Palim, palim!
Jeder zweite Marketinghorst sagt mir: „Eine Botschaft, die gut ist wird, automatisch verbreitet.“ Diese Marketing-Binse ist meiner persönlichen Erfahrung nach Blödsinn, denn sie setzt voraus, dass der Motor des Markts Begeisterung sei. Maß der Dinge sind jedoch Begeisterungsanalysen auf der Basis von selektiv erhobenen Uraltdaten, die von zaudernden Strategen so lange geglättet wurden, bis sie theoretisch das Rezept für garantiertes Gelingen wurden, die Legierungsformel des heiligen Grals, der tödliche Witz, das Perpetuum Mobile programmierbarer Multimedialextase.
Theoretisch.
Komisch, dass das Ergebnis nur immer wieder an Science-Fiction-Filme erinnert, in denen sich Menschen auf Basis des angeblich perfekten Genmaterials wieder und wieder klonen, bis der Genpool nur noch eine kraftlose sieche Suppe ist.
Nein, die wirklich gute Botschaft verbreitet sich nicht, denn ihr Wesen und das des Mainstreams schließen sich aus. Erst der tote Künstler verliert seinen Vorsprung und wird vom Mainstream überholt: wie viele erzielen ihre Höchstpreise posthum!
Nein, Marketinghorst. Echte Originalität ist viel zu wenig steuerbar und lässt sich daher nicht verkaufen. Wer sie trotzdem anbietet, lügt entweder oder er arbeitet nicht im Marketing, weil er als genial aber tja-leider-unberechenbar gilt.
Ich verzichte auf die Mediadaten und nehme stattdessen noch eine Flasche Pommes Frites.
Im so glad there is you (In This World of Ordinary People)
In this world of ordinary people
Extraordinary people
I’m glad there is youIn this world of overrated pleasures
Of underrated treasures
I’m so glad there is youI live to love, I love to live with you beside me
This role so new, I’ll muddle through with you to guide meIn this world where many, many play at love
And hardly any stay in love
I’m glad there is youMore than ever, I’m glad there is you
„I’m So Glad There Is You (In This World of Ordinary People)“
Musik: Jimmy Dorsey, Text: Paul Madeira. Decca 18799, 1941.Poppt nicht
Die diesjährige Popkomm ist abgesagt. Die was? Die Popkomm. Bis zum Umzug nach Berlin war das ein lebendiges Musikfestival, das in ganz Köln die Clubs vibrieren ließ: jeder Laden präsentierte etablierte und neue Bands. Die großen Labels und die in Köln ansässigen TV-Sender verwandelten die Kölner Ringe auf Tage in eine Partymeile voller Musik. Dann wandten sich die Festivalorganisatoren vom Publikum ab und entwickelten ein neues Konzept für die Musikmesse, ein Konzept, das so elitär war, dass niemand der Popkomm aus