• Vom 21. Februar 20092299 Mal gelesenKategorien: FernsehenSchlagwörter: 1 Kommentar on Traumschiff Enterprise
    Vom 21. Februar 20091 Kommentar on Traumschiff EnterpriseSchlagwörter:

    1994 war der Schauspieler Patrick Stewart Gastgeber der Mutter aller Comedyshows: Saturday Night Live. Schon in seinem Standup-Monolog bewies er Exzellenz in Sachen Selbstironie. Als er dann auch noch in einem Sketch seinen Part als Enterprise-Captain Jean-Luc Picard aufnahm und seine Paraderolle in kurzen Hosen als Kapitän des „Traumschiff Enterprise“ parodierte, flogen ihm die Herzen des Publikums zu. Das „Traumschiff“ heißt in Amerika „Love Boat“ und natürlich ist das erfolgreiche deutsche Format nur die wiedergekäute Grütze des amerikanischen Originals. Aber das nur am Rande. Film ab.

  • Vom 18. Februar 20181496 Mal gelesenKategorien: Da draußen0 Kommentare on
    Vom 18. Februar 20180 Kommentare on

    Wer heute versucht, etwas Bewahrenswertes zu bewahren, der muss schon fast ein Revolutionär sein.

    *****

    Politik besteht zu einem beträchtlichen Teil in dem Bemühen, die Leute zu verstehen, die einem widersprechen, die das Gegenteil für richtig halten. Wer hier nicht verstehen will, muss den Gegner für böse halten. Wenn aber zwei wissen, wie der andere tickt, können sie nachher zusammen ein Glas Wein trinken. Sie sind gefeit gegen jenes moralinsaure Geschwätz, das aus jedem Interessenskonflikt einen Kampf zwischen gut und böse macht.

    Erhard Eppler

  • Vom 8. Juni 20121835 Mal gelesenKategorien: Kultur1 Kommentar on
    Vom 8. Juni 20121 Kommentar on

    Als ich klein war fürchtete ich mich vorm altwerden, weil ich dachte, dann trinkt man plötzlich in Partykellern Apfellikör, hört Peter Kraus und wartet auf den Tod.

    Ach was. Stattdessen geht’s zu dem, was von YES übrig ist. Wahrscheinlich glauben unsere Kinder, wenn sie alt sind müssen sie Jon Anderson und Rick Wakeman hören und Bionade trinken.

    Wahrscheinlich wird das nicht passieren.

    Wahrscheinlich werdet ihr einem achzigjährigen Justin Bieber applaudieren und Robbie Williams Inkontinenzwindeln zum Signieren ins Altenheim schicken.

    http://kikoshouse.blogspot.de/2011/10/concert-review-jon-anderson-rick.html

  • Vom 29. Oktober 20121785 Mal gelesenKategorien: Fotos0 Kommentare on Polish Martini
    Vom 29. Oktober 20120 Kommentare on Polish Martini

  • Vom 21. Januar 20192109 Mal gelesenKategorien: Da draußen0 Kommentare on
    Vom 21. Januar 20190 Kommentare on

    Sitzplan meiner Lieblingskaschämm.

  • Vom 1. Juni 20091547 Mal gelesenKategorien: Kultur0 Kommentare on Just an old guy having fun: Altherrenbands

    Supertramp war ein großartiges Konzert, 2002 auf der Bonner Museumsmeile. Obwohl ohne Roger Hodgson und daher mit viel zu viel von Rick Davies’ Jazzkaprizen. Barclay James Harvest war ein großartiges Konzert. Obwohl 2002 in der eher tristen Bad Godesberger Stadthalle und obwohl Drummer Mel Pritchard, der nur kurz nach der Tour an einem  Infarkt sterben sollte, meist kraftlos neben der Schießbude saß und anderen das Trommeln überließ und obwohl ohne John Lees, was dazu führte, dass als bei den Zugaben erwartungsfroh „Hymn!!!“ gerufen wurde, Frontmann Les Holroyd mit einem trockenen „wrong band“ abwiegelte. Joe Jackson live zu sehen war wie immer ein Vergnügen obwohl er im Kölner Gürzenich die denkbar mieseste Akustik hatte, seine Bühne nicht richtig aufbauen konnte und außerdem erkältungsbedingt immer wieder mal einen Song neu ansetzen musste. Leonard Cohen war auch 2008 großartig, seine Altersironie ist pures Vergnügen. Aber dass er die Berliner O2-Arena spielt, wo ihn wirklich niemand sehen kann, das war schon ziemlich geht so.

