Großer TV-Moment bei Jimmy Kimmel
Und am 5. April 2063 landen die Vulkanier nicht auf der Erde, aber William Shatner wird immer noch da sein und als James Kirk in einer Talkshow fragen: „Hell, what happened to Jimmy Kimmel?“ und der Late Night Host wird antworten „He’s dead, Jim.“
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Adrien Tournachon fotografiert Charles Debureau. Lauter Pioniere. 160 Jahre her.
Vor 160 Jahren hat jemand diesem Mann die Kostümhosen gebügelt, die er frisch vom Brett angezogen hat um lange stillzustehen für dieses Foto, denn das mußte man damals, weil die Belichtungszeiten lang waren.
Hach.
80 Jahre nach dem Foto hat Jean-Louis Barrault Debureau in Die Kinder des Olymp gespielt, ein Film, der noch mal 50 Jahre später einen Pantomimeboom auslöste, der Teil einer entstehenden Variete- und Kleinkunstszene war, die ein Teil der Basis der heutigen Comedylandschaft ausmacht.
Ich will jetzt nicht sagen, dass es in der heutigen Szene Phänomene wie Cindy aus Marzahn gibt, weil Charles Debureau vor 160 Jahren stillgestanden hat. Nicht doch. Dafür lebe ich den Respekt für die Tradition und damit Debureau und alles, wofür er steht, viel zu sehr.
Vergessene Tradition hört auf Tradition zu sein. Das ist die Gefahr für die Kultur, die durch Dummheit entsteht. Es gibt ja heute nicht einmal das Bewusstsein eines Kulturverlusts, da kulturelle Werte, die durch Erziehung und Bildung weder geografisch noch intellektuell verortet sind, nicht als fehlend bemerkt werden. Bemerkt wird eventeuell eine gewisse Leere, die in individueller Verzweiflung mündet, die aber nicht mit Inhalten gefüllt werden kann, weil die Inhalte wie die Werkzeuge zu ihrem Erwerb, die die Schule und die elterliche Erziehung bereitzustellen versäumt haben, fehlen. Der Staffelstab fällt mit dem Tod des letzten Läufers.
Noch drei Independance Day-Filme. Noch drei Star Wars-Filme. Und immer noch und immer mehr Fernsehserien, die horizontales Erzählen weiter treiben als jeder Kinofilm. Kino versucht Fernsehen zu sein und Fernsehen Kino. Ich finde, das Fernsehen schlägt sich besser dabei, denn die Schlagzahl zwischen einzelnen „Folgen“ ist im Kino einfach nicht ausreichend. Zum Beispiel der Star Trek Reboot: keine drei Filme in sechs Jahren hat das Team von J. J. Abrams und Nachfolgern geschafft. In derselben Zeit hat Paramount vor 30 Jahren sieben Seasons „Next Generation“ gedreht, „Deep Space Nine“ und „Voyager“ auf den Weg gebracht und starke Geschichten erzählt anstatt zwischen zwei Episoden jahrelang tief Luft zu holen um es dann mal kurz und heftig blutleer krachen zu lassen.
„Das ist nicht die Raumerstraße“, sagt sie, als wir Crossing Lines schauen. Wenn man es weiß. Allerdings ist das Straßenschild Original Berlin und die Graffitis stimmen in der Anmutung. Barrandov ist so gut wie das Original. Es sei denn man kennt das Ausgangsmaterial. Barrandow ist das Photoshop der Baubühnen. Immer wieder: Wow!
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Schulz suffered a stroke, and later it was discovered that he had cancer. As a result of the chemotherapy and the fact that he could not read or see clearly he announced his retirement on December 14, 1999. This was difficult for Schulz, and he was quoted as saying „I never dreamed that this would happen to me. I always had the feeling that I would stay with the strip until I was in my early eighties, or something like that. But all of sudden it’s gone. I did not take it away. This has been taken away from me.“ Peanuts Wiki
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Pathos war Chaplins größte Falle; die aktuelle Bebilderung der Rede aus „The Great Dictator“ ist ein netter Twist, fällt aber über dieselbe Bananenschale. Aber auch mit Bedeutungstremolo in der Stimme sagt der Mann nichts Falsches und es ist angenehm, dass es immer wieder Leute aus der Mottenkiste der Filmgeschichte hervorholen. „Greed has poisoned men’s souls. More than cleverness we need kindness and gentleness.“ Yeah.
Bersarinplatz mit Blick auf das Frankfurter Tor
Ingmar Bergman habe ich einmal getroffen, im 1987 im Aufzug des Stockholmer Staatstheaters, wo er allgegenwärtig war, wie alle großen alten Männer, zu denen das Ensemble aufschaut, und die lächelnd zurückschauen und alle freundlich ansprechen und ihnen die Hand auf die Schulter legen wie Päpste oder der Dalai Lama. Ich sah ihn da mit seinem Stock und erinnerte mich daran, gelesen zu haben, dass er sich in Kürze ein neues Hüftgelenk einbauen lassen wolle. Was es wohl in der Kantine gäbe, fragte er lächelnd. „Wahrscheinlich Köttbullar, wie jeden Donnerstag“, sagte ich. „Wahrscheinlich“, sagte er und im Gehen „Schönen Tag.“ Und ich: „Ja. Tach.“
Die Spotify-Radio-Funktion ist ja superentspannend und überraschend, kurz sehr nett. Wie sehr das sich-verlassen auf industrielle Playlists aber den eigenen Musikgeschmack korrumpiert, einen eigene Vorlieben vergessen lässt, das merke ich, wenn ich iTunes anwerfe und die Playlists aus meiner eigenen Musikbibliothek anwerfe. Das triggert Assoziationen und Erinnerungen, die kein Streamingdienst der Welt mit noch so gewieft programmierten Auto-Playlists je hinkriegen wird. Aber das ist ja auch nicht der Zweck der Übung. Und das ist ein anderes Thema. Weiter mit Musik.
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.Unbekannt
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Guten Tag. Mein Name ist Sven K, das Internet ist seit 1996 meine Eckkneipe. Herzlich willkommen.
Guten Tag. Mein Name ist Sven K. Das Internet ist seit 1996 mein Wohnzimmer. Herzlich willkommen.
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