• Vom 19. August 20152888 Mal gelesenKategorien: Kultur0 Kommentare on Charles Debureau

    https://www.facebook.com/museedorsay/photos/a.206771492666543.57151.170924542917905/1049697648373919/?type=1&fref=nf&pnref=story

    Adrien Tournachon fotografiert Charles Debureau. Lauter Pioniere. 160 Jahre her.

    Vor 160 Jahren hat jemand diesem Mann die Kostümhosen gebügelt, die er frisch vom Brett angezogen hat um lange stillzustehen für dieses Foto, denn das mußte man damals, weil die Belichtungszeiten lang waren.

    Hach.

    80 Jahre nach dem Foto hat Jean-Louis Barrault Debureau in Die Kinder des Olymp gespielt, ein Film, der noch mal 50 Jahre später einen Pantomimeboom auslöste, der Teil einer entstehenden Variete- und Kleinkunstszene war, die ein Teil der Basis der heutigen Comedylandschaft ausmacht.

    Ich will jetzt nicht sagen, dass es in der heutigen Szene Phänomene wie Cindy aus Marzahn gibt, weil Charles Debureau vor 160 Jahren stillgestanden hat. Nicht doch. Dafür lebe ich den Respekt für die Tradition und damit Debureau und alles, wofür er steht, viel zu sehr.

  • Vom 16. Februar 20132880 Mal gelesenKategorien: Fotos, Inspiration0 Kommentare on I intend to live forever, or die trying.

    Groucho Marx mit 85. Foto von Richard Avedon.

  • Vom 10. März 20091861 Mal gelesenKategorien: KulturSchlagwörter: 1 Kommentar on Belmondo
    Vom 10. März 20091 Kommentar on BelmondoSchlagwörter:

    Natürlich machte ihn Godard hier (1960) unsterblich:

    Natürlich war er hier (1984) schon älter aber noch jünger als heute…

    Und natürlich ist er hier (2008) älter…

    Und offensichtlich hat ein anderer Alter des französischen Kinos mehr Angst vorm Älterwerden als er…

    Unterm Strich bleibt: während Alain Delon immer noch den Frauenheld mimt, macht Bebel macht immer noch alle Stunts selber – auch den des Alterns… zum Beispiel in seinem aktuellen Fim „Ein Mann und sein Hund“, einem Remake des Klassikers „Umberto D.“ von Vittorio de Sica aus dem Jahr 1952…

    Jean-Paul Belmondo „Un homme et son chien“, F 2008.

  • Vom 9. März 20191746 Mal gelesenKategorien: Grundrauschen0 Kommentare on
    Vom 9. März 20190 Kommentare on

    Sobald du nur anfängst zu überlegen, ob du etwas öffentlich schreiben sollst oder nicht – schreib es nicht.

  • Vom 24. März 20091710 Mal gelesenKategorien: KulturSchlagwörter: , 0 Kommentare on Ick vermiss dich…
    Vom 24. März 20090 Kommentare on Ick vermiss dich…Schlagwörter: ,

    Was machen wir nur immer mit der Sehnsucht, wenn wir uns endlich jeden Tag sehen? Sagen wir auch diesmal, und diesmal für immer: diesmal wird alles ganz anders. Anders gesagt: je t’aime.

    Wo wir dabei sind…

    Und, nur so, um diesen Eintrag dramatisch zu beenden:

  • Vom 4. Dezember 20181781 Mal gelesenKategorien: Da draußen0 Kommentare on
    Vom 4. Dezember 20180 Kommentare on

    „Glück ist, wenn man mit Menschen, mit denen man absolut nichts zu tun haben will, auch tatsächlich nichts zu tun hat.“ Christoph Simon

  • Vom 2. Dezember 20162186 Mal gelesenKategorien: Künstlerausgang1 Kommentar on R.I.P. Gisela May

     Ja, das Meer ist blau, so blau und das geht alles seinen Gang / Und wenn die Chose aus ist fängt’s nicht von vorne an. (Weill/Hauptmann/Brecht; Happy End, 1929)

  • Vom 22. März 2023548 Mal gelesenKategorien: Da draußen0 Kommentare on Abschied
    Vom 22. März 20230 Kommentare on Abschied

    Stefan Niggemeier nimmt Abschied von Bambam, seinem Hund. Er tut das so berührend, dass ich an die Engel in Wim Wenders’ Himmel über Berlin denke, wenn sie zu den Sterbenden eilen, um ihnen Trost zu spenden, indem sie sie an die prägenden Momente ihres Lebens erinnern.

