Luxusrestaurants und Haute Couture sind eine moderne Form des Ablasshandels für Menschen ohne jede Kultur.
Choć się zmienił cały świat – jesteśmy! Zawiruje jeszcze raz – będziemy, będziemy!
(Zbigniew Preisner, „Piotr”.)
„Reke-tuk-te-kung, ke-teke-ruke-tung-tung!” (Sokrates)
[ Die Frau ist auch live ein Schätzken HIER. Der Sound beim Song ist vernachlässigenswert, die Anmoderation ist zum Küssen. ]
„What?!…” (Emilíana Torrini Davíðsdóttir)PS: Fuck Germany’s Next Topmodel.
https://twitter.com/svenk/status/973772352268963841
https://twitter.com/svenk/status/973813687055249408
„You take a pencil and you make a dark line, then you make a light line and together it’s a good line. There’s so many good things!” (Peter Falk, „Der Himmel über Berlin“, 1986.)
Peter Falk kann sich nicht mehr daran erinnern, dass er Schauspieler und Zeichner war. Der Arzt, der jetzt die rasch fortschreitende Demenz der 81jährigen TV-Ikone für das Vormundschaftsgericht attestierte war besonders betroffen davon, dass Falk sich nicht mehr daran erinnern kann, jemals Columbo gewesen zu sein.
- [ Roger Hodgson: „Two Of Us“, Live in Montreal 2006. ]
PS: An ihm hat’s nicht gelegen, dass die Supertramp-Reunion nie zustande kam. Hodgson hat’s mehrfach angeboten, Rick Davies hat abgelehnt. Der wollte mit dem Rest der Jungs einfach nur sein Jazzdings weitermachen. Und außerdem kommt, wenn einer in der Band Charisma hat, immer auf. Hodgson macht weiter mit Musik.
„Es ist hart von Hartz IV zu leben, verheerend jedoch ist das Gefühl der Ausgegrenztheit. Dieses Gefühl wird durch die Konfrontation mit dem verstärkt, das Macht und Luxus derjenigen betont, die zentral in der Gesellschaft stehen.“
Schön, was? Stand in der Süddeutschen Zeitung.
Die Süddeutsche Zeitung zu lesen, so der Stuttgarter Journalist Günther Kress, sei pures Vergnügen. Geht an. Meistens.
Als nicht vergnüglich konnte man ansehen, dass sie die innovative Beilage „jetzt“ unter dem Vorwand finanzieller Probleme einstellten um kurz darauf die doppelt so dicke reaktionäre Beilage „Golf spielen“ nach vorn zu bringen.
Als ebenfalls nicht sonderlich vergnüglich kann man es ansehen, wenn relative Personen der Zeitgeschichte – wie etwa abgehalfterte Tennisspieler mit Wortfindungsstörung – in fast kultischer Verehrung seitenweise interviewt werden, und das ausgerechnet zu dem Thema, in welchen Frauen sie mit ihrem erigierten Dödel lustlos herumgestochert haben.
Neuerdings gewähren sie Autoren von Leitmedien wie „Vanity Fair“ und „Matador“ im Magazin publizistisches Asyl.
Und zur Verstimmung am Sonntag kann es führen, wenn eine Journalistin im großen Interview der Wochenendbeilage über sechs Spalten schwärmen darf, dass für sie die Neureichen die größte kulturelle Kraft darstellen, die wir haben.
„Verheerend ist das Gefühl der Ausgegrenztheit. Dieses Gefühl wird durch die Konfrontation mit dem verstärkt, das Macht und Luxus derjenigen betont, die zentral in der Gesellschaft stehen.“
Stand in der Süddeutschen Zeitung.
PS: Dass der Spiegel nach dieser Woche voller SZ-Enttäuschungen mal wieder mit seinem Lieblings-Covergirl Adolf Hitler auf dem Titel Quote holen will, passt irgendwie ins Bild.
