Selten Dämlich | Das Ein-Mann-Social-Network

Sven K. – Journal2026-09-14T02:38:49+02:00

Glück ist, wenn man mit Menschen, mit denen man absolut nichts zu tun haben will, auch tatsächlich nichts zu tun hat.Christoph Simon

  • Schulz suffered a stroke, and later it was discovered that he had cancer. As a result of the chemotherapy and the fact that he could not read or see clearly he announced his retirement on December 14, 1999. This was difficult for Schulz, and he was quoted as saying „I never dreamed that this would happen to me. I always had the feeling that I would stay with the strip until I was in my early eighties, or something like that. But all of sudden it’s gone. I did not take it away. This has been taken away from me.“ Peanuts Wiki

    https://www.facebook.com/brand.DE/photos/a.301241663339118.1073741829.300915830038368/675313275931953/?type=1&permPage=1

  • „Selbstverständlich können wir es uns nicht leisten, aber wenn ich darauf warten will, dass ich mir etwas leisten kann, werde ich nie etwas bekommen.“ Edgar Wallace

  • Früher hatten alle Träume. Heute Hunde.

  • ZEITmagazin: Wie ist er eigentlich gestorben?

    Aria Ungerer: Ganz plötzlich, ich habe ihn gefunden. Er hatte sein Notizbuch auf der einen Seite und ein Buch auf der anderen Seite. Und er lächelte. Er hatte immer davon geträumt, genau so zu sterben. Das tröstet mich. Aria Ungerer im SZ-Interview

    Herzlichen Glückwunsch, Tomi Ungerer, wo immer Du heute bist und in doppelter Ewigkeit feierst, denn Dein erster Geburtstag im Nichts ist Dein 88. Sláinte! À la tienne! Prost!

  • .@twitkalk und Päter empfehlen:
    „Wer Hentai Kamen liebt, liebt auch …“ 😄
    #SchleFaZ @NITRO
    #HentaiKamen
    #KaraMurat
    #WirSindSchleFaZ
    #SchleFaZbeiNitro
    #GoodbyeTele5

  • OSS 117 : Un philosophe a dit un jour « le mystère des Pyramides, c’est le mystère de la conscience dans laquelle on n’entre pas ».
    Setine : Les pharaons se faisaient enterrer avec leurs serviteurs.
    Moëller : Lorsque l’on meurt, souvent on voudrait que tout s’arrête avec soi.
    OSS 117 : Mais, c’est le cycle même de la vie : lorsque quelqu’un ou quelque chose meurt, quelqu’un ou quelque chose naît ailleurs.
    Setine : Nous tentons d’oublier que nous sommes des animaux, mais la nature nous le rappelle. Parfois cruellement.
    Moëller : Des scientifiques font des expériences sur les mouches drosophiles parce que la structure de leur cerveau est extrêmement proche de la nôtre.
    Setine : Le cheval nous voit plus grand que nous sommes avec son œil déformant. Ce n’est que grâce à cela que nous l’avons domestiqué.
    Moëller : C’est notre œil, notre regard, qui nous dicte notre façon d’agir par rapport aux autres. Mais on peut être myope.
    OSS 117 : L’aveugle ne voit pas, il ressent. Et, paradoxalement, il voit.
    Moëller : Si le chat a la queue verticale, c’est qu’il est en confiance.
    Setine : Le cul-de-jatte a une jambe qui le démange encore.
    OSS 117 : Quand une femme change d’homme, elle change de coiffure.
    Moëller : Il faut laisser pleurer un nourrisson quand il va au lit, sinon on sacralise trop son coucher.
    Raymond Pelletier : Hum… On va boire un verre ou prendre un pot au bar… Hum ? Un p’tit godet là… On retourne au bar ? Tu veux un verre ?OSS 117 Der Spion, der sich liebte

    Zum Mitsprechen:

  • In der Trauer geht die Morgengymnastik im Hochsicherheitsgefängnis doch gleich viel lockerer von der Hüfte.

    [ Die Gefangenen des Cebu Provincial Detention and Rehabilitation Center verneigen sich gymnastisch vor einem toten Sänger. ]
  • Aus dem SPAM-Ordner: „Helmut Kohl ordert hier die Erektionsverstärker“

  • Eine Anzeige aus der TITANIC 10/81. DRUM Tabak. Wir sehen eine Rotte Cannabis-Adepten bei einer Radtour vom niederrheinischen Krefeld zu einem Coffeeshop im niederländischen Venlo. Kandidat A (oben im Bild) vedingte sich später als CAMEL-Mann, der Kollege unten links als Rainer-Werner-Fassbinder-in-besseren-Zeiten-Lichtdouble.