    An all das denke ich und werde ganz melancholisch, wenn ich Herrn Paulsen lese, der nach dem Besuch eines ZZ-Top-Konzerts schreibt:

    Da mochte kein lodernder Funke überspringen, noch beim Rausgehen überall Genörgel über das Preisleistungsverhältnis. Ich fands auch so mittel und kam darüber mal ganz generell ins Grübeln: ich sollte mit diesen Altherrenbands aufhören. Ich sollte die großartigen Dinosaurier der Musikgeschichte in guter Erinnerung behalten, bevor sie anfangen zu langweilen. Lieber verstärkt noch mehr frische Bands sehen. Für neue Erinnerungen.

    Ach, ja. Wenn das mal mit dem Loslassen so einfach wäre im Leben. So ganz generell…

    Was übrigens heute immer noch funktioniert: Jethro Tull (oh, ja) und, yes: YES – heute wie früher.

  • Vom 16. November 20102410 Mal gelesenKategorien: Lose Worte0 Kommentare on
    Vom 16. November 20100 Kommentare on

    # Der Vorsitzende der Internet-Enquete des Bundestags verlangt eine Klarnamenpflicht im Netz: Nutzer sollen im Web „mit offenem Visier“ diskutieren, findet Axel E. Fischer und erntet Spott. Würde man Fischers Forderungen fürs Netz auf die Kneipe übertragen, müssten dort alle mit einem Namenschild herumlaufen. Sie würden beim Biertrinken ständig gefilmt und all ihre Äußerungen könnte man unter ihrem Namen später im Kneipenarchiv im Web abrufen. Das würde die Umgangsformen in einer Kneipe womöglich verbessern, vorausgesetzt, es käme überhaupt jemand zum Trinken an einen solchen Ort.

  • Vom 20. August 2023681 Mal gelesenKategorien: Kultur, Künstlerausgang0 Kommentare on Bicycle Seat 2006

    “If my words don’t come together, listen to the melody.”

    🖤 Jango Edwards 🖤

  • Vom 11. Mai 2024571 Mal gelesenKategorien: #SchleFaZ, Twitter0 Kommentare on
    Vom 11. Mai 20240 Kommentare on

    #SchleFaZBeiNitro – Bald schon der zweite Drehblock #SchleFaZ dieses Jahr! Yeah! @_SchleRaZ_ hat mir grad die Screener dafür geschickt. Whoa! @twitkalk und @_PeterRuetten_ lassen es krachen mit @NITRO oder, wie es Fehlfarben schon 1982 sangen: ⬇️⬇️⬇️

  • Vom 10. Juni 20092501 Mal gelesenKategorien: KulturSchlagwörter: , 0 Kommentare on Thomas Fersen: Die Fledermaus

    Es war mal eine Fledermaus, die liebte einen Regenschirm. Einen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht. Ab da war sie verzweifelt, völlig durch den Wind, die Fledermaus.

    Es war mal eine Fledermaus, die liebte einen Regenschirm. Einen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht. Verzweifelt war sie fortan, völlig durch den Wind, die Fledermaus. Sie war verliebt in einen Regenschirm! Sie flog auf Autopilot, konnte nicht mehr schlafen, wollte sich nur noch besaufen, sich in irgendeinen Brunnen stürzen – sie liebte einen Regenschirm! Diesen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht.

