Sven K. – The Artist Formerly Known2019-10-10T20:43:57+02:00
903, 2019

9. März 2019|Kategorien: Grundrauschen|0 Kommentare

Sobald du nur anfängst zu überlegen, ob du etwas öffentlich schreiben sollst oder nicht – schreib es nicht.

503, 2019

5. März 2019|Kategorien: Da draußen|0 Kommentare

Über künstlerische Berufe. „Das sind Berufe, da werden Sie etwas nicht, weil Sie sagen ‚Ich möchte das werden‘. Das sind Sachen, die total auf Ungerechtigkeit basieren. Nee, der Wille genügt da nicht. Wenn da ein Potenzial ist, kann was passieren, aber das ist ein ziemlich seltener Fall. Da kann man leider, wenn es nicht klappt, nicht damit rechnen, das Mitleid der Mitwelt zu kriegen, weil das Berufe sind, die zu hundert Prozent auf Ungerechtigkeit basieren und wenn man das nicht akzeptiert, dann geht man besser als Beamter in die Verwaltung. Sie können nicht sagen: ‚Das muss jetzt klappen und wenn es nicht klappt, ist die Welt schuld.‘ Nein, das ist eine Welt, wo man keine Regeln kennt, in der man was bringen muss, die aber jedem logischen Konzept entgeht.“ Karl Lagerfeld

2402, 2019

24. Februar 2019|Kategorien: Künstlerausgang|0 Kommentare

Als ich gehen wollte, sagte er, ich solle es ihm nicht übel nehmen, er käme nicht mit raus, er könne kaum gehen. Am nächsten Tag ist er bei der Schau schon nicht mehr erschienen. Er hat sie von zu Hause aus dirigiert, rief bis kurz vor Beginn die Näherinnen an und gab ihnen durch, was sie noch schnell ändern sollten. Suzy Menkes über Karl Lagerfeld

2202, 2019

Leute, die keiner kennt

22. Februar 2019|Kategorien: Künstlerausgang|0 Kommentare

Peter Urban. Ein unvergleichlicher, großartiger Tschechov-Übersetzer, den leider sein exzessives Gequarze vor der Zeit zur Strecke gebracht hat, so wie der Tuberkel den unvergleichlich großartigen Tschechow.

2202, 2019

22. Februar 2019|Kategorien: Witzelsucht|0 Kommentare

Französische Folter: Eingekerkert mit Jane Birkin und Brigitte Fontaine, beide singen pausenlos ihre größten Hits.

2102, 2019

François Gragnon macht Bilder von Georges Brassens

21. Februar 2019|Kategorien: Kultur|0 Kommentare

Paris, Theater Bobino 1972. Georges Brassens vor den Zugaben. Brassens im Gegenlicht des Verfolgerscheinwerfers auf dem Weg zur Rampe, breitschultrig unter dem Jackett, ein Chanson-Handwerker im Sonntagsstaat, die Gitarre im Schallloch haltend wie einen Werkzeugkoffer. Das kleine Bobino-Theater rappelvoll, das Publikum hingerissen, überall Lachen, Applaus. Erinnert an Fotos von Johnny Cash, Auftritt im Folsom State Prison, fünf Jahre zuvor. Authentizitätsarbeiter waren beide allemal. Brassens. Cash.

Geknipst

Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwefen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.Unbekannt

Wir gammeln vor uns hin, verrotten, verwesen, verenden, und keinen interessiert’s. (…) Die Weltherrschaft wird man nicht bekommen, und wenn doch – was macht man damit? Wer will dieses anstrengende Gebilde von acht Milliarden, die nicht sterben wollen, schon leiten, und wenn doch, auch dann ist irgendwann Schicht.Sibylle Berg