OSS 117 : Un philosophe a dit un jour « le mystère des Pyramides, c’est le mystère de la conscience dans laquelle on n’entre pas ».
Setine : Les pharaons se faisaient enterrer avec leurs serviteurs.
Moëller : Lorsque l’on meurt, souvent on voudrait que tout s’arrête avec soi.
OSS 117 : Mais, c’est le cycle même de la vie : lorsque quelqu’un ou quelque chose meurt, quelqu’un ou quelque chose naît ailleurs.
Setine : Nous tentons d’oublier que nous sommes des animaux, mais la nature nous le rappelle. Parfois cruellement.
Moëller : Des scientifiques font des expériences sur les mouches drosophiles parce que la structure de leur cerveau est extrêmement proche de la nôtre.
Setine : Le cheval nous voit plus grand que nous sommes avec son œil déformant. Ce n’est que grâce à cela que nous l’avons domestiqué.
Moëller : C’est notre œil, notre regard, qui nous dicte notre façon d’agir par rapport aux autres. Mais on peut être myope.
OSS 117 : L’aveugle ne voit pas, il ressent. Et, paradoxalement, il voit.
Moëller : Si le chat a la queue verticale, c’est qu’il est en confiance.
Setine : Le cul-de-jatte a une jambe qui le démange encore.
OSS 117 : Quand une femme change d’homme, elle change de coiffure.
Moëller : Il faut laisser pleurer un nourrisson quand il va au lit, sinon on sacralise trop son coucher.
Raymond Pelletier : Hum… On va boire un verre ou prendre un pot au bar… Hum ? Un p’tit godet là… On retourne au bar ? Tu veux un verre ?OSS 117 Der Spion, der sich liebteZum Mitsprechen:
Erst sind die Fußballer jünger als du.
Dann die Minister.
Irgendwann der Papst.
Das war’s.— Müller (@gemuellert) March 8, 2018
Immer wieder fragen mich Leute, ob sie mich nicht aus dem Fernsehen kennen. Und das ist völlig unmöglich, denn kulturelle Errungenschaften wie „DSDS“ oder „Frauentausch“ interessieren mich nicht. Meine Frau und ich und ich haben einen Begriff dafür gefunden, wenn wieder mal jemand mit dem Finger auf mich zeigt und verschwörerisch sagt: „Sie kenn ich aber aus dem Fernsehen, oder?“ – “Du bist scheinprominent”, sagte meine Frau zu mir, nachdem man mich fast dazu genötigt hatte, im Reataurant eine Tischdecke zu signieren und seitdem gehört der Begriff der Scheinprominenz zu unserem Wortschatz. Überlege manchmal, mir eine Sendung zu erfinden und Autogrammkarten drucken zu lassen. “Kenn’ ich Sie nicht aus dem Fernsehen?” – “Natürlich. Schabulke, die Show. Montags bis freitags um Zweiundzwanzigdreißig. Sehr nett. Autogrammkarte? Gerne. Für wen soll es sein? Und noch ein Foto. Natürlich, bitte sehr. Mich auch.”
Während Otto Preminger mit Deborah Kerr, David Niven, Jean Seberg und Mylène Demongeot „Bonjour Tristesse“ nach Françoise Sagan (die Charlotte Roche der 1950erjahre) dreht, dreht Peter Graves („Mission Impossible“) das hier:
It Conquered the World (1956)
Nerd-Wunsch des Tages: dass nicht nur SiFi-Klassiker wie STAR WARS digital aufgehübscht werden, sondern auch andere Filmklassiker – ich verlange zum Beispiel digitales Remastering von 1) Fantomas fliegt mit dem Auto weg, 2) Der Clan der Sizilianer: ein großes Verkehrsflugzeug landet auf der Autobahn und im übrigen die kompletten Vögel von Hitchcock.
Sven K. – JournalSven Knoch2026-09-14T02:38:49+02:00
