My hands are in the air, yes, I’m in love
„Reke-tuk-te-kung, ke-teke-ruke-tung-tung!” (Sokrates)
[ Die Frau ist auch live ein Schätzken HIER. Der Sound beim Song ist vernachlässigenswert, die Anmoderation ist zum Küssen. ]
„What?!…” (Emilíana Torrini Davíðsdóttir)PS: Fuck Germany’s Next Topmodel.
We'll Carry On
[ Roger Hodgson: „Two Of Us“, Live in Montreal 2006. ]PS: An ihm hat’s nicht gelegen, dass die Supertramp-Reunion nie zustande kam. Hodgson hat’s mehrfach angeboten, Rick Davies hat abgelehnt. Der wollte mit dem Rest der Jungs einfach nur sein Jazzdings weitermachen. Und außerdem kommt, wenn einer in der Band Charisma hat, immer auf. Hodgson macht weiter mit Musik.
Das Uwe Schmidt Orchester präsentiert Stephan Remmler
Song: „Da, da, da“
Artist: Señor Coconut featuring
Dance/Performance: Romantica
Vocals: Stephan Remmler
Publisher: Pias Recor (rough trade), 2008.Bericht vom Videodreh bei pingmag
Muss der wo das hier komponiert hat…
…eigentlich auch erst sterben, damit ihn wieder wer wieder hört?
Immerhin hat der Komponist all dieser sehr geilen Scheiße, der jeden verklagt, der sich ein Abbild von ihm macht (als Extremmasochist verklagt er besonders gerne seine Fans), mittlerweile eine lustige Homepage – die allerdings so unintuitiv zu bedienen ist, dass man versteht, warum er das Web nicht versteht (ach, ja: der Eintritt kostet 77 Dollar, ausziehen kostet extra und auf den Mund küssen ist verboten):
The Inventor Of Moonwalk
(Ach ja: nein, der Ton Deines Computers ist nicht kaputt.)
[ Marcel Marceau in „Silent Movie“, Mel Brooks 1976. ]Charlie Mariano (*12.11.1923, †16.06.2009)
Thomas Fersen: Die Fledermaus
Es war mal eine Fledermaus, die liebte einen Regenschirm. Einen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht. Ab da war sie verzweifelt, völlig durch den Wind, die Fledermaus.
Es war mal eine Fledermaus, die liebte einen Regenschirm. Einen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht. Verzweifelt war sie fortan, völlig durch den Wind, die Fledermaus. Sie war verliebt in einen Regenschirm! Sie flog auf Autopilot, konnte nicht mehr schlafen, wollte sich nur noch besaufen, sich in irgendeinen Brunnen stürzen – sie liebte einen Regenschirm! Diesen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht.
Und der Regenschirm? Er glitt, ohne groß von der Fledermaus Notiz zu nehmen, aus seinem Etui um eine Bordsteinschwalbe zu beschirmen die am Straßenrand im Regen stand. Dann begab sich das imposante Accessoire in seiner schicken pechschwarzen Kluft auf Reisen. Nach kurzer Debatte steckte ihn, um aufzuschneiden, ein Säbelschlucker in seinen Schlund. Er diente einem Seiltänzer als Balanceinstrument, und eine Zeitlang war er sogar Sozius eines Krawattenhändlers. Auch entfaltete er sich über einer Dauerwelle, damals, am Tag als der Regen kam, lang ersehnt, heiß erfleht.
Während all der Zeit hörte die Fledermaus, die Nachschwärmerin, nicht auf, diesen Regenschirm zu lieben. Wohl suchte sie das Vergessen in einem verlassenen Landsitz aber dort starb sie fast vor Langweile – während der Regenschirm sich mittlerweile auf einem Friedhof hin- und hertragen ließ.