    Sein Hundefutter will er nicht mehr, aber Würstchen liebt er immer noch. Fuck it, habe ich mir gedacht, es gibt wirklich keinen Grund mehr dafür, darauf zu achten, dass er sich gesund ernährt: Wenn ihn Würstchen noch glücklich machen, kriegt er halt Würstchen ohne Ende.

  • Vom 5. Mai 20092014 Mal gelesenKategorien: KulturSchlagwörter: , 0 Kommentare on Gewinner / Verlierer (Das Sandmännchen ist da)

    Ihr kennt die Spielchen, die sie erfunden haben… wie man die ganz oben überholt – auf dass jeder auf der Strecke bleibt, der die Spielchen nicht mitspielt… und ihr seid es, die für ihre Verwüstungen und Exzesse bezahlen. Die, die die Trümmer hinterlassen räumen sie ja nie selber auf. Und doch: wir, die Prügelknaben und Arschlöcher, kurz: alle, die nie nein sagen können – wir sind nicht drauf aus, Gewinner zu sein, aber wir lassen uns auch nicht zu Verlierern abstempeln. Die Liga der Sandmännchen schläfert uns ein, aber wir bleiben mit einem Auge wach. Ja, Scheiße, die Angst, Scheiße, diese Leere und: Scheiße, der Siegeszug der Gier… Bloß sich nicht rühren, scharfe Hunde wachen überall… Bloß keine Mine verziehen, nicht mal dran denken – sonst schlagen sie dir die Tür vor der Nase zu.

    Wir haben nichts zu gewinnen – aber auch nichts zu verlieren.

    Denn da ist längst nichts mehr.

    Da kommst du von weit her, bringst dein Fleisch und dein Blut, und sie versprachen dir das Paradies – aber sie haben gelogen, kein Wort war wahr. Ach, mein Freund, mein Bruder… All deine Kraft geht drauf für ihren Krieg, du siehst die Liebe, die unter ihren Händen auf der Strecke bleibt: „Na, brauchst du Papiere? Na, hast Du mein Schlösschen schon gesehen?“ Das alles wirst du nie haben, das Paradies ist nichts für Loser. Sie brauchen Kanonenfutter, sie brauchen Futter für Spekulanten, und eine Haut zum Anbeißen für die ihre Propaganda. Ja, da ist schon einiges drin… Aber ihr wisst, genau wie ich: das Spiel ist aus, obwohl fast alles rund lief, wenn auch nicht auf die feine Art. Es ist alles beim Teufel, es ist alles am Arsch… Wie ärgerlich, am Ende so in der Schlange der Loser zu landen. Aber indem wir uns keine Illusionen machen sind wir gerüstet für den Kampf – und was unsere Seelen angeht besteht keine Gefahr: Gott ist sicher nicht im Spiel. Verehrte Entscheider aller Couleur, fühlen sie sich von Herzen versichert: wir werden ihren Fortschritt nicht aufhalten. Schaut uns in die Augen, schaut tief in uns rein… Es brennt uns unter den Nägeln, noch unterm Rad… Was uns bleibt, ist die Weigerung, weder zu den Ersten noch den Letzten zu gehören, noch siegreich aus irgendeinem Kampf hervorzugehen.

    Wir werden nie Gewinner sein.

    Wir werden nie Verlierer sein.

