Die Rechtschreipunks-Blüte des Tages – das Verb des Tages, ein Schmuckstück aus der Medienwelt, in einer Mail gelesen. Das dummblöde Wechseln der Fernsehkanäle wird bezeichnet als:
durchseppen
Weiter mit Musik.
Ehrlichkeit ist massenmedienkontraproduktiv.
Schlingensief haut rein …
Kinski legt nach
https://youtu.be/vX-14y6–vM
Kinski ist nochmal mehr auf der Höhe
vor George und Gottschalk zieh ich den Hut
https://youtu.be/jI4Sb4rBaJA
Dansade brevid dig Ville gå hem vid fyra Men jag stannade till sju Utan att våga säga mer än hej Du är rätt ung Jag är äldre än du Men du röker så jag skulle säga att vi är plus minus noll Vi kommer att dö samtidigt, du och jag Vi kommer att dö samtidigt, du och jag Vi kommer att dö, dö En hund jag kände dog för en vecka sen Och några dagar senare dog hans hundkamrat Dom kände varandra fanns ingen poäng att leva utan en bästa vän Jag förstod det inte då men nu vet jag vem det kommer bli Vi kommer dö… Andas, jag kan inte andas För det låter så pinsamt kvavt där jag står brevid dig. För trött för att dölja, det måste vara uppenbart åh Kom inte närmre, åh snälla kom närmre Snälla kom närmre, snälla kom närmre, kom närmre… Vi dansade i samma takt Likadana hjärnor som redan tänkt på allt innan någonting hänt gjort om till ironi rädd för något som känslor men slippa vara smart i kväll. Vi kommer dö…
Tanzte neben dir, wollte heimgehen, blieb dann doch bis sieben und traute mich nicht mehr als „hi“ zu sagen. Du bist noch ziemlich jung, ich bin älter als du – aber du rauchst, deswegen sag ich mal: wir sind gleichauf. Wir werden gleichzeitig sterben, du und ich. Wir werden gleichzeitig sterben, du und ich. Wir werden sterben. Sterben. Ich kannte einen Hund, der ist vor einer Woche gestorben und ein paar Tage später starb sein Hundefreund. Die waren so dick miteinander, ohne den besten Freund zu leben, das ging gar nicht. Ich hab das erst nicht verstanden, aber jetzt weiß ich wer das für mich sein wird. Wir werden gleichzeitig sterben, du und ich. Luft, ich kriege keine Luft weil das so voll daneben klingt wenn ich neben dir steh. Zu müde es zu verstecken, ist wohl offensichtlich. Komm bloß nicht näher, oh bitte komm näher, oh bitte komm näher, oh bitte komm näher, noch näher… Wir tanzten im gleichen Takt, wie unsere Köpfe die immer alles schon dachten bevor überhaupt was war, es ironisierten aus Angst vor sowas wie Gefühlen. Aber nicht heute Nacht. Wir werden gleichzeitig sterben…
[Annika Norlin/Säkert! „Vi kommer att dö samtidigt“, Razziarecords (Schweden), 2007.]
Sekundärliteratur: Säkert! Live in Malmö (1), Säkert! Live från Malmö (2), Mit Anna Järvinen: För varje hjärtslag (With Every Heartbeat).
Maine Kusine macht Kino. Es ist so einfach zu schlingensiefen. Auch mit zwei Lungenflügeln. Aber vielleicht hat sie ja Brustkrebs.
Für die Deutschlandpremiere in Berlin hatten sie nur so ein mittleres kleines Theaterchen angemietet und nicht mal genug getrommelt, damit der liebe Herr Müller ein volles Haus hatte. Die Leute von Juniwörsl scheinen sich keinen großen Umsatz von ihm zu versprechen und entsprechend nicht viel vorzuhaben mit ihrem Ausbilder. Was verständlich ist. Denn der Herr Müller ist wirklich witzig. Sie werden ihn also niederpochern.
Wie man hochwertige Baumwoll-T-Shirts mit grottenschlechten Karikaturen versaut und das Resultat in einem Anfall grenzenlosen Realitätsverlusts auch noch zum Verkauf anbietet.
Es soll Louis de Funès sein.
Hiervon hätte ich bitte gern mal die PSD.
[Zum vergrößern Bild anklicken.]- [Kurt Vonnegut, Mann ohne Land (dt. v. Harry Rowohlt), Pendo Verlag, Zürich 2006.]
