Lorsque le sucre d’orge / Parfumé à l’anis / Coule dans la gorge d’Annie / Elle est au paradisFrance Gall
C’est une chanson dont France n’a absolument rien compris.Serge Gainsbourg
Ben heureusement !Michel Berger
Jetzt können die beiden France Gall wieder Songs auf den Leib schreiben, die wir hier nie hören werden.
Vergessene Tradition hört auf Tradition zu sein. Das ist die Gefahr für die Kultur, die durch Dummheit entsteht. Es gibt ja heute nicht einmal das Bewusstsein eines Kulturverlusts, da kulturelle Werte, die durch Erziehung und Bildung weder geografisch noch intellektuell verortet sind, nicht als fehlend bemerkt werden. Bemerkt wird eventeuell eine gewisse Leere, die in individueller Verzweiflung mündet, die aber nicht mit Inhalten gefüllt werden kann, weil die Inhalte wie die Werkzeuge zu ihrem Erwerb, die die Schule und die elterliche Erziehung bereitzustellen versäumt haben, fehlen. Der Staffelstab fällt mit dem Tod des letzten Läufers.
Das Video des New Yorker Singer-Songwriters Oren Lavie zu seinem Titel „Her Morning Elegance“ erinnert an dieses Schmuckstück, das bereits 2009 zu Recht durchs Netz gelobt wurde, der Titel: „Weightless“.
Der Musik- und Tanzclip ist die Magisterarbeit der schwedischen Innenarchitektin, Möbeldesignerin, Singer-Songwriterin und Szenografin Erika Janunger. Ihre Idee war es, eine Synthese aus Architektur, Tanz und Musik zu schaffen um auszuloten, wie diese Elemente zusammenwirken. Janunger baute das Filmset so, dass es um 90 Grad drehbar war, was den Tänzerinnen viele zusätzliche kreative Möglichkeiten gab. Die Musik komponierte Janunger nachträglich um so die kuriose und auf ihre Art sehr originäre Art der Bewegungen, zu denen dieses Set inspirierte, besser betonen zu können.
Erika Janunger steht bei „Weightless“ für Choreografie, Bühnenbild, Musik, Text und Gesang. Die Tänzerinnen sind Malin Stattin und Tuva Lundkvist. Kameramann war David Grehn. Für das Kostüm zeichnet Johanna Adebäck, Frisuren und Makeup stammen von Klara Janunger. Den Schnitt besorgte Josefin Truedsson, die Postproduktion lag in den Händen von Gustaf Holmsten.
Die Idee, Tanz und Musik meit einem drehbaren Bühnenbild zu kombinieren ist nicht neu. Fred Astaire ließ sich für den Film „Royal Wedding“ (1951) ein Set bauen das sogar um 360 Grad gedreht werden konnte, so dass Astaire ohne Schnitt an allen Wänden und der Decke tanzen konnte. Die Nummer mußte in einem Take gedreht werden, da nach mehr als einer Drehung in dieselbe Richtung die Kabel der angeschlossenen Kamera samt Kameramann hoffnungslos ineinander verdreht gewesen wären.
Diesen anspruchsvollen Bühnenaufbau nannte man in den MGM-Studios damals sinnigerweise „das Hamsterrad“.
Harold Lloyd mixing a drink in „Ring Up the Curtain“ (1919 mit Harry „Snub“ Pollard und Bebe Daniels)
Charlie Chaplin mixing a drink in „The Rink“ (1916)
Prost!
Wie BILD das Bild von Andreas Lubitz zeigt, aber beschließt, es nicht zu verstehen.
Wir haben es mit einem Mann aus der Mitte unserer Gesellschaft zu tun, der als Figur des Grauens, als bisher größter deutscher Verbrecher des (jungen) 21. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen wird. BILD
Bullshit, BILD. Wenn Kranke in Positionen rücken, in denen es in der Natur ihrer Krankheit liegt, dass sie nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere eine Gefahr sind, dann ist nicht der Kranke der Verbrecher, sondern wer auch immer dafür verantwortlich ist, dass der Kranke in diese Position gelangen konnte.
Ein Verbrechen vielleicht, grob fahrlässing in jedem Fall ist es, wenn psychologische Eignungstests für Piloten unzureichend sind, ein Verbrechen vielleicht, grob fahrlässing in jedem Fall ist es, wenn die in großen Teilen der Luftfahrtwelt bereits übliche Regel, welche vorschreibt, dass immer zwei Personen im Cockpit sein müssen, nicht gilt und wenn all das begünstigt, dass ein psychisch Kranker seine Krankschreibung zerreißen, als Copilot in ein Linienflugzeug steigen, den Piloten aus der Kanzel aussperren und sich mit 149 anderen Menschen ungespitzt in einen Berg fliegen kann.
So sieht das aus, BILD. Und Du weißt es. Klingt aber natürlich nicht so gut wie demagogisch-pathetisches Gefasel vom größten Verbrecher des 21. Jahrhunderts, klar.
Ist es also das Gleiche, ob er eine Beerdigung plant oder den Rosenmontagszug? »Im Prinzip ja.«Christoph Kuckelkorn
🖤 RIP ✊🏾 Richard Roundtree ✊🏾
Das Problem ist: Früher hatten die Oppas, die von der guten alten Zeit schwafeln, keine Atombomben.
[ James Taylor, „Fire And Rain“, Album: „Sweet Baby James“, 1970. ]
Sven K. – JournalSven Knoch2026-09-14T02:38:49+02:00