    [Noir Désir: „Gagnants / Perdants (Bonne nuit les petits)“, 2008.] [Sekundärliteratur: Noir Désir: Le vent nous portera]]
  • Vom 26. Juni 20092062 Mal gelesenKategorien: KulturSchlagwörter: 0 Kommentare on R.I.P. Michael Jackson

    Let us offer prayers for all souls leaving as well as those staying. (LeVar Burton)

    Michael Jackson ist tot. Die Welt hat eine Ikone im Bereich der Bier- und Whiskyverkostung und den Autor verschiedener Standardwerke zum Thema verloren. 1994 erhielt er die Glenfiddich Trophy. Jackson hatte im englischen Sprachraum großen Einfluss auf die Kategorisierung von Biersorten, vor allem sein 1977 erschienenes Buch „The World Guide to Beer“ setzte hier neue Standards. Sein Spitzname war beerhunter. Michael Jackson lebt weiter in seinen Werken wie „Complete Guide to Single Malt Scotch“ oder „The World Guide to Beer“. Michael Jackson starb am 30. August 2007. Heben wir unser Glas auf ihn.

    (mehr …)

  • Vom 9. Juni 20092603 Mal gelesenKategorien: KulturSchlagwörter: 0 Kommentare on Der Elvis-Schlumpf
    Vom 9. Juni 20090 Kommentare on Der Elvis-SchlumpfSchlagwörter:

    Das coolste Foto der Nacht.

    [ Marcel Wagner: Elvis Overtone (Walking Act) ]
  • Vom 3. Juni 20091858 Mal gelesenKategorien: Privates0 Kommentare on Brumm, brumm

    Hach. Für dieses Auto würde ich meinen vor 25 Jahren eingemotteten Führerschein reaktivieren. Wenn man mir einen Mechaniker und ein Ersatzteillager dazuschenkt.

  • Vom 20. Dezember 20171363 Mal gelesenKategorien: Kultur0 Kommentare on
    Vom 20. Dezember 20170 Kommentare on

    „Selbstverständlich können wir es uns nicht leisten, aber wenn ich darauf warten will, dass ich mir etwas leisten kann, werde ich nie etwas bekommen.“ Edgar Wallace

  • Vom 26. März 20111807 Mal gelesenKategorien: Da draußen, Kultur, Künstlerausgang, Theater0 Kommentare on Irgendwo da vorne

    Bar jeder Vernunft, Berlin. Irgendwo da vorne wird gleich einer ein Programm spielen.

    Irgendwo rechts sitzt der große Säufer und Schauspieler Otto Sander, den in Berlin schon lange keiner mehr fotografiert, der einen Krebs überleben mußte und der jetzt langsamer und gebeugt geht und der mit seiner Frau da ist und nicht raucht und der Häppchen isst und Rotwein trinkt und der guckt wie ein angeschossenes Reh. Waidwund, aber in seinem Revier. Als sein Blick meinen trifft, hat er dieses erschreckte „muss ich den kennen“ in den müden Augen. Nee, lass, mußt Du nicht. Zu kurz, Otto, zu lange her. Ich nehme meinen Blick zurück.

    1980, fünf Jahre vor dem „Himmel über Berlin“, drehten er und Bruno Ganz eine Dokumentation die über die von ihnen bewunderten Schauspielkollegen Curt Bois und Bernhard Minetti. Damit man sie nicht vergisst, die beiden Alten. Es wurde ein Film über Katz und Maus. Anrührend und brutal.

    Wer, bitte, dreht jetzt ganz schnell einen Film über Otto Sander. So wie in dem anderen Curt Bois der Star war, obwohl Minetti zu dem Zeitpunkt berühmt war. Und beides sind Namen zu denen heute schon lange niemand die Geschichten mehr kennt. Und das trotz „Gedächtnis“. Schnick, Schnack, Schnuck.

    Bar jeder Vernunft, Berlin. Irgendwo da vorne wird gleich einer ein Programm spielen.

This error message is only visible to WordPress admins

Error: No connected account.

Please go to the Instagram Feed settings page to connect an account.

Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.Unbekannt

[rev_slider alias=“rauchen“ /]

Guten Tag. Mein Name ist Sven K, das Internet ist seit 1996 meine Eckkneipe. Herzlich willkommen.

Guten Tag. Mein Name ist Sven K. Das Internet ist seit 1996 mein Wohnzimmer. Herzlich willkommen.

Geknipst

This error message is only visible to WordPress admins

Error: No connected account.

Please go to the Instagram Feed settings page to connect an account.