Die Welt dreht sich weiter
Sachma nix
Der Frühling lugt um die Ecke
Wenn jetzt Worte wären
Würde Hanns Dieter Hüsch was erzählen
Sachma nix
Bei einem Stücksken Aprikosenkuchen
Unterm Regenbogen in einer niederrheinischen Viehversteigerungshalle
Im Frühling kann man seine Stimme hören
HDH, Niederrhein, Free Jazz und Progrock
Plötzlich ist das alles wieder da
Auch in Berlin und
HDH
Der Hüsch
Längst ein Gänseblümchen
Kichert sich eins
Nebenbei gekichert
Wie nur Hüsch verhuscht
Nebenbei kicherteSachma nix
Die Welt dreht sich weiter
Bald sind auch wir Gänseblümchen
Und Schlüsselblumen
Und kichern auf einer niederrheinischen Wiese
Mit der Frühlingssonne
Um die WetteSchade nur, dass wir das dann nicht mehr mitkriegen
Aber das ist uns dann auch egal
Denn der Hüsch lugt um die Ecke
Und der liebe Gott serviert AprikosenkuchenJeder zweite Marketinghorst sagt mir: „Eine Botschaft, die gut ist wird, automatisch verbreitet.“ Diese Marketing-Binse ist meiner persönlichen Erfahrung nach Blödsinn, denn sie setzt voraus, dass der Motor des Markts Begeisterung sei. Maß der Dinge sind jedoch Begeisterungsanalysen auf der Basis von selektiv erhobenen Uraltdaten, die von zaudernden Strategen so lange geglättet wurden, bis sie theoretisch das Rezept für garantiertes Gelingen wurden, die Legierungsformel des heiligen Grals, der tödliche Witz, das Perpetuum Mobile programmierbarer Multimedialextase.
Theoretisch.
Komisch, dass das Ergebnis nur immer wieder an Science-Fiction-Filme erinnert, in denen sich Menschen auf Basis des angeblich perfekten Genmaterials wieder und wieder klonen, bis der Genpool nur noch eine kraftlose sieche Suppe ist.
Nein, die wirklich gute Botschaft verbreitet sich nicht, denn ihr Wesen und das des Mainstreams schließen sich aus. Erst der tote Künstler verliert seinen Vorsprung und wird vom Mainstream überholt: wie viele erzielen ihre Höchstpreise posthum!
Nein, Marketinghorst. Echte Originalität ist viel zu wenig steuerbar und lässt sich daher nicht verkaufen. Wer sie trotzdem anbietet, lügt entweder oder er arbeitet nicht im Marketing, weil er als genial aber tja-leider-unberechenbar gilt.
Ich verzichte auf die Mediadaten und nehme stattdessen noch eine Flasche Pommes Frites.
“I was forced to stare this wild-eyed savage straight in the face, and now I look around and think, ‘Oh, this. This is just life. All of this is just a physical reaction to psychological pain.’” #
Vor Jahren gaukelte mir eine Frau im Chat vor sie sei, bevor sie nunmehr mit dem greisen Peter O’Toole das Bett teile, mit Patrick Stewart zusammen gewesen. Heute twittere ich mit Brent Spiner. Die Zeiten ändern sich.
Großartig normales Foto des Mitte zwanzigjährigen Charlie Chaplin von dem es sonst nur Bilder im Tramp-Kostüm oder geschniegelte Motive im Ausgeh-Look gibt. Der Fotograf des um 1916 aufgenommenen Fotos ist unbekannt, das Foto befindet sich im Daily-Herald-Archiv des National Media Museum, Bradford, UK.
Über künstlerische Berufe. „Das sind Berufe, da werden Sie etwas nicht, weil Sie sagen ‚Ich möchte das werden‘. Das sind Sachen, die total auf Ungerechtigkeit basieren. Nee, der Wille genügt da nicht. Wenn da ein Potenzial ist, kann was passieren, aber das ist ein ziemlich seltener Fall. Da kann man leider, wenn es nicht klappt, nicht damit rechnen, das Mitleid der Mitwelt zu kriegen, weil das Berufe sind, die zu hundert Prozent auf Ungerechtigkeit basieren und wenn man das nicht akzeptiert, dann geht man besser als Beamter in die Verwaltung. Sie können nicht sagen: ‚Das muss jetzt klappen und wenn es nicht klappt, ist die Welt schuld.‘ Nein, das ist eine Welt, wo man keine Regeln kennt, in der man was bringen muss, die aber jedem logischen Konzept entgeht.“ Karl Lagerfeld
Ein Tag im Leben eines gewissen Zebrastreifens auf der Abbey Road …
Gefunden in dem Herrn Paulsen sein Kiosk. Den Herrn Paulsen muss ich wohl demnächst zu meinem persönlichen DJ ernennen.
Sven K. – JournalSven Knoch2026-09-14T02:38:49+02:00