Eines Tages war das Begräbniswetter wirklich schlecht und ein brüsker Windstoß drehte ihn abrupt auf links. Man warf ihn in die Gosse und überließ ihn kopfunter seinem Schicksal. Kurz danach fand sie sein Skelett, während sie sich grad für die Nacht aufhübschte. Sie sah sie ihn da im Müll liegen und rief: „Oh, was für ein Glück! So lange dachte ich, er sei verloren – aber da ist er ja! Der alte Knüppel! Er ist zurück!“ Sie lachte und heulte wie ein Schlosshund, die Fledermaus, die immer verliebt geblieben war in diesen Regenschirm. Und dann, auf dem Dachboden des Rathauses, versprachen sie sich, sich ewig zu lieben, die Fledermaus und der Regenschirm, der Regenschirm und die Fledermaus.
[ Thomas Fersen, « La chauve-souris ». ]Serge Gainsbourg & Jane Birkin: Comic Strip
Komm Kleines, komm in meinen Comic Strip.
Komm, süße Frau, komm in meinen Comic Strip. Comics sind… Blasen…. Komm, peitsch’ mich WHIP! Und mach CLIP! CRAP! Und BANG! Und VLOP! Und auch ZIP! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! Ich konter’ dann mit swings und mit uppercuts… Das macht VLAM! SPLATCH! und CHTUCK! Oder auch BOMP! Oder HMMMPF! Und sogar PFFFF! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! Komm, du liebe, komm in meinen Comic Strip Komm schon, Comics sind… Blasen, komm peitsch mich, WHIP! Und CLIP! CRAP! Und BANG! Und VLOP! Und auch ZIP! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! Flieg mit mir dann weit über die buildings Das macht WHIN! Beim Abflug und dann macht’s KLING! Und dann mach’ ich TILT! Und das macht BOING! SHEBAM! POW! BLOP! WIZ! Komm, du Geile, komm in meinen Comic Strip… Komm… Blasen, und peitsch mich WHIP! Und CLIP! CRAP! Und BANG! Und VLOP! Und auch ZIP! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! Kleine! Keine Angst – halt an mir fest CHRACK! Ich bin da CRASH! Beschütz’ Dich garantiert TCHLAK! Schließ’ die Augen CRACK! Und küsse mich SMACK! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZZZZ!
[ Serge Gainsbourg, 1969. ]Gegen eine generelle Vorverurteilung ds Nationalsozialismus
Nicht wenige Menschen stehen Nazis ablehnend gegenüber. Sie sagen: „Ohne generell etwas gegen die Nazis zu haben, so hege ich doch geweisse Vorbehalte dagegen, die Hand meiner Tochter einem Mitglied der nationalsozialistischen Partei zu versprechen.“ Die Töchter sagen dazu generell: „Das ist gut, Papa.“ Gleichzeitig wurde noch längst nicht alles über die Grausamkeit und die Abscheulichkeit dieser Leute enthüllt! Nehmen Sie nur Herrn Hitler, der sich wie immer dumm stellt und fragt: „Worum geht’s?“. Ganz einfach! Wußten sie, dass Hitler nicht nur Nazi war, sondern dass er sogar im Urlaub, heimlich ins Meer Pipi gemacht hat? Und was sagt Herr Hitler dazu? Er sagt: „Naja, klar… Wer ist schon perfekt?…“ Unglaublich!? NEIN?!?…
[ Pierre Desproges, « La minute nécessaire du monsieur Cyclopède » , deutsch von Sven K. ]Coole Sau
Immer wieder schön zu sehen, wie Chesley „Sully“ Sullenberger am 15. Januar 2009 Flug 1549 sauber in den Hudson runterbringt. Hier in der animierten Versiion von Scene Systems, einer Firma, die sich auf gerichtsverwertbare Animationen spezialisiert hat:
Und hier die Sichtweise von Lavid Letterman und Steve Martin aus der „Late Show“ vom 2. Februar 2009:
Inspector Columbo, Frank Sinatra and Dean Martin
David Carradine (* 08.12.1936, † 03.06.2009)
Fernsehgeschichte: Bye bye, Jay Leno
Eigentlich sollte David Letterman (hier 1986 mit Jay Leno in seiner Show) die Tonight Show von Johnny Carson (hier, 1992, in seiner letzten Tonight Show) übernehmen. Johnny hat es NBC nicht verziehen, dass sie Jay dem „komplizierten“ David bevorzugten. Und Jay machte seinen Job besser als Johnny es erwartet hatte. Jetzt ist er selbst Geschichte.