    DRUM befleißigte sich in der Werbung keiner lustigen Sprüche. DRUM brauchte das auch nicht, denn DRUM war „echt“, war die Mutter aller Selbstgedrehten-Tabaksorten im wilden Westen der geteilten Republik Anfang der 1980er Jahre. Wie stilbildend DRUM war wird deutlich wenn man sich vor Augen führt, dass alle anderen später markteingeführten Tabaksorten das Packungsdesign der holländischen Feinschnittsorte imitierten: fette weiße Lettern auf blauem Grund, umgeben von rot-golden mäandernden Ornamenten.

    Wer die erwähnten wilden Achtziger erlebt hat und sich daran zu erinnern versucht, der hat gleich den Geruch eines frisch geöffneten DRUM-Päckchens in der Nase – zusammen mit dem Duft von regennassem Asphalt, der sieht endlose niederrheinische Weiden, die bevorzugt am Fahrrad vorbeiziehen – bei viel Wind und noch mehr Wetter, denn schließlich war es ja der Niederrhein und mit dem Fahrrad war man zu der Zeit unterwegs, Hollandrad, klar, und wer aus betuchtem Hause kam oder beim wochenendlichen Apothekendienst viel rausgefahren hatte, der fuhr den Nobelholländer  und meisterte so den zusätzlich auftretenden fiesen niederrheinischen Gegenwind (der gerne mit penetrantem nichtendenden Nieselregen einherkam) mit der guten SACHS-Dreigangschaltung; wer noch besser dran war, dessen  war außerdem ausgestattet mit einem luxusgefederten KROKUS Ledersattel und trug bei seinen Radtouren zu den Freunden in verstreuten Vororten mit skurrilen Namen wie „Fischeln“, „Kapellen“, „Willich“ oder „Tönisvorst Zwei“ über dem obligatorischen Bundeswehrparka mit abgetrennter Deutschlandflagge und dem unverzichtbaren Palästinenserschal das ostfriesische Ölzeug, den „Friesennerz“, der damals noch in kleidsamem Knallgelb daherkam.

    DRUM war im niederrheinischen Krefeld weit verbreitet, weil die Stadt nahe an Holland lag und somit voll im Einzugsbereich der niederländischen Herstellerfirma DOUWE EGBERTS – und die hatten, was ihre Produktpalette anging, den Vogel abgeschossen: sie stellten die vier maßgeblichen Produkte her, die man auf dem regengebeutelten platten Land brauchte, um die Seele warm zu halten: Kaffee, Tee, Kakao und Tabak – DRUM eben. Wäre in Deutschland jemand auf diese naheliegende Idee gekommen, dann hätten wir ’83 zwischen zwei Abi-Klausuren auf dem Klo unsere Joints wahrscheinlich mit Melitta Halbschwarz, Jacobs Krausem oder Tchibo Mild gedreht, aber so war es halt DRUM.

    Unsere sechzehnjährigen Küsse schmeckten alle nach DRUM und irgendwas. In den Schulfreistunden nach kaltem DRUM-Rauch und Tchibo-Pausenkaffee für sechzig Pfennig, an den Wochenenden nach kaltem DRUM-Rauch, Gras, Rasen, Lagerfeuer, „Mavrodaphne“ und all den anderen klebrigflüssigen Folterinstrumenten der hellenischen Kellerei Tsantali, wie man sie auf der Suche nach einem One-Night-Stand Frch und rotem Zweiliterwein, Marke „Römerkrug“. Oder nach kaltem DRUM-Rauch und den Alkoholschwaden billiger griechischer Likörweine mit Namen wie Samstagnachts von den Georges-Moustaki-Lichtdoubles dieser Welt in Absackerkneipen serviert bekam, wie man sie man heute nur noch in der WDR-„Lindenstraße“ zu sehen bekommt. Ja, die hießen tatsächlich alle „Akropolis“. Oder „Sirtaki“. Oder „Z“. Wie die Italiener bis heute alle „Pinocchio“ heißen. Oder „Venezia“ oder „Roma“. Und alle Jugoslawen (oder heute Serben und Kroaten und, und, und) „Split“ oder „Dubrovnik“.

