Selten Dämlich | Das Ein-Mann-Social-Network

Sven K. – The Artist Formerly Known2026-07-13T01:32:38+02:00

Quand on constate le vacarme qui a été produit à la mort de Johnny [Hallyday], avec interventions de ministres et du président, et le peu de réactions des personnalités publiques à celle d’Higelin, on mesure l’inculture de nos élites et on pèse la tendance de nos politiques à se placer à la remorque de l’opinion publique… Un indice de la démagogie ambiante et de l’état de la France en ce début de XXIe siècle.Jeanne Cherhal : „Higelin représentait la liberté absolue“

  • Vom 1. Juli 20192124 Mal gelesenKategorien: Da draußen2 Kommentare on
    Vom 1. Juli 20192 Kommentare on

    Die sozialen Medien hießen früher „Leserbriefe“, hatten eine halbe Seite irgendwo weit hinten in der Fernsehzeitung und waren redaktionell betreut.

  • Vom 1. Juli 20191733 Mal gelesenKategorien: Liebes Tagebuch, _vault0 Kommentare on Born to be wild

    Ein Malerfürst aus Mönchengladbach, in den 1960ern noch auf seinen Geburtsnamen „Klaus-Dieter“ hörend, klingelte nicht an der Tür, als meine künstlerverknallte Mutter einem vornamensgleichen Verehrer öffnete. Weswegen es mich gibt, denn Klaus-Dieter der Zweite wurde mein Vater. Wenn die Mär stimmt: Danke, Markus Lüpertz!

  • Vom 1. Mai 20192052 Mal gelesenKategorien: Da draußen0 Kommentare on
    Vom 1. Mai 20190 Kommentare on

    Frühling auf dem Balkon. Wenn wir die Taube vergrämen, vergrämen wir auch die Vögel, die wir gerne haben. Das Leben als Klischee: Einer versaut immer allen den Spaß und es ist meist der dickste und dümmste.

  • Vom 9. März 20191787 Mal gelesenKategorien: Grundrauschen0 Kommentare on
    Vom 9. März 20190 Kommentare on

    Sobald du nur anfängst zu überlegen, ob du etwas öffentlich schreiben sollst oder nicht – schreib es nicht.

  • Vom 5. März 20192045 Mal gelesenKategorien: Da draußen0 Kommentare on
    Vom 5. März 20190 Kommentare on

    Über künstlerische Berufe. „Das sind Berufe, da werden Sie etwas nicht, weil Sie sagen ‚Ich möchte das werden‘. Das sind Sachen, die total auf Ungerechtigkeit basieren. Nee, der Wille genügt da nicht. Wenn da ein Potenzial ist, kann was passieren, aber das ist ein ziemlich seltener Fall. Da kann man leider, wenn es nicht klappt, nicht damit rechnen, das Mitleid der Mitwelt zu kriegen, weil das Berufe sind, die zu hundert Prozent auf Ungerechtigkeit basieren und wenn man das nicht akzeptiert, dann geht man besser als Beamter in die Verwaltung. Sie können nicht sagen: ‚Das muss jetzt klappen und wenn es nicht klappt, ist die Welt schuld.‘ Nein, das ist eine Welt, wo man keine Regeln kennt, in der man was bringen muss, die aber jedem logischen Konzept entgeht.“ Karl Lagerfeld

  • Vom 3. März 20192337 Mal gelesenKategorien: Künstlerausgang0 Kommentare on
    Vom 3. März 20190 Kommentare on

    Ich bin in einigen Punkten erzkonservativ, in anderen tief grün, flächendeckend liberal und sozialpolitisch sehr links.Werner Schneyder

  • Vom 24. Februar 20192181 Mal gelesenKategorien: Künstlerausgang0 Kommentare on
    Vom 24. Februar 20190 Kommentare on