Wer hierzu die Spülmaschine einräumt und sich bei weit offener Balkontür darüber freut, dass es nach Frühling riecht, ist garantiert in den tiefsten Achtzigern verwurzelt. Tequila!
“In Romania, bloggers are 20-something geeks
that are happy to share things and glad to
be up on the stage. At Blogging in Germany
and America i saw old journalists trying to
teach us about new media and the tech revolution.”
(Vali Petcu, Berlin.)”Es sind wenig Frauen anwesend. Zu wenig. Das war klar,
als ich merkte, dass ich nie vor dem Klo anstehen musste.”
(engl@absurdum)„Die re:publica war zu oberflächlich, zu belanglos,
zu labertaschig? Schlagt bessere Themen und Referenten
vor, setzt euch selbst auf die Podien.”
(Felix Schwenzel)Ich hatte ein Ticket für die re:publica. Lange gekauft. Earlybirdtarif. Mich drauf gefreut. Mein Ticket hing an der Wand. Ich bin nicht hingegangen. Nicht, weil ich nicht gewollt hätte. Gern hätte ich dort Freunde getroffen und Menschen, die ich schon lange nicht gesehen habe, Menschen, die ich schon lange gerne kennengelernt hätte. Ich saß stattdessen zuhause, mußte arbeiten. Die da waren, berichteten, die, die Webzwonull nie als Selbstzweck feierten, habe Zwonull in umbekümmerter Nabelschau verloren oder kaum erreicht. Während die Formen qua Messe ihren Inhalt suchen, so die, die da waren, suchen die Inhalteverwalter ihre Behälter längst wieder anderswo. Ich als Zahnarztfrau und als Inhaltsfetischist frage mich: warum nicht mal eine Messe, die explizit content provider und Förmchengießer zusammenbringt? Das wäre doch mal interessant.
SPIEGEL Online bei MySpace – das liest sich wie „Ray Charles im Komödiantenstadl“ oder „Goethe im Puff“. Jetzt wissen wir jedenfalls: SPIEGEL ist männlich, sein Account ist wie sein letztes Login: privat. Er hat um Start mal 290 Friends, unter anderem Die Demolition Girls. Yeah! Mach Dich nackich for Premium News! Nu. So jedenfalls sieht es aus.
1998, Jahre vor der Generation Podcast mußte man sich, um sich akustisch bemerkbar zu machen, eine real existierende Radiostation suchen. Für mich war das „Die Bergische Welle“, ein Sender im sehr umliegenden Umland von Köln (der Ort hieß Paffrath und der Betreiber des Senders hat irgendwann vor Jahrunderten mal einen Rock’n’Roll-Tanzwettbewerb gewonnen, fragense mich nicht, was das mit Radio zu tun hat außer, dass das Studio hinter dem Ballettsaal lag). An diesem wildromantischen Ort moderierte ich einmal pro Monat die „Sven K. Radio Show“. Momentan digitalisiere ich die CDs dieser Sendung, mir nach jeder Aufzeichnung zugeschickt wurden durch meinen leider vor der Zeit verstorbenen Redakteur – er versuchte (leider vergeblich), eine akute Tuberkulose durch die regelmäßige Einnahme von Caiprinhas zu kurieren. Hier die Zusammenfassung der Folge vom 26. Januar 1998. Dauert knapp drei Minuten – ohne die GEMA-pflichtige Musik, versteht sich.
Es geht um Kunst und Kommerz, Texte schreiben und Wäsche waschen, um die Tote-Armee-Fraktion und um Paula Cole.
[audio:https://svenk.de/wp-content/uploads/2009/03/skrs-981026-joined.mp3]Zweieinhalb Minuten aus der Sven K. Radio Show vom 26. Juli 1999. Im Zentrum ein Griff ins Klo von Standup-Pionier Lenny Bruce. Ich war so frei, zu übersetzen. Heraus kam eine Hommage an Wilfried Schmickler.
[audio:https://svenk.de/wp-content/uploads/2009/04/skrs-990726-joined.mp3]
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.Unbekannt
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Guten Tag. Mein Name ist Sven K, das Internet ist seit 1996 meine Eckkneipe. Herzlich willkommen.
Guten Tag. Mein Name ist Sven K. Das Internet ist seit 1996 mein Wohnzimmer. Herzlich willkommen.
