I am nocturnal by habit and reclusive by choice. I have never possessed the slightest ambition to ‘better myself’ or ‘get on in life’, alarm calls , routine, hive-speak and small-talk are anathema to me , I abhor telephones , hypocrisy , and (most) authority figures , so I am therefore constitutionally and temperamentally unable to hold down a ‘proper job’. Consequently, on the few occasions when circumstances have compelled me to take an office based job, I have been fired within a few months, if not weeks, or even days, of my arrival. (mehr …)
- [ Roger Hodgson: „Two Of Us“, Live in Montreal 2006. ]
PS: An ihm hat’s nicht gelegen, dass die Supertramp-Reunion nie zustande kam. Hodgson hat’s mehrfach angeboten, Rick Davies hat abgelehnt. Der wollte mit dem Rest der Jungs einfach nur sein Jazzdings weitermachen. Und außerdem kommt, wenn einer in der Band Charisma hat, immer auf. Hodgson macht weiter mit Musik.
EDIT: Der verlinkte Nachruf ist wie andere Nachrufe aus dem Netz bereits wieder verschwunden. Wie schnell Menschen immer öfter verschwinden, auch solche mit großer Wirkung. Sven K., 27.01.2015
„Yellow Submarine“ hab ich als Kind geliebt, für Willy Fleckhaus‘ „twen“ steuerte er Illustrationen bei. Ein Kinderbuch hat er gezeichnet, in dem zwei Astronauten namens Castrop und Rauxel das Weltall bereisen. Jahrelang hab ich mich auf die von mir abonnierten Programminformationen und Plakate des WDR gefreut, die er in den 1970ern gestaltete. Sein Zeichenstil war von der Sorte eigen, die sich in meinen Kopf fraß. Als ich klein war, wirkte alles was er zeichnete wie noch heute das ganze Leben: irgendwas zwischen bunter Zuckerstange und unheimlich. Weggefährte Robert Pütz schreibt einen Nachruf in form und verlinkt ein paar schöne Interviews und Bildsammlungen.
Farewell, Heinz Edelmann.
What was sent to the soldier’s wife / From the far-off Russian land? / From Russia he sent her a widow’s veil / For her dead to bewail in her widow’s veilBrecht/Weill: Ballade vom Weib und dem Soldaten
[amazon box="B086Z7X3PV" /]Great Scott! Laut FAZ ist Til Schweiger als neuer Ermittler der TV-Krimiklassikers TATORT im Gespräch….
Comedy ist okay, aber es hilft immer, wenn Komik und Virtuosität zusammentreffen. Das ist eine alte Binsenweisheit, die seit Jahren zugunsten schneller Vermehrung von Privatkapital unter Zuhilfenahme digitaler Massenmedien geflissentlich ignoriert wird. Komik und Virtuosität! Wie kraftvoll und doch differenziert im Geschmack! Wie unvergesslich im Abgang! Nichts für Freunde von Racke Rauchzart. (mehr …)
„Aus der Geschichte nichts gelernt“ ist der Untertitel der Menschheit – kein Jahrhundert nach zwei Weltkriegen ist die UN ein zahnloser Löwe und Säbelrasseln unter den großen Nationen wieder salonfähig.
Ob es die Menschen mal schaffen, den Machismo zu ächten und besonders auch aus der Politik zu verbannen? Wir sind zu Liebe, Intelligenz und Kultur fähig und doch geht es immer wieder um Bomben und Raketen und wer am meisten unschuldige Menschen in Geiselhaft nehmen und mit einem Fingerschnippen innerhalb von Minuten völlig unangekündigt umbringen kann. So viel millionen-, milliardenfacher Streß für zu viel Testosteron von Wenigen. Wer auch immer es ist, der Hass und Angst schürt, ist ein Verräter an der Menschheit. Wer es tut, unter Berufung darauf, der jeweils andere habe angefangen, ist nicht besser als die Terroristen, die derzeit als Vorwand dienen, allen möglichen Scheiß anzufangen. Und, jenseits allen Legitimationsgeredes, auch nur daran zu denken, den einzigen bewohnbaren Planeten weit und breit unbewohnbar zu schießen zeugt von unglaublicher Selbstüberschätzung, grenzenloser Überheblichkeit und einer nicht mehr klassifizierbaren Verantwortungslosigkeit. Die Welt der sogenannten Volksvertreter widert mich gerade wieder besonders an. Warum gibt es keinen Regierungsführerschein – ein gewisses geschichtliches Wissen und psychologische Eignung sollten Grundvoraussetzung sein für Staatenlenker.
PS: Es gibt keine Atomkriegsstrategie. Gab es nicht, als Helmut Schmidt in den 1980ern die Pershing-Raketen nach Deutschland durchwinkte und gibt es heute nicht. Wir können nur vernünftig bleiben oder in einer Arroganz, die die Dinosaurier schamesrot werden ließe, den schönsten aller Planeten in die Luft sprengen. Ganz ohne Meteorit. Der Mensch, des Menschen Wolf. Das Arschloch.
Sven K. – JournalSven Knoch2026-09-14T02:38:49+02:00
