.@twitkalk und @_PeterRuetten_ empfehlen außerdem: Sekundärliteratur 😎
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#GoodbyeTele5Choć się zmienił cały świat – jesteśmy! Zawiruje jeszcze raz – będziemy, będziemy!
(Zbigniew Preisner, „Piotr”.)
Großer TV-Moment bei Jimmy Kimmel
Und am 5. April 2063 landen die Vulkanier nicht auf der Erde, aber William Shatner wird immer noch da sein und als James Kirk in einer Talkshow fragen: „Hell, what happened to Jimmy Kimmel?“ und der Late Night Host wird antworten „He’s dead, Jim.“
Chaval finit par se suicider chez lui le 22 janvier 1968 à Paris, au gaz après avoir calfeutré la porte et affiché cet avis « Attention, Danger d’Explosion ».Wikipeedia
Ich liebe Pizzataxi-Reklame. Ich liebe Menschen, die nichts wirklich können, das aber sehr laut anpreisen und betreiben. Nein wirklich. Pizzalieferservices sind die Ikonen der Zeit. Wegelagernde Inkompetenz, deren Werbung deutlich anzusehen ist, dass sie nichts anderes im Schilde führt, als aus Teig und Benzin Kohle zu machen. Diese Werbeslogans auf ihren immergleichen Faltblättern, ich lese „Steinofen gebacken“. Was rauchen die? Warum backen die ihren Ofen? Und ich lese auch (sic!) „Werbung ist nicht unsere Stärke Aber Pizza“, ein Wortkonglomerat, ganz nah an „Die Krise ist keine Kulisse für Schaukämpfe“.
Natürlich lasse ich trotzdem keine Pizza kommen. Ich kaufe generell nicht bei Menschen die sogenannte lustige dicke Kochfiguren auf ihre Prospekte drucken lassen, und das tun sie alle. Neben Pilzpiktogrammen und lachenden Fischen lungern sie herum, diese grenzebilen gezeichnete Fettsäcke mit Kochmütze, die eine Pizza halten oder, auch beliebt, sie just aus dem Ofen ziehen und dabei glotzen als bekämen sie gerade einen geblasen. Nein, nein, nein. Kauf ich nicht.
Und wenn sie zehnmal ihren Steinofen backen.
Wer jetzt angesichts der Schlägerclowns sagt, er habe es immer gesagt, vor Clowns müsse man Angst haben, dem sag ich mal so: es gibt halt nicht nur böse, sondern einfach vor allem mal sehr, sehr viele schlechte Clowns.
Aber niemand, beispielsweise, hatte Angst vor Charlie Chaplin oder Buster Keaton, vor Laurel und Hardy oder Harold Lloyd. Allesamt Clowns. Kinoclowns, ja, aber immer noch exemplarisch für die Meister ihrer Zunft: Virtuosen der Groteske und keine Schminkgruppenanimateure, wie sie unsere Kindergärten und Straßenfeste kontaminieren.
Viele Leute, die zu schlecht für Schauspieler oder Comedian sind, glauben, Clown wäre die Alternative oder sie tragen als schlechte Clownslehrer zur Verbreitung des geschminkten Dilettantismus bei.
Clown ist kein leichter Beruf. Im Gegenteil, er ist einer der schwersten. Drama kann man (zur Not) noch vortäuschen, denn niemand würde zugeben, ein Theaterstück nicht verstanden zu haben. Aber einen Clown, der niemand zum Lachen bringt, redet niemand weg. Clown ist schwerer als Comedian und im Bezug zur Schauspielerzunft eines der schwersten Rollenfächer, insbesondere des Improvisationsschauspielers. Clowns helfen. Sie helfen auch richtig in Krankenhäusern: jemand wie Howard Buten („Buffo“) haben in der Autismustherapie Umwerfendes geleistet, Dinge die kein Psychotherapeut sich hätte ausdenken können und Bekloppte wie David Shiner, Peter Shub, Avner Eisenberg oder Jango Edwards (allerdings der sehr frühe aus den 1970erjahren) haben der verstockten Ökobewegung den dogmatischen Stock aus dem Hintern gezogen und gezeigt, dass man auch ohne zu kiffen mal so richtig ablachen kann. Und wo heute dem absurden Theater die Verspieltheit von Samuel Beckett ungeheuer abgeht, erfinden Truppen wie das St. Petersburger Theater Licedei mit Stücken wie „Semianyki“ das Genre neu.
Wir brauchen keinen neuen Feldzug gegen eine Kunstform wir müssen nur weiter den Dilettanten als das behandeln, was er ist: schlecht. Mit oder ohne Kostüm, Sendung oder Theater vernachlässigenswert. Bitte gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen.
Song: „Da, da, da“
Artist: Señor Coconut featuring
Dance/Performance: Romantica
Vocals: Stephan Remmler
Publisher: Pias Recor (rough trade), 2008.Bericht vom Videodreh bei pingmag
Ende 2011 übergab Axel Gayk alle Negative – geschätzt eine Million – dem Stadtarchiv, in Filmdosen gerollt, nummeriert, mit Monat und Jahr ausgezeichnet.
Sven K. – JournalSven Knoch2026-09-14T02:38:49+02:00