    Als ich gehen wollte, sagte er, ich solle es ihm nicht übel nehmen, er käme nicht mit raus, er könne kaum gehen. Am nächsten Tag ist er bei der Schau schon nicht mehr erschienen. Er hat sie von zu Hause aus dirigiert, rief bis kurz vor Beginn die Näherinnen an und gab ihnen durch, was sie noch schnell ändern sollten. Suzy Menkes über Karl Lagerfeld

  • Vom 22. Februar 20192130 Mal gelesenKategorien: Künstlerausgang0 Kommentare on Leute, die keiner kennt: Peter Urban

    Peter Urban. Ein unvergleichlicher, großartiger Tschechov-Übersetzer, den leider sein exzessives Gequarze vor der Zeit zur Strecke gebracht hat, so wie der Tuberkel den unvergleichlich großartigen Tschechow.

  • Vom 22. Februar 20191999 Mal gelesenKategorien: Witzelsucht0 Kommentare on
    Vom 22. Februar 20190 Kommentare on

    Französische Folter: Eingekerkert mit Jane Birkin und Brigitte Fontaine, beide singen pausenlos ihre größten Hits.

  • Paris, Theater Bobino 1972. Georges Brassens vor den Zugaben. Brassens im Gegenlicht des Verfolgerscheinwerfers auf dem Weg zur Rampe, breitschultrig unter dem Jackett, ein Chanson-Handwerker im Sonntagsstaat, die Gitarre im Schallloch haltend wie einen Werkzeugkoffer. Das kleine Bobino-Theater rappelvoll, das Publikum hingerissen, überall Lachen, Applaus. Erinnert an Fotos von Johnny Cash, Auftritt im Folsom State Prison, fünf Jahre zuvor. Authentizitätsarbeiter waren beide allemal. Brassens. Cash.

  • Vom 21. Februar 20191990 Mal gelesenKategorien: Theater0 Kommentare on Le mime corporel dramatique

    Reines Theater, der Mensch an sich soll auf die Bühne kommen. Hilflos der Versuch, diese Neutralität herzustellen: Die Schauspieler um Étienne Decroux betreten die Bühne unbekleidet – bis auf eine Windel und einem Nylonstrumpf auf dem Kopf), wie autistisch-magersüchtige, manieristisch gestikulierende Sumoringer ohne Gegner. Paul Watzlawick sagte: „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Genau so können Schauspieler nicht nicht Individuen sein. Ein Prinzip, an dessen Vermittlung der englische Philosoph Graham Chapman schon 1979 verzweifelte.

  • Vom 21. Januar 20192161 Mal gelesenKategorien: Da draußen0 Kommentare on
    Vom 21. Januar 20190 Kommentare on

    Sitzplan meiner Lieblingskaschämm.

  • Vom 21. Januar 20191747 Mal gelesenKategorien: Da draußen0 Kommentare on
    Vom 21. Januar 20190 Kommentare on

    Viele Entwicklungsstadien sind milde. Man bekommt Falten, einen Bauch, es fallen Haare aus, wo man sie will und sie fangen dort an zu wachsen, wo man sie nicht brauchen kann. Das alles sind Veränderungen, die man – was tröstet – mit Freunden und den Liebsten gemeinsam durchmacht und mal mehr, mal weniger wehmütig mitnimmt. Spätestens aber wenn die Borniertheit des Alters anfängt, wird es traurig. Viele Helden meiner Jugend sind jetzt um die Siebzig. Bei einigen ist es mir jetzt erst vergönnt, sie kennenzulernen – aber sie sind leider nur noch alte, selbstgefällige Männer die mir so kaltschnäutzige Abfuhren erteilen, dass sogar ihre danebenstehenden Frauen entschuldigend lächeln.

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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.Unbekannt

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Guten Tag. Mein Name ist Sven K, das Internet ist seit 1996 meine Eckkneipe. Herzlich willkommen.

Guten Tag. Mein Name ist Sven K. Das Internet ist seit 1996 mein Wohnzimmer. Herzlich willkommen.

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