Sting mit Schnäuzer ist lächerlich.
Eine Mischung aus Errol Flynn und Steve Martin. Kurz: ich würde ihm nie einen Gebrauchtwagen abkaufen. Aber man kann ja die Augen zumachen. Denn seine 1989er Interpretation von Bill Withers′ Song „Ain’t No Sunshine“ ist großartig. Sting wird begleitet von Bill Frisell (Gitarre), Fareed Haque (Gitarre), David Sanborn (Saxofon), Hank Roberts (Cello) und Don Alias (Percussion).
Parking Disaster
Gefunden bei MC Winkel.
Musik: „Yakety Sax“ von Boots Randolph and James Q. „Spider“ Rich. bekannt geworden durch die Benutzung in der Benny Hill Show.Skrzynecki
Choć się zmienił cały świat – jesteśmy! Zawiruje jeszcze raz – będziemy, będziemy!
(Zbigniew Preisner, „Piotr”.)
I Want To Love You Madly
There may be trouble ahead / But while there’s moonlight and music / And love and romance / Let’s face the music and dance. (Irving Berlin, „Follow The Fleet“, 1936.)
Tanz: Fred Astaire, Ginger Rogers. Music: Cake. Mix: Emily.
Warum die Sesamstraße immer wieder einpacken kann
Wegen der Sesame Street. Wegen Norah Jones und Elmo…
und… (mehr …)
Gewinner / Verlierer (Das Sandmännchen ist da)
Ihr kennt die Spielchen, die sie erfunden haben… wie man die ganz oben überholt – auf dass jeder auf der Strecke bleibt, der die Spielchen nicht mitspielt… und ihr seid es, die für ihre Verwüstungen und Exzesse bezahlen. Die, die die Trümmer hinterlassen räumen sie ja nie selber auf. Und doch: wir, die Prügelknaben und Arschlöcher, kurz: alle, die nie nein sagen können – wir sind nicht drauf aus, Gewinner zu sein, aber wir lassen uns auch nicht zu Verlierern abstempeln. Die Liga der Sandmännchen schläfert uns ein, aber wir bleiben mit einem Auge wach. Ja, Scheiße, die Angst, Scheiße, diese Leere und: Scheiße, der Siegeszug der Gier… Bloß sich nicht rühren, scharfe Hunde wachen überall… Bloß keine Mine verziehen, nicht mal dran denken – sonst schlagen sie dir die Tür vor der Nase zu.
Wir haben nichts zu gewinnen – aber auch nichts zu verlieren.
Denn da ist längst nichts mehr.
Da kommst du von weit her, bringst dein Fleisch und dein Blut, und sie versprachen dir das Paradies – aber sie haben gelogen, kein Wort war wahr. Ach, mein Freund, mein Bruder… All deine Kraft geht drauf für ihren Krieg, du siehst die Liebe, die unter ihren Händen auf der Strecke bleibt: „Na, brauchst du Papiere? Na, hast Du mein Schlösschen schon gesehen?“ Das alles wirst du nie haben, das Paradies ist nichts für Loser. Sie brauchen Kanonenfutter, sie brauchen Futter für Spekulanten, und eine Haut zum Anbeißen für die ihre Propaganda. Ja, da ist schon einiges drin… Aber ihr wisst, genau wie ich: das Spiel ist aus, obwohl fast alles rund lief, wenn auch nicht auf die feine Art. Es ist alles beim Teufel, es ist alles am Arsch… Wie ärgerlich, am Ende so in der Schlange der Loser zu landen. Aber indem wir uns keine Illusionen machen sind wir gerüstet für den Kampf – und was unsere Seelen angeht besteht keine Gefahr: Gott ist sicher nicht im Spiel. Verehrte Entscheider aller Couleur, fühlen sie sich von Herzen versichert: wir werden ihren Fortschritt nicht aufhalten. Schaut uns in die Augen, schaut tief in uns rein… Es brennt uns unter den Nägeln, noch unterm Rad… Was uns bleibt, ist die Weigerung, weder zu den Ersten noch den Letzten zu gehören, noch siegreich aus irgendeinem Kampf hervorzugehen.
Wir werden nie Gewinner sein.
