Der knatternde Trabbi an der Goldelse, das „Düü-düü-düü“ der S-Bahn-Tür, die brutzelnde Currywurst in Kreuzberg, das Tröten von Victor im Zoo oder das beruhigende Tuckern der Spreedampfer – die Geräusche und Klänge Berlins sind einzigartig und unnachahmlich! Wirklich?
Das Konzerthausorchester Berlin, inmitten unserer Stadt zu Hause, verleiht der pulsierenden Metropole seinen ganz eigenen Soundtrack. Zum Hinhören, Wiedererkennen und dann neu Entdecken!
Idee: Konzerthaus Berlin
Regie: Boris Seewald
Komponisten: Michael Edwards & Christian Tschuggnall
Tonmeister: Philipp Nedel
Director of Photography: Christoph Valentien
Produzenten: Bernhard von Hülsen & Maria Willer
3B ProduktionDavid Bowie und Peter Frampton suchen 1987 in Madrid ein Bier und finden einen Container voller Duchamps-Originalen und eine Kachelwand von El Greco. Warum war ich eigentlich an dem Tag in Stockholm im Ballettunterricht? Der großartigste Stunt: Bowie gelingt es trotz tonnenweise Haarspray in den Fönfrisuren eine Zigarette anzuzünden, ohne sich selbst und Peter Frampton wie Weihnachtsbäume abzufackeln.
Berlin, Theater am Schiffbauer Damm, 20. Januar 2012
Danke für die Einladung. Aber irgendwie, ich weiß nicht. Das war jetzt ja nicht richtig ein Stück.
Wie jetzt?
Eher eine Szene. Eine lange Szene war es. Es ist ja nicht wirklich was passiert.
Ja, nicht wirklich.
Es ist eigentlich nichts passiert.
Nicht wirklich, nein.
Nur rumgesessen sind die. Und gelaufen. Und wieder hingesetzt haben sie sich. Dabei erwartet man doch, dass was passiert. In so einem Theater. Für das Geld. Aber eigentlich haben die nur geredet die ganze Zeit.
Ja, viel. Nur.
Und man erwartet ja was besonders in so einem Theater. Klassiker. War das ein Klassiker?
Doch schon, Tschechoff ist ein Klassiker, doch schon.
Ja,ist er … Oh. Ah, ja. Ich weiß nicht. Was ist an dem Stück klassisch. Naja. Hast Du die Schauspieler verstanden? Einer war ja sehr alt. Und einen anderen, den habe ich nur ganz schwer verstanden. Hast Du ihn verstanden? Er sprach ja sehr leise. Und die Bühne war auch irgendwie leer. Also nochmal würde ich nicht gehen. In so einen Tschechoff.
Ja, das Meer ist blau, so blau und das geht alles seinen Gang / Und wenn die Chose aus ist fängt’s nicht von vorne an. (Weill/Hauptmann/Brecht; Happy End, 1929)
Wenn sich Nick Cave am Ende dieses Trailers auf seinem Klavierschemel kurz umdreht, sieht er aus wie Helge Schneider mit einem schwarzen Toupet. Vielleicht lässt er sich ja im Alter von Helge Schneider darstellen? Habe jetzt Angst, dass ich im Kino beim neuen Film von Wim Wenders immer werde lachen müssen, sobald Nick Cave ins Bild kommt.
Lernt, wie man mit einem so dicken Pinsel so filigrane Sachen malt! Und Wasserfälle! Quer! Was ich mag: der Mann verließ das Militär um Maler zu werden. Besser als andersrum, wie die Causa Hitler beweist. In diesem Sinne sollten besonders heute wieder viel mehr Staatsmänner zur Malerei wechseln. Selbst ihre grausigsten Bilder können nicht so schlimm sein, wie ihr Wirken auf der politischen Bühne – siehe George W. Bush. Um nur einen zu nennen.
Sekundärliteratur: Bob Ross: 13 Happy Little Facts About the Iconic PBS Painter – Biography.com
Kalte Stückgare (ich liebe Bäckerbegriffe. „Gar, du Stück!“). Fürs Frühstück mit backfrischem Brot die dramaturgisch perfekte Führung, weil die Baguettes am Backtag direkt in den Ofen gehen, nachdem die Teiglinge über Nacht im Kühlschrank geruht haben. Danke einmal mehr an Lutz und Manfred Schellin für die Grundlagen des Baguettebackens im Oktober in der Kochbar Berlin :-) Et oui, je les aime bien cuites.
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.Unbekannt
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Guten Tag. Mein Name ist Sven K, das Internet ist seit 1996 meine Eckkneipe. Herzlich willkommen.
Guten Tag. Mein Name ist Sven K. Das Internet ist seit 1996 mein Wohnzimmer. Herzlich willkommen.
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