„The comprehension of sweet sound is our most indefinite conception. Music, when combined with a pleasurable idea, is poetry. Music without the idea is simply music. Without music or an intriguing idea, colour becomes pallor, man becomes carcase, home becomes catacomb, and the dead are but for a moment motionless.“ (Edgar Allan Poe, nach Diktat verstorben. Zitiert nach Alan Parsons Project: „Tales Of Mystery And Imagination“, 1976.)
Die Rechtschreipunks-Blüte des Tages – das Verb des Tages, ein Schmuckstück aus der Medienwelt, in einer Mail gelesen. Das dummblöde Wechseln der Fernsehkanäle wird bezeichnet als:
durchseppen
Weiter mit Musik.
Hello, #SchleFaZ-Possums! Will jemand den Original-Wunschfilm-Tour-Rücksetzer vom #SchleGraZ als Desptop-Hintergrund haben? Hier, biddeschööön #SchleFaZBeiNitro #WirSindSchlefaZ 😄😄😄⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️
Wenn sich Nick Cave am Ende dieses Trailers auf seinem Klavierschemel kurz umdreht, sieht er aus wie Helge Schneider mit einem schwarzen Toupet. Vielleicht lässt er sich ja im Alter von Helge Schneider darstellen? Habe jetzt Angst, dass ich im Kino beim neuen Film von Wim Wenders immer werde lachen müssen, sobald Nick Cave ins Bild kommt.
„I would have sold my soul to play in The Godfather. But I never get those parts. They’re not offered to me. That’s all.“Orson Welles
Ich arbeite nachts, wenn ich viele Projekte gleichzeitig mache. Menschen, mit denen ich vor dreißig Jahren gemeinsam loslegte sind heute ohne mich Millionäre. Ich mache, während sie langsam alle wegen Reichtum geschlossen haben, immer noch viele Projekte gleichzeitig und alle selbst, scheuche keine Praktikanten und Junggrafiker durch die Gegend. Meine Benefits? Ich verbringe meine Nächte mit lustigen, sehr talentierten Menschen. Heute Nacht habe ich Dick Cavett, Alfred Hitchcock und Orson Welles zu danken. It was nice having you.
https://youtu.be/OvNla9-u6xM
https://youtu.be/jMh7pbYr8DQ
Nach mutigen Fehlbesetzungen wie Heike Makatsch als Hilde Knef, der Merkel-Barbie oder Will Smith als Mohammad Ali nun das: Henry Maske als Max Schmeling. STERN-Kolumnist Till Hoheneder („Till & Obel“) befürchtet, als nächstes müsse jetzt wahrscheinlich Eddy Murphy als Nelson Mandela ran. Da wird er ruhig schlafen können, das erledigt nächstes Jahr Morgan Freeman. Hoffnung.
Berlin, Theater am Schiffbauer Damm, 20. Januar 2012
Danke für die Einladung. Aber irgendwie, ich weiß nicht. Das war jetzt ja nicht richtig ein Stück.
Wie jetzt?
Eher eine Szene. Eine lange Szene war es. Es ist ja nicht wirklich was passiert.
Ja, nicht wirklich.
Es ist eigentlich nichts passiert.
Nicht wirklich, nein.
Nur rumgesessen sind die. Und gelaufen. Und wieder hingesetzt haben sie sich. Dabei erwartet man doch, dass was passiert. In so einem Theater. Für das Geld. Aber eigentlich haben die nur geredet die ganze Zeit.
Ja, viel. Nur.
Und man erwartet ja was besonders in so einem Theater. Klassiker. War das ein Klassiker?
Doch schon, Tschechoff ist ein Klassiker, doch schon.
Ja,ist er … Oh. Ah, ja. Ich weiß nicht. Was ist an dem Stück klassisch. Naja. Hast Du die Schauspieler verstanden? Einer war ja sehr alt. Und einen anderen, den habe ich nur ganz schwer verstanden. Hast Du ihn verstanden? Er sprach ja sehr leise. Und die Bühne war auch irgendwie leer. Also nochmal würde ich nicht gehen. In so einen Tschechoff.
Sven K. – JournalSven Knoch2026-09-14T02:38:49+02:00
