Angela Merkel: „Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass in einem Kernkraftwerk schwierige Ereignisse stattfinden, wahrscheinlich eine Kernschmelze. Die Vorgänge werden Deutschland nach menschlichem Ermessen nicht beeinflussen. Sie zeigen aber auch, dass es Kräfte der Natur gibt, vor denen wir machtlos stehen und die von uns immer wieder ein Stück Demut erfordern. Wir sollten Ehrfurcht haben vor der Natur, denn wir wissen, dass wir auch ein Stück weit in Gottes Hand sind.“ (#)
Monika Kappus, FR: „Natürlich sagen die Verantwortlichen nun, Japan und Deutschland sind nicht vergleichbar. Stimmt. Schließlich leben wir hier nicht auf einem tektonisch aufgeladenen Pulverfass. Aber wurde nicht auch den Japanern vorgegaukelt, ihre AKW seien sicher? Und blieb Fukushima-Betreiber Tepco nicht trotz zahlreicher Skandale und Vertuschungsmanöver ein Riesenplayer am japanischen Strommarkt? Wie – da könnten Sie, liebe Lesende, ein Lied aus Deutschland singen, das den gleichen Grundton hat? Ja, dann haben Sie wohl einfach nicht genug Vertrauen, wenn unsere Atomlobby uns den weltweit höchsten Sicherheitsstandard verspricht. Und Sie haben recht mit ihrem Misstrauen. Denn sicher, das zeigen die Bilder aus Japan aufs Drastischste, ist diese Technik nicht zu machen. Todsicher.“ (#)
China will trotz des schweren Atomunfalls in Japan seine Kernkraftförderung vorantreiben, ließ die Regierung über die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua erklären. Das energiehungrige China will bis 2015 Dutzende AKW aus dem Boden stampfen, die zusammen eine Energieleistung von 40 Millionen Kilowatt erreichen sollen. (#)
Sie sind überall, die „Alphamädchen“. Rücksichtslos stecken sie ihre Ziele.
34% der deutschen Frauen zwischen 35 und 49 mit Abitur und Hochschulabschluss sind kinderlos.
Wenn der Trend anhält, könnte sich Deutschland in zwölf Generationen erledigt haben.
(Aus: „Flirten: das Klagelied der Franzosen im deutschen Exil“, rue89.com)
Jeder Aufstieg trägt in sich den Keim des Niedergangs, jede Stärke ihre Schwäche, jeder Anfang sein Ende. Alles ist auf diskrete Weise lebendig, wobei die Veränderungen meist viel zu subtil sind, um vom ereignisorientierten Denken bemerkt zu werden: das, was man sieht, aber nicht wahrnimmt oder was man hört, aber nicht vernimmt. (#)
# Der Vorsitzende der Internet-Enquete des Bundestags verlangt eine Klarnamenpflicht im Netz: Nutzer sollen im Web „mit offenem Visier“ diskutieren, findet Axel E. Fischer und erntet Spott. Würde man Fischers Forderungen fürs Netz auf die Kneipe übertragen, müssten dort alle mit einem Namenschild herumlaufen. Sie würden beim Biertrinken ständig gefilmt und all ihre Äußerungen könnte man unter ihrem Namen später im Kneipenarchiv im Web abrufen. Das würde die Umgangsformen in einer Kneipe womöglich verbessern, vorausgesetzt, es käme überhaupt jemand zum Trinken an einen solchen Ort.
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.Unbekannt
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Guten Tag. Mein Name ist Sven K, das Internet ist seit 1996 meine Eckkneipe. Herzlich willkommen.
Guten Tag. Mein Name ist Sven K. Das Internet ist seit 1996 mein Wohnzimmer. Herzlich willkommen.
