The problem is not the idiots. The problem is the idiots who elect them to office.
Pssst. Neue Plakate in the making 😎 #SchleFaZ #SchleGraZ #SchleFaZbeiNitro @NITRO @SchleFaZ @twitkalk @_PeterRuetten_
Sie fehlen. Die Lebenden wie die Toten.
Okay, Zugabe.
https://youtu.be/619kF0Y7zE4
Javaanse Jongens – eine Anzeige aus der TITANIC 5/1982. Diese Tabakpackung wurde noch aus in Plastik eingeschweißtem Papier hergestellt, statt „Frischeverschluss“ an der Lasche versehen mit einem Stückchen transparentem Klebeband. Man drehte drei Zigaretten, dann war alles ausgeleiert und nirgendwo mehr dicht, und gerade der dünner alle anderen shags geschnittene blondkräuslige Javaanse trocknete dann superschnell aus und sein Aggregatzustand wechselte ins pulvrige, wenn man in der Folge weiter versuchte, aus ihm Zigaretten zu drehen – was den geneigten Kriegsdienstverweigerer, Latzhosenträger und Landkommunenhippie dazu brachte, zur Tabakfeuchthaltung Kartoffeln, Möhren und anderes billiges Gemüse scheibchenweise in die Packlung zu verbringen. Herrliche Zeiten.
Kein anderer Tabak roch je so gut wie der Inhalt meines ersten Päckchens Javaanse, das ich 1980 an einem sonnigen Frühsommerabend auf dem Weg zur potentiellen Liebsten im niedersächsischen Kaff Oelber am weißen Wege am hölzernen Bahnhof eines niedersächsischen Kaffs namens Baddeckenstedt öffnete. Als ich mir dort eine Zigarette drehte kam ich mir vor wie eine Mischung aus Gary Cooper und Lucky Luke, der damals auch noch rauchte.
1982 war der in der Anzeige abgebildete VW-Bus übrigens noch kein Oldie, der bei MTV plöde gepimpt wird, sondern ein billig zu bekommender alter Kleinlaster, mit dem man tatsächlich umzog oder mit der ganzen bekifften Sippe nach Indien fuhr – zwecks Einholung von Gelbsucht, Verdauungsstörungen und Bewußtseinserweiterung. 1982 waren in einer Packung Tabak 50 Gramm Feinschnitt (statt heute 33 Gramm) und der Spaß kostete, um mal gerade ein paar Jungsüchtige neidisch zu machen, umgerechnet 1,45 Euro. Ohne Blättchen jetzt.
Lustig, dass der milde Javaanse heute Classic heißt, damals war der etwas stärkere halfzware klassisch und konkurrierte mit der ebenfalls blauen DRUM-Tüte von Douwe Egberts. Der milde galt damals außer bei den Mädchen als ausgesprochener Mädchentabak: tatsächlich gab es kaum eine knospende dreizehnjährige (natürlich nirgendwo rasierte) Ökoschönheit, die nicht zwischen zwei Runden deoversagendem Petting in den Teestuben der Jugendzentren den milden Javaanse auf ihrem patschuliduftgeschwängerten indischen Viskosekleid verkrümelte.
Der geneigte Kavalier mit Hang zur Individualität rauchte übrigens damals zwischen zwei Sets mit seiner Fusion-Jazz-Band gern den starken Javaanse, der widerum sehr mit dem Pendant von VAN NELLE konkurrierte und sogar noch billiger war als der Milde; das war eben früher auch anders: wer sich mehr Teer auf die Lungen zergelte, kam billiger weg. O tempora o mores. Hust.
In diesem Sinne: freuen Sie sich schon jetzt auf die nächste lustige Achtzigerjahre-Tabakwerbung aus der TITANIC und neue Geschichten aus der Zeit, als das Rauchen noch nicht tödlich war. Weiter mit Musik!
Es stellt sich heraus, dass Truman zwar die Flucht aus dem Studio gelungen ist, dass im weiteren Leben zwar die Welt echt, alle Menschen um ihn herum indes weiterhin Schauspieler sind. Nur wo sind die Kameras? Wer führt diesmal Regie? Für wen wird produziert? Gibt es irgendwo auf der Welt Menschen, deren Drehbuch nicht schon geschrieben ist?
Ich hab‘ die erste Forêt Noire meines Lebens für meine Familie gebaut, weil sie gerade Trost braucht. Letzlich aber ist genug da für einen Salut auf die erste rotgrüne Regierung mit grünem MP in der Geschichte der Republik. Und wenn er konservativer ist als die CDU? Schwamm drüber. Dafür ist Heiner Geissler linker als Helmut Schmidt. Mit der Torte könnte man übrigens problemlos anstoßen. Sie enthält locker einen halben Liter Kirschwasser.
Kenn’ses?
[Kansas, „Dust In The Wind“. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Werk eines prominenten Nuschelsängers aus Minnesota.]Alice Weidel: „Ich bin nicht queer, ich bin nur mit einer Frau verheiratet, die ich seit 20 Jahren kenne.“
Adolf Hitler: „Ich bin kein Nazi. Ich bin nur für die Endlösung.“
Wenn sich Nick Cave am Ende dieses Trailers auf seinem Klavierschemel kurz umdreht, sieht er aus wie Helge Schneider mit einem schwarzen Toupet. Vielleicht lässt er sich ja im Alter von Helge Schneider darstellen? Habe jetzt Angst, dass ich im Kino beim neuen Film von Wim Wenders immer werde lachen müssen, sobald Nick Cave ins Bild kommt.
#MeeToo 1925? Muhaha. Während der Produktion von Charlie Chaplins Film „The Circus“ reichte Chaplins damalige Frau, die erst 18-jährige Lita Grey, die Scheidung ein. Sie verdächtigte Chaplin, zu der Zeit 36, eine Affäre mit seinem Circus-Co-Star, der 17-jährigen Merna Kennedy, zu haben. Kennedy dazu: „Was soll’s? Ich war ein Opfer der Umstände.“
Der Schwarm von Frank Schätzing war ein großartiges Buch, ein Buch, das sich las wie ein Hollywoodfilm. Das guck ich mir doch nicht in einer vom Autor offen nicht gebilligten Pilcher-Version (aka ZDF-Mehrteiler) an. Ich bin nur sauer, dass der Stoff jetzt wohl für Hollyood endgültig verbrannt ist.
Das findet auch Martin Betzwieser, hier, in derFreitag:
Was aus einem international erfolgreichen Weltklasse-Roman gemacht wird, ist traurig und frustrierend. Deutschland ist ein filmisches Entwicklungsland. derFreitag: Schwärmst Du noch oder pilcherst Du schon?
Sven K. – JournalSven Knoch2026-09-14T02:38:49+02:00
