Wenn ich die Semianyki – Семьянюки sehe, sind das die raren Momente, in denen ich mit mir und der Theaterwelt im Reinen bin. Wo ich weiß, warum ich mal Theater gemacht habe und es mir ein wenig Leid tut, dass ich damit aufgehört habe. Immerhin bringe ich jetzt noch Frau Knoch zum lachen. Und die ist wählerisch 😉 Kommt mal wieder nach Berlin, ihr Bekloppten, ich warte schon so lange auf Semianyki Express
https://www.facebook.com/soufianetheatre/videos/1056763091094014
Über 80 % der bei uns Schutzsuchenden kommen aus der Ukraine und aus Syrien. Die durch in diesen Ländern entfesselte Kriege provozierten Flüchtlingswellen stärken in den Gastländern rechte, autokratiefreundliche Dumpfbacken. Dass Deutschland auf dieses zynische Kalkül reinfällt, ist peinlich.
Das Problem ist: Früher hatten die Oppas, die von der guten alten Zeit schwafeln, keine Atombomben.
Muhaha. Jetzt hab ich’s. Putin besticht längst deutsche Verfassungsrichter, Höcke, Weidel & Co. durchmarschieren zu lassen, und wenn die AfD endlich regiert, kann er in Deutschland einmarschieren, behauptend, er müsse uns von den Nazis befreien. Militärische Spezialaktion, Version D.
Natürlich machte ihn Godard hier (1960) unsterblich:
Natürlich war er hier (1984) schon älter aber noch jünger als heute…
Und natürlich ist er hier (2008) älter…
Und offensichtlich hat ein anderer Alter des französischen Kinos mehr Angst vorm Älterwerden als er…
Unterm Strich bleibt: während Alain Delon immer noch den Frauenheld mimt, macht Bebel macht immer noch alle Stunts selber – auch den des Alterns… zum Beispiel in seinem aktuellen Fim „Ein Mann und sein Hund“, einem Remake des Klassikers „Umberto D.“ von Vittorio de Sica aus dem Jahr 1952…
Jean-Paul Belmondo „Un homme et son chien“, F 2008.
Erstaunlich, wie schnell das Coolness-Image von Rauchen verschwunden ist, wie Raucher jetzt meist mit derselben Abfälligkeit angesehen werden, wie Menschen, die mitten auf der Straße die Schnapsflasche ansetzen.
Lernt, wie man mit einem so dicken Pinsel so filigrane Sachen malt! Und Wasserfälle! Quer! Was ich mag: der Mann verließ das Militär um Maler zu werden. Besser als andersrum, wie die Causa Hitler beweist. In diesem Sinne sollten besonders heute wieder viel mehr Staatsmänner zur Malerei wechseln. Selbst ihre grausigsten Bilder können nicht so schlimm sein, wie ihr Wirken auf der politischen Bühne – siehe George W. Bush. Um nur einen zu nennen.
Sekundärliteratur: Bob Ross: 13 Happy Little Facts About the Iconic PBS Painter – Biography.com
- [mit bestem Dank an den Spreeblick-Podcast.]
„Mei, vielleicht ist das mein einziges Problem: Ich fühle mich jung und erschrecke, wenn ich erinnert werde, wie alt ich bin.“Siegfried Rauch wird 85: „Ich bin topfit!“
Sven K. – JournalSven Knoch2026-09-14T02:38:49+02:00
