Und mehr und mehr kam man sich vor wie eine Maus, die durch Piepsen eine Lawine aufhalten möchte. Irmgard Keun
Das hatte ich vor ein paar Tagen schon getwittert, aber wenn ihr ein bisschen Zeit und Muße für die Guernica habt: Die Reina Sofia hat ein wirklich tolles Online-Special mit bergeweise Dokumenten und Quellen veröffentlicht: Rethinking Guernica.
Quelle: Anke Gröner » Blog Archive
Entstehungsgeschichte, Zeitzeugen, Rezeptionschronologie, alles mit Unmengen von Belegen, dazu das Gemälde in Megapixelauflösung zum Reinfallen. Für diesen Link – danke, Anke!
Faszinierend. Fundstück von Tobias Richter: Grandioser zeitgemäßer Trailer für einen alten Film. Nur müsste man jetzt, um ein zeitgenössisches Publikum am Einschlafen zu hindern, auch den ganzen Film auf dieses Tempo schneiden. Wahrscheinlich bliebe dann noch eine halbe Stunde übrig von Star Trek – The Motion Picture.
Mach doch bitte, bitte jetzt Teil 3, Wim Wenders. Compañero. Die Engel treffen sich nicht mehr in der Bibliothek, sondern auf dem leeren Flughafen BER. Beginnen würde der Film vielleicht mit Damiel und seiner Tochter im Sony Center, wo Nick Cave im Kaisersaal ein neues Album vorstellt. Raphaela ist auch da, auch sie ist unter die Menschen gegangen und älter geworden und Willem Dafoe könnte wieder Emit Flesti geben, der sieht ja seit 1990 unverändert aus. Und warum kitzelt Cassiel nicht mehr hinterm Ohr?
Bei der Gelegenheit stelle ich fest, dass mit Roger Willemsen ungemein fehlt …
https://youtu.be/RI2ycpc7YQc
Wenn ich die Semianyki – Семьянюки sehe, sind das die raren Momente, in denen ich mit mir und der Theaterwelt im Reinen bin. Wo ich weiß, warum ich mal Theater gemacht habe und es mir ein wenig Leid tut, dass ich damit aufgehört habe. Immerhin bringe ich jetzt noch Frau Knoch zum lachen. Und die ist wählerisch 😉 Kommt mal wieder nach Berlin, ihr Bekloppten, ich warte schon so lange auf Semianyki Express
https://www.facebook.com/soufianetheatre/videos/1056763091094014
Why don’t you just make it a song about paranoia?
Andy WarholGreat idea!
Velvet UndergroundDavid Gilmour hat sein Studio in einem Hausboot. Das Hausboot gehörte vor einem Jahrhundert Fred Karno. David Gilmour ist der Gitarrist von Pink Floyd, Fred Karno war der Agent von Charlie Chaplin und Stan Laurel. Charlie Chaplin liebte Mädchen unter zwanzig und war ansonsten sehr lustig. Stan Laurel war der Dünne von Dick und Doof. Pink Floyd war die Band von Syd Barrett, die er mitgegründet hatte, und die ihn gefeuert hatte, nachdem er im dritten Jahr der Bandexistenz auf einem Drogentrip hängen geblieben war, und der später von seiner Band „bekloppter Diamant“ genannt wurde: „Shine on, you crazy diamond“ – „Glänze weiter, du bekloppter Diamant“ riefen die Pink Floyds ihm nach, und dann starb er, Jahre nach seinem Besuch in den Abbey Road Studios, wo er kurz in der Tür stand, während seine alten Bandkollegen dort 1974 das nächste Album aufnahmen und nachdem er dann wieder gegangen war. Die alten Kollegen nannten ihr Album, das sie in den Abbey Road Studios aufnahmen, dann „Wish You Were Here“ und sie meinten Syd, aber das, und das mit dem Diamanten weiß kaum jemand. Wie auch das mit dem Hausboot von Fred Karno. Syd Barrett gab es noch lange nach seinen drei Pink-Floyd-Jahren, aber er war nicht mehr da, lebte kahlköpfig und im Unterhemd vor sich hin, bis er irgendwann starb. Fred Karnos Hausboot taucht im Film „Chaplin“ von Sir Richard Attenborough auf und da spielt John Thaw Fred Karno. Karno und Thaw ähneln sich physisch kaum, aber ich sehe Karno jetzt immer mit seinem Gesicht (im Gegensatz zu Chaplin, der qua Verstorbenseins seit über vierzig Jahren überhaupt nichts mehr sieht). Fred-Karno-Darsteller Thaw, der selbst berühmt war als „Inspector Morse“ im britischen Fernsehen, starb, wie viele saufrauchende Schauspieler, vor der Zeit (2002, er war 60) und an Speiseröhrenkrebs. Das hat er mit Schauspieler Otto Sander gemeinsam, der 2001 im Kölner Café Sehnsucht auf den Tisch stieg und den Tod aus dem Jedermann zitierte, um später eine flammende Rede gegen die Spülmaschine zu halten, die er für Wasserverschwender hielt und der dann in Ermangelung eines One-Night-Stands mit dem Taxi ins Hotel fuhr, während David Gilmour auf dem Hausboot von Fred Karno ein neues Album in Angriff nahm.
Early dawning,
Sunday morning
It’s just the wasted years
so close behind
The Velvet Underground: “Sunday Morning”
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.Unbekannt
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Guten Tag. Mein Name ist Sven K, das Internet ist seit 1996 meine Eckkneipe. Herzlich willkommen.
Guten Tag. Mein Name ist Sven K. Das Internet ist seit 1996 mein Wohnzimmer. Herzlich willkommen.
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