• „Der Maat legt Hand an ihre Hüfte
    und zwickt sie auch, da sprach sie ‚Au!’.
    Doch als er sie dann näher prüfte
    rief er ‚Verflucht das ist ja eine Frau’.

    Jaja des Schleusenwärters blindes Töchterlein
    kam statt des Bruders in der Dämmerung.
    Jedoch der junge Maat hat es zu spät geahnt,
    ja wie gesagt sie war ja noch so jung.“
    (Ulrich Roski, Des Schleusenwärters blindes Töchterlein, 1970.)

    Mit Reinhard Mey ging er in eine Klasse, mit Schobert & Black zog er um die Häuser, wenn er nicht Platten mit ihnen aufnahm. Nebenbei schrieb er Texte für das deutsche Schlager- und Chansonpersonal: Joana tourte mit seiner Verbeugung vor dem französischen Deftig-Dichter François Villon: « Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr – où sont les neiges d’antan ? » wurde ihr Hit.

    Er selbst war eher scheu und ein Meister darin, sich zu verstecken: er perfektionierte eine Schreibe, die seine Texte so ziseliert daherkommen ließ wie altes Tafelsilber. Sein Bühnenvortrag war so kontrolliert, dass er manieriert wirken konnte. Er war nicht kumpelig-blödelnd wie Insterburg & Co., nicht lagerfeuer-ostpreussen-verschmitzt wie Schobert und Black und nicht so gutfreundig gewinnend wie Reinhard Mey. Er war ein großer Melancholiker, aber zu verschlossen, um das in seinen Vortrag einzubringen – diese  Seite brachten eben Künstler wie Joana auf die Bühne.

    Ulrich Roski schrieb ihnen die entsprechenden Texte.

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  • # Wie kann man sich in einer Welt mit um die 17.000 mehr oder weniger einsatzbereiten Atomwaffen, die jeden Ort der Erde innerhalb maximal einer halben Stunde pulverisieren und verstrahlen können noch mehr oder weniger umzingelt fühlen? Love!