Es hatte schon was für sich, dass früher ausgebildete Schauspieler wie Dagmar Berghoff oder Hans-Joachim Kulenkampff beim Fernsehen arbeiteten, für die es zum Handwerk gehörte, dass man sich – ob es sich um die Nachrichten oder große Samstagabendshows handelte und auch mal kurz vor der Sendung – den Text auswendig draufpackte. Wäre das heutige Fernsehen eine Autoreparaturwerkstatt, würde der Chef eine technisch komplett unbeleckte Blondine mit dicken Titten zur Mechanikerin erklären und im tief dekolletierten Blaumann in die Werkstatt stellen anstatt einen Mechaniker zu engagieren. (Danke Stefan Niggemeier)
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„il y a une phrase qui me hante depuis tout petit: ’ne pleurez pas les morts pleurez les vivants‘. Ça ne va pas être facile…“Kên Higelin
Higelin est parti – Morrison est en bonne compagnie.
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— Wismerhill (@CedricLeChaton) April 12, 2018
„La grande Brigitte m’a envoyé un mot au téléphone. Elle n’avait pas le courage de parler. La dernière fois qu’ils se sont vus, ils se caressaient le visage, le nez on aurait dit deux extra-terrestres. Je n’ai rien vu d’aussi beau“Arthur H.
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En ce moment aux obsèques de Jacques Higelin au Père Lachaise. Photographie de Timothée Rolin. Pour continuer à écouter sa musique, revoir ses films, ses concerts, rendez-vous dans les #bib2paris https://t.co/YlQ8jvoDXg #JacquesHigelin #Higelin #PèreLachaise pic.twitter.com/holDSQslOw
— Bibliothèque Villon (@BiblioVillon) April 12, 2018
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#Higelin Au Père Lachaise les amis et fans du poète écoutent calmement les chants des oiseaux en l' attendant pic.twitter.com/FvDUmlsENK
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Le cirque d’hiver s’apprête à célébrer l’un des siens : le grand Jacques Higelin pic.twitter.com/XEQMBG2TB7
— Serge Orru (@SergeOrru) April 12, 2018
„Das sogenannte Schöne und die echte Kunst sind undefinierbare Geheimnisse, die sich wandeln wie die Wahrheit selbst. Ein jeder möge dem Stern seines guten oder schlechten Geschmacks vertrauen und ihm folgen. Was er für schön und echt hält, wird es für ihn dann wohl auch sein. Die Meinung der restlichen Welt ist überhaupt nicht wichtig.“Paul Flora, 29. Juni 1922 – 15. Mai 2009
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Aus „Die schöne Geschichte von der hässlichen Kröte und andere Gemeinheiten“, LAPPAN, Oldenburg, 1999. Original: „Les chroniques de la haine ordinaire“, Éditions du Seuil, Paris, 1987. Deutsch von Sven Knoch, Lektorat: Peter Baumann.
16. Juni 1986
Setzen wir einmal voraus, die Norm definiere denjenigen als menschlich, so er nur zwei Arme und zwei Beine sein eigen nennt, dann lassen es die in diesem Sinne normalen Menschen immer wieder senderübergreifend über sich ergehen, wie schwitzende Horden in kurzen Hosen auf Rasenflächen so entwürdigende wie klobige Verrenkungen ausführen, im Streit um die lächerliche Ehre, Meister des Ballspiels mit dem Fuße zu werden.
Hier ist der Unterschied zwischen dem Affen und dem Menschen: der Erstgenannte hat entweder zu viele Arme, oder zu wenig Beine, um sich zum Fußballspielen herabzulassen.
Fußball. Welche Sportart ist schwachsinniger, plumper und weniger graziös als der Fußball? Welche Art von Harmonie und Eleganz soll ein primär ästhetisch empfindender Mensch im unbeholfenen Herumgerenne von zweiundzwanzig behaarten Vollidioten finden, die einen aufgeblasenen Ledersack wie einen Haufen Scheiße durch die Gegend treten, und die dabei das ordinäre Röcheln verendender Ochsen hervorbringen?
