Science Fiction, 1961. Das Weltall ist ein seltsamerer Ort: gibt es Schwerkraft. Das ist praktisch bei kleineren Reparaturen an der Raumschiffhülle. Einziges Manko: entsprechend zum Fahrtwind gibt es diesen lästigen Flugwind … Und es gibt Ton, aber miteinander sprechen können die Astronauten beim Weltraumspaziergang nicht. Die Helme, klar.
Der Umgang mit dem Denkmalschutz sagt eine Menge über die Haltung gegenüber Ästhetik und dem Respekt vor künstlerischem Erbe.
In Köln-Deutz, in der Nachbarschaft der dortigen Veranstaltungs-Arena, gibt es beispielsweise eine Arena-Tankstelle, die heißt so nicht wegen der monumentalen Nachbarschaft, sondern wegen ihres charakteristsch geschwungenen, einer rautenförmigen Zeltplane nachempfundenen Betonvordachs. Schön, dass sich vor Jahren ein Pächter fand, der das Bauwerk aus dem Jahr 1959 durch Restauration vor dem Verrottungsschicksal erlöste.
Leider errichtete der neue Pächter auch links und rechts der weißen geschwungenen Beton-Plane zwei pseudo-futuristisch profane Glasdächer. Nicht daneben, nein, überlappend drunter. Der Kölner will halt keine Kunst, er will beim Tanken nicht nass werden, da kennt der Kölner nichts. Wahrscheinlich ist der Kölner sich auch keiner Schuld bewusst: Die Tanke hatte ein Dach, datt war zu klein, also hat er flott angebaut. Und watt Modernes, man ist ja nicht von gestern.
Das ist aus Sicht des Tankstellenpächters in Ordnung, der Mann tut ja nur, was er gelernt hat: er denkt serviceorientiert. Mit dem Denkmalschützer könnte man jetzt schon über Vernachlässigung der Dienstpflicht reden, aber was will man dem Beamten einer Verwaltung sagen, die durch Mauschelei das eigene Stadtarchiv einstürzen lässt, was zum unwiederbringlichen Verlust aller wesentlichen Dokumente aus hunderten von Jahren Stadtgeschichte führt?
Tempus fugit, die Welt ist aus den Fugen.
Weiter mit Musik.
Bilder von der lustigen Tankstelle: www.kuladig.de/Objektansicht/O-40303-20120229-2
Zwei Dinge sollte ein Mann in seinem Leben lernen: grünen Tee zu brühen und das perfekte Steak zu braten. So gesehen bin ich sehr, sehr zufrieden mit mir und das Leben belohnt mich immer wieder.
Fragte mich gerade ernsthaft, wer diese Louise Armstrong ist, von der Hans Rempel in der Tonart Lounge die ganze Zeit spricht. Muss eine Schwester von Charlene Parker sein. Ach, dieser Jatz.
#MeeToo 1925? Muhaha. Während der Produktion von Charlie Chaplins Film „The Circus“ reichte Chaplins damalige Frau, die erst 18-jährige Lita Grey, die Scheidung ein. Sie verdächtigte Chaplin, zu der Zeit 36, eine Affäre mit seinem Circus-Co-Star, der 17-jährigen Merna Kennedy, zu haben. Kennedy dazu: „Was soll’s? Ich war ein Opfer der Umstände.“
Wie BILD das Bild von Andreas Lubitz zeigt, aber beschließt, es nicht zu verstehen.
Wir haben es mit einem Mann aus der Mitte unserer Gesellschaft zu tun, der als Figur des Grauens, als bisher größter deutscher Verbrecher des (jungen) 21. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen wird. BILD
Bullshit, BILD. Wenn Kranke in Positionen rücken, in denen es in der Natur ihrer Krankheit liegt, dass sie nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere eine Gefahr sind, dann ist nicht der Kranke der Verbrecher, sondern wer auch immer dafür verantwortlich ist, dass der Kranke in diese Position gelangen konnte.
Ein Verbrechen vielleicht, grob fahrlässing in jedem Fall ist es, wenn psychologische Eignungstests für Piloten unzureichend sind, ein Verbrechen vielleicht, grob fahrlässing in jedem Fall ist es, wenn die in großen Teilen der Luftfahrtwelt bereits übliche Regel, welche vorschreibt, dass immer zwei Personen im Cockpit sein müssen, nicht gilt und wenn all das begünstigt, dass ein psychisch Kranker seine Krankschreibung zerreißen, als Copilot in ein Linienflugzeug steigen, den Piloten aus der Kanzel aussperren und sich mit 149 anderen Menschen ungespitzt in einen Berg fliegen kann.
So sieht das aus, BILD. Und Du weißt es. Klingt aber natürlich nicht so gut wie demagogisch-pathetisches Gefasel vom größten Verbrecher des 21. Jahrhunderts, klar.
Ich hab‘ die erste Forêt Noire meines Lebens für meine Familie gebaut, weil sie gerade Trost braucht. Letzlich aber ist genug da für einen Salut auf die erste rotgrüne Regierung mit grünem MP in der Geschichte der Republik. Und wenn er konservativer ist als die CDU? Schwamm drüber. Dafür ist Heiner Geissler linker als Helmut Schmidt. Mit der Torte könnte man übrigens problemlos anstoßen. Sie enthält locker einen halben Liter Kirschwasser.
Warum huldigen eigentlich Schwule so oft Frauen? Ich meine, ich habe noch keine Hete erlebt, die schwärmerisch Rosa von Praunheim oder Wally Bockmayer hochhielte. Aber die besten Tittenbilder finde ich nach wie vor auf schwulen Hompages. Und kein heterosexueller Mann hat die Titten von Wuchtbrummen wie Barbara Valentin, Evelyn Künneke oder Montserrat Caballé je so gekost, wie ihre schwulen Busenfreunde. Auf der Hompage von Reiner Calmund dagegen suche ich Schwänze vergebens. Erstaunlich, nicht? Grübel, grübel.
Sven K. – JournalSven Knoch2026-09-14T02:38:49+02:00
