Er tot, sie dement – und nur ein knappes Vierteljahrhundert nachdem dieses Foto entstand. Ewigkeiten nicht gesehen, honey. Ewigkeiten, sagt man. US-Präsident Ronald Reagan und die birtische Premierministerin Margaret Thatcher in den 1980ern. EDIT, Juli 2013: beide tot.
Dachte gerade, es wäre schön, würde man um journalistische Anerkennung buhlendes Geblogge und Getwittere in ein Zentralblog schreiben. Oder besser noch: alle Blogeinträge mit bestimmten Schlüsselworten würden sich von selbst aus ihren Blogs entfernen und in das große Zentralblog einstellen.
Nur noch in diesem Zentralblog stünde dann die ganze Nabelschau mit Titeln von „Ist der Journalismus tot?“ über: „Jesus war der erste Blogger“ und „Würde Jesus als Blogger auch sagen, Twittern sei das neue Bloggen und welche Bedeutung hat in dem Zusammenhang das neue iPhone?“ bis zu Twittermeldungen von enbeddes tourists wie: „Wahnsinn, hier sterben Leute und ich bin mittendrin.“ Nur im Zentralblog noch würde man jeden Tag genervt vom nervigen Konterfei Ursula von der Leyens, und nur im Zentralblog klappte einem noch aus jeder Bildschirmecke die geflashte Nuschelschnute von Wolfgang Schäuble entgegen.
Das Zentralblog wäre quasi die digitale Muckibude für publizistisches Posing. Man geht rein, brüllt ein paar Mal: „Iran! China! Nordkorea! Grausam! Twittern ist Journalismus! Vorratsdatenspeicherung! Furchtbar! Big Brother!“ – „Komm, einen schaffst du noch!“ – „Netzstrümpfe statt Netzsperre!!!“ – „Aaaaaah!“ Und dann ginge man raus, sichtlich befreit und könnte im Blog wieder entspannt Geschichten erzählen, Rezepte austauschen und Musikrezensionen schreiben. Und dann würde es wieder Spaß machen, Blogs zu lesen.
Die momentane Situation erinnert mich an ein Cartoon, das ich vor Jahren sah: Unfallstelle, Regen, zwei verkeilte Autos, Gaffer, Schwerverletzte. Es sieht übel aus. Ein Mann im weißen Kittel mit einer Trockenhaube kommt angerannt, drängt sich durch den Pulk, brüllt: „Lassen Sie mich durch, ich bin Frisör!“
Thank you for the music. Perfect ending for a long night of work.
22 Jahre später in Mexiko:
Paco was playing with his son Diego on the sand when he began to feel ill. He went to the hospital of Playa Del Carmen with his wife Gabriela. Juan was already waiting for them there, with fresh boquinetes in the car. Paco clung onto his arm and could barely speak. He still had the strength to cry out for a doctor, Juan said. Then he fainted. The work of resuscitation lasted nearly an hour, but the Master was gone. He was 66.How Paco de Lucía Died – Flamenco Australia Magazine
Peter Urban. Ein unvergleichlicher, großartiger Tschechov-Übersetzer, den leider sein exzessives Gequarze vor der Zeit zur Strecke gebracht hat, so wie der Tuberkel den unvergleichlich großartigen Tschechow.
„Hass ist ein Gift. Und letztendlich vergiftet man sich selbst.“ Anita Lasker-Wallfisch
Comedy ist okay, aber es hilft immer, wenn Komik und Virtuosität zusammentreffen. Das ist eine alte Binsenweisheit, die seit Jahren zugunsten schneller Vermehrung von Privatkapital unter Zuhilfenahme digitaler Massenmedien geflissentlich ignoriert wird. Komik und Virtuosität! Wie kraftvoll und doch differenziert im Geschmack! Wie unvergesslich im Abgang! Nichts für Freunde von Racke Rauchzart. (mehr …)
Ich erwarte nichts. Wenn du was erwartest im Leben, bis du sowieso schon angeschissen. Rolf Zacher
Es war mal eine Fledermaus, die liebte einen Regenschirm. Einen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht. Ab da war sie verzweifelt, völlig durch den Wind, die Fledermaus.
Es war mal eine Fledermaus, die liebte einen Regenschirm. Einen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht. Verzweifelt war sie fortan, völlig durch den Wind, die Fledermaus. Sie war verliebt in einen Regenschirm! Sie flog auf Autopilot, konnte nicht mehr schlafen, wollte sich nur noch besaufen, sich in irgendeinen Brunnen stürzen – sie liebte einen Regenschirm! Diesen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht.
Und der Regenschirm? Er glitt, ohne groß von der Fledermaus Notiz zu nehmen, aus seinem Etui um eine Bordsteinschwalbe zu beschirmen die am Straßenrand im Regen stand. Dann begab sich das imposante Accessoire in seiner schicken pechschwarzen Kluft auf Reisen. Nach kurzer Debatte steckte ihn, um aufzuschneiden, ein Säbelschlucker in seinen Schlund. Er diente einem Seiltänzer als Balanceinstrument, und eine Zeitlang war er sogar Sozius eines Krawattenhändlers. Auch entfaltete er sich über einer Dauerwelle, damals, am Tag als der Regen kam, lang ersehnt, heiß erfleht.
Während all der Zeit hörte die Fledermaus, die Nachschwärmerin, nicht auf, diesen Regenschirm zu lieben. Wohl suchte sie das Vergessen in einem verlassenen Landsitz aber dort starb sie fast vor Langweile – während der Regenschirm sich mittlerweile auf einem Friedhof hin- und hertragen ließ.
Eines Tages war das Begräbniswetter wirklich schlecht und ein brüsker Windstoß drehte ihn abrupt auf links. Man warf ihn in die Gosse und überließ ihn kopfunter seinem Schicksal. Kurz danach fand sie sein Skelett, während sie sich grad für die Nacht aufhübschte. Sie sah sie ihn da im Müll liegen und rief: „Oh, was für ein Glück! So lange dachte ich, er sei verloren – aber da ist er ja! Der alte Knüppel! Er ist zurück!“ Sie lachte und heulte wie ein Schlosshund, die Fledermaus, die immer verliebt geblieben war in diesen Regenschirm. Und dann, auf dem Dachboden des Rathauses, versprachen sie sich, sich ewig zu lieben, die Fledermaus und der Regenschirm, der Regenschirm und die Fledermaus.
[ Thomas Fersen, « La chauve-souris ». ]Denn nur Sodasan enthält Sadoson!
Actionkino und brutale TV-Serien haben für Eines sicher gesorgt: Zum ersten Mal seit Douglas Fairbanks und Errol Flynn sind sauber choreografierte Kampfszenen wieder echt angesagt und die Schauspieler hängen sich diesbezüglich so rein, dass es eine Freude ist, Ihnen dabei zuzuschauen. Wenn sich jetzt bitte alle Kriegstreiber die Waffen in die Ecke schmeißen und sich vor den Fernseher setzen würden.
Pick your side and relax. Make popcorn not war.
#FBF The great #MichelleYeoh and a drunk man with newly transplanted limbs walk the first half of their epic fight. At half-speed, I swear.#StarTrekDiscovery #JustAddLeather pic.twitter.com/bp2y5GCbRi
— Jason Isaacs (@jasonsfolly) February 9, 2018
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.Unbekannt
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Guten Tag. Mein Name ist Sven K, das Internet ist seit 1996 meine Eckkneipe. Herzlich willkommen.
Guten Tag. Mein Name ist Sven K. Das Internet ist seit 1996 mein Wohnzimmer. Herzlich willkommen.
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