Welcher notgeile Straßenköter, welcher noch so räudige, verlauste Streuner würde es wagen öffentlich seiner Libido Ausdruck zu verleihen so wie Fußballer es tun, wenn sie im Achterpack unter wildem Schulterklopfen mit ihren fettfeuchten Pranken übereinander herfallen, begleitet von affigen Kehllauten, die jeden Dorfrocker vor Neid erblassen lassen? Welcher noch so abgebrühte Schläger, welches noch so hirnlose Monster aus einer dieser Weltuntergangssekten würde mit so viel Freude über Leichen gehen, wie wir es vor Jahren im belgischen Heyselstadion live miterleben durften, als alle mal wieder vor Freude ausgeflippten und es dabei schließlich auf 40 Tote brachten – nur weil das Ballaballa nicht dahin gekickt wurde, wo es ihnen lieb gewesen wäre?
Fußballer – ich hasse Euch. Nur einmal habt ihr mich vom Hocker gehauen, damals bei der Weltmeisterschaft in Mexiko. Als ihr von den aztekischen Fritten den mexikanischen Dünnschiss bekommen hattet. Ach, wie hätte ich mich abgerollt, wenn die Amöben die Kicker noch bis zum Ende des Turniers ins gesundheitliche Abseits manövriert hätten, aber das hat der liebe Gott ja nicht gewollt. Was mich nicht besonders erstaunt. Denn auch Gott ist einer von euch. Er ist wie ihr, Fußballer. überall, zu jeder Zeit, und was man auch tut, wo man sich auch verkriecht, man entkommt ihm nicht.
Schon als ich klein war, dachte ich lange, ich sei irgendwie anomal, weil ich Fußball schon damals nicht abkonnte. Ich lehnte es hartnäckig ab, Fußball zu spielen, ob in der Schule oder auf der Straße. Also riefen sie mir nach: «He, da kommt unser Mädchen!» oder «Na, wieder krank?» So sehr ist war die Idee der Abnormität fest verbunden mit der des Nichtfußballers.
Aber ich zeig’s Euch. Ich war zum Beispiel nie krank. Und was die weiblichen Züge angeht, mit denen ihr mich aufgezogen habt, sie sind nach wie vor ein Teil von mir, und sie bringen mich dazu, dass ich, wenn ich läufig bin, die Gesellschaft von Frauen suche. Und zwar Eure inbegriffen. Ihr müsst nicht glauben, dass ich davor zurückschrecke, mir in aller Ruhe mit ihnen die Zeit zu vertreiben, während ihr in den Stadien herumzuckt.
Ätsch, bätsch.
Dass MAD-Magazin-Comic-Gott Don Martin seine Karriere unter anderem als Gestalter von Schallplattencovern begonnen hatte – zum Beispiel für Miles Davis! – das finde ich so skurril, wie es mir völlig unbekannt war. Diese und andere Einsichten in Leben und Schaffen eines völlig zu Unrecht vergessenen Slapstick-Solitärs der Comicgeschichte verschafft ein Artikel im ROLLING STONE, hier:
Hier auch noch etwas animierter Blödsinn vom Meister:
Carrotmob – Shoppen aus Protest: am 13. Juni kaufen Öko-Nerds in Berlin-Kreuzberg einen Kiosk leer, damit der Besitzer vom Gewinn seinen Laden aufhübscht: die Krise ist definitv noch nicht beim Volk angekommen.
Carrotmob ist das OPEL-Rettungsprinzip in der Version für Öko-Kids.
Auch KARSTADT bewirbt sich um den nächsten Carrotmob: „Kauft ganz ganz dolle goldene Türklinken und Kloschüsseln von Rosenthal für den Erhalt von Luxuskaufhäusern! Dafür reduzieren unsere Manager auch den CO2-Ausstoß ihrer Yachten um ganz dolle viel. Echt voll versprochen, ey.“
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.Unbekannt
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Guten Tag. Mein Name ist Sven K, das Internet ist seit 1996 meine Eckkneipe. Herzlich willkommen.
Guten Tag. Mein Name ist Sven K. Das Internet ist seit 1996 mein Wohnzimmer. Herzlich willkommen.
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