    Und der Regenschirm? Er glitt, ohne groß von der Fledermaus Notiz zu nehmen, aus seinem Etui um eine Bordsteinschwalbe zu beschirmen die am Straßenrand im Regen stand. Dann begab sich das imposante Accessoire in seiner schicken pechschwarzen Kluft auf Reisen. Nach kurzer Debatte steckte ihn, um aufzuschneiden, ein Säbelschlucker in seinen Schlund. Er diente einem Seiltänzer als Balanceinstrument, und eine Zeitlang war er sogar Sozius eines Krawattenhändlers. Auch entfaltete er sich über einer Dauerwelle, damals, am Tag als der Regen kam, lang ersehnt, heiß erfleht.

    Während all der Zeit hörte die Fledermaus, die Nachschwärmerin, nicht auf, diesen Regenschirm zu lieben. Wohl suchte sie das Vergessen in einem verlassenen Landsitz aber dort starb sie fast vor Langweile – während der Regenschirm sich mittlerweile auf einem Friedhof hin- und hertragen ließ.

    Eines Tages war das Begräbniswetter wirklich schlecht und ein brüsker Windstoß drehte ihn abrupt auf links. Man warf ihn in die Gosse und überließ ihn kopfunter seinem Schicksal. Kurz danach fand sie sein Skelett, während sie sich grad für die Nacht aufhübschte. Sie sah sie ihn da im Müll liegen und rief: „Oh, was für ein Glück! So lange dachte ich, er sei verloren – aber da ist er ja! Der alte Knüppel! Er ist zurück!“ Sie lachte und heulte wie ein Schlosshund, die Fledermaus, die immer verliebt geblieben war in diesen Regenschirm. Und dann, auf dem Dachboden des Rathauses, versprachen sie sich, sich ewig zu lieben, die Fledermaus und der Regenschirm, der Regenschirm und die Fledermaus.

    [ Thomas Fersen, « La chauve-souris ». ]
  • Vom 25. März 20091588 Mal gelesenKategorien: KulturSchlagwörter: 0 Kommentare on Parabel
    Vom 25. März 20090 Kommentare on ParabelSchlagwörter:

    [Danke, Puh!]
  • Im Spiegel mein zerschnittener Körper. In der Mitte geteilt vor der Operation, die mein Leben gerettet hat. Wozu? Für ein Kind, eine Frau, ein Spätwerk. Leben lernen mit der halben Maschine. Atmen, essen, verboten die Frage ‚wozu?‘, die zu leicht von den Lippen geht. Der Tod ist das einfache. Sterben kann ein Idiot.Heiner Müller

  • Vom 28. Februar 20181888 Mal gelesenKategorien: Theater0 Kommentare on Trollflöjten
    Vom 28. Februar 20180 Kommentare on Trollflöjten

    Die Dreharbeiten [zu Mozarts „Zauberflöte“] erwiesen sich als unproblematisch. So schreibt Bergman selbst in der Zeitschrift „Bilder“: „Nie verlief eine Inszenierung so mühelos. Die Lösungen standen Schlange, boten sich von selbst an.“www.ingmarbergman.se

  • Vom 30. März 20122007 Mal gelesenKategorien: Privates0 Kommentare on Joakim Pirinen

    Vor etwas über 20 Jahren veröffentlichte ich in der schwedischen U-Comic Zeitung GALAGO. Es war Winter, ich hatte Grippe – und ich hatte kein Geld. Ich stapfte also eine Stunde durch den Schnee zum Verlag und wollte mein Honorar abholen. Dort gab man mir einen Stapel mit 40 Heften und sagte mir, die könne ich verkaufen und das Geld behalten. Der Held von GALAGO war ein Zeichner namens Pirinen, der zeichnete so lustige Sachen wie den ARLA-Hasen.

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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.Unbekannt

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Guten Tag. Mein Name ist Sven K, das Internet ist seit 1996 meine Eckkneipe. Herzlich willkommen.

Guten Tag. Mein Name ist Sven K. Das Internet ist seit 1996 mein Wohnzimmer. Herzlich willkommen.

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