Wir werden nie Verlierer sein.
[Noir Désir: „Gagnants / Perdants (Bonne nuit les petits)“, 2008.] [Sekundärliteratur: Noir Désir: Le vent nous portera]]Säkert!
Dansade brevid dig Ville gå hem vid fyra Men jag stannade till sju Utan att våga säga mer än hej Du är rätt ung Jag är äldre än du Men du röker så jag skulle säga att vi är plus minus noll Vi kommer att dö samtidigt, du och jag Vi kommer att dö samtidigt, du och jag Vi kommer att dö, dö En hund jag kände dog för en vecka sen Och några dagar senare dog hans hundkamrat Dom kände varandra fanns ingen poäng att leva utan en bästa vän Jag förstod det inte då men nu vet jag vem det kommer bli Vi kommer dö… Andas, jag kan inte andas För det låter så pinsamt kvavt där jag står brevid dig. För trött för att dölja, det måste vara uppenbart åh Kom inte närmre, åh snälla kom närmre Snälla kom närmre, snälla kom närmre, kom närmre… Vi dansade i samma takt Likadana hjärnor som redan tänkt på allt innan någonting hänt gjort om till ironi rädd för något som känslor men slippa vara smart i kväll. Vi kommer dö…
Tanzte neben dir, wollte heimgehen, blieb dann doch bis sieben und traute mich nicht mehr als „hi“ zu sagen. Du bist noch ziemlich jung, ich bin älter als du – aber du rauchst, deswegen sag ich mal: wir sind gleichauf. Wir werden gleichzeitig sterben, du und ich. Wir werden gleichzeitig sterben, du und ich. Wir werden sterben. Sterben. Ich kannte einen Hund, der ist vor einer Woche gestorben und ein paar Tage später starb sein Hundefreund. Die waren so dick miteinander, ohne den besten Freund zu leben, das ging gar nicht. Ich hab das erst nicht verstanden, aber jetzt weiß ich wer das für mich sein wird. Wir werden gleichzeitig sterben, du und ich. Luft, ich kriege keine Luft weil das so voll daneben klingt wenn ich neben dir steh. Zu müde es zu verstecken, ist wohl offensichtlich. Komm bloß nicht näher, oh bitte komm näher, oh bitte komm näher, oh bitte komm näher, noch näher… Wir tanzten im gleichen Takt, wie unsere Köpfe die immer alles schon dachten bevor überhaupt was war, es ironisierten aus Angst vor sowas wie Gefühlen. Aber nicht heute Nacht. Wir werden gleichzeitig sterben…
[Annika Norlin/Säkert! „Vi kommer att dö samtidigt“, Razziarecords (Schweden), 2007.]
Sekundärliteratur: Säkert! Live in Malmö (1), Säkert! Live från Malmö (2), Mit Anna Järvinen: För varje hjärtslag (With Every Heartbeat).
Morgen, ihr Luschen!
Für die Deutschlandpremiere in Berlin hatten sie nur so ein mittleres kleines Theaterchen angemietet und nicht mal genug getrommelt, damit der liebe Herr Müller ein volles Haus hatte. Die Leute von Juniwörsl scheinen sich keinen großen Umsatz von ihm zu versprechen und entsprechend nicht viel vorzuhaben mit ihrem Ausbilder. Was verständlich ist. Denn der Herr Müller ist wirklich witzig. Sie werden ihn also niederpochern.
Panik
[kml_flashembed movie=“/wp-content/uploads/2009/03/n-7-r2-2b.swf“ height=“270″ width=“480″ /] [Eine Flash-Animation die ich 2008 für die ProSieben-Show „Noch Besserwissen“ baute. Produktion Grundy LE, Köln.]Indem ich ihn seit Jahren nur noch so dupp-n-dudu-artig nuschelsingen und phlegmatisch über seine Likörmalerei philosophieren höre bin ich immer wieder überrascht, wenn ich Udo Lindenberg mal wieder gepflegt auf eine Schießbude eindreschen sehe. Wie hier bei Klaus Doldingers Passport, wo „Lindi” lange Drummer war. Klickt weiter, um ein Geschmacksmuster zu sehen und zu hören.