    DRUM hatte ich schon als Nichtraucher – meine beste Freundin, die mir nie Freundin sondern immer nur beste Freundin sein wollte, hatte etwas bei mir deponiert, nicht für mich sondern falls rauchenden Freunden zu Besuch bei mir der Tabak ausginge. Letztlich hatte ich das Depot natürlich selbst geleert und war angefixt. So begleitete DRUM schließlich auch mich durch die erste Hälfte der Achtzigerjahre. DRUM war dabei, als mir meine erste Freundin (sie 21, ich gerade 17) im Herbst 1980 (oder war es ’81) sagte, sie wolle mich heiraten und Kinder mit mir haben und mich – damit ein wenig überfordert – in eine brutale Flucht schlug; DRUM begleitete mich zur Unterzeichnung des Krefelder Appells, DRUM rauchten wir, als wir auf dem Krefelder Sprödentalplatz bei „Künstler für den Frieden“ das Grußwort von Winnie (damals noch immaculata) Mandela empfingen und wir rauchten noch zwei drei mehr, als Joseph Beuys die Bühne betrat und sang: „Wir wollen Sonne statt Reagan“. DRUM rauchten wir, als wir die druckfrischen Raubdrucke von Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ verschlangen. DRUM rauchte ich nervös, bevor ich vor die Kommission zur Gewissensprüfung trat, als ich den Kriegsdienst verweigerte, die damals übrigens wirklich tribunalsähnlich ablief, liebe neu Hinzugekommenen: unter einer Deutschlandfahne und inklusive einem desinteressierten Beisitzer, der während meiner penibel einstudierten pazifistischen Ausführungen die BILD las. DRUM rauchte ich bei der großen Bonner Friedensdemo gegen die nukleare Nachrüstung als ich Heinrich Böll zuhörte (das, liebe Kinder, war der  von Köln der mit seiner Baskenmütze so aussah wie , der aber lange nicht so lustig war).

    Viele Zigaretten- und Tabakmarken begegnen mir übrigens bis heute weiter auf den Kneipentischen meines Vertrauens. DRUM aber ist verschwunden. Wo sind sie hin die DRUM-Raucher? Sind sie verschwunden wie die, ehem, Friedenssongs von „alle die gegen Atomkraft sind – aufsteh’n“-BOTS (die sich mit „Was wollen wir trinken“ bis heute am  gut halten)? Wie Heinrich Böll, Winnie Mandela und Joseph Beuys? Sind jetzt nur noch die Marlboro-Lights-Popper übrig und werden sie untergehen wie die süchtigen Loveparade-Aktivisten?

    Schwamm drüber. Ein Königreich für ein Päckchen DRUM. Und die Erinnerung daran, dass ich DRUM auch rauchte, nachdem ich 1980 unter der Gesamtausgabe der Suhrkamp-Taschenbuchreihe (der ganze belletristische Regenbogen, gestaltet von Designgott Willy Fleckhaus) unter Zuhilfenahme eines knallroten Kondoms mit Erdbeergeschmack durch eine kommunistisch jugendverbandelte Mitschülerin (die mit dem frühen Kinderwunsch) entjungfert worden war. DRUM rauchten sie und ich übrigens auch, als wir uns lachend auf dem riesigen Bett fläzten, als der damalige Tagesschau-Anchor zum ersten Mal „der amerikanische Präsident Reagen“ sagte, und als er zum erstem Mal „Bundeskanzler Kohl“ sagte, und als wir uns sicher waren, die Leute würden die beiden bestimmt schnell wieder abwählen, da es ja wohl offensichtlich sei, dass die beiden von Politik nichts verstünden im Gegensatz zu Carter, Schmidt oder Brandt. Ein Päckchen DRUM drehten wir gemeinsam weg, am Tag als der Lebensgefährte der Geliebten uns dahinter kam und uns trennten, weil ich, wie erwähnt, Angst davor hatte, mit knapp siebzehn eine Familie zu gründen. Der Gehörnte rauchte übrigens (wie der Günther Grass) SCHWARZER KRAUSER, aber das ist eine andere Geschichte und die soll, wie schon Michael Ende sagte, ein andermal erzählt werden.

    Klicken Sie also auch künftig wieder her, wenn es die nächste Rauchwaren-Anzeige aus einer TITANIC der Achtziger zu sehen gibt. Alle TITANIC-Hefte mit ihren schönen Tabak-Anzeigen gibt es übrigens, die Info reiche ich gerne weiter, auch heute noch im TITANIC-Shop zu kaufen – und beim Erwerb bekommen Sie überdies noch völlig gratis schöne zeitlose Cartoons und Glossen von F.K. Waechter, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth und vielen anderen dazu. Weiter mit Musik!

  • Das schauspielerisch Erlernbare schien ihm unerreichbar, das Unerlernbare ist ihm gegeben.Fritz Kortner über Curt Bois


  • Tequilawodkalicor43sourrhubarbebitters. Stirred not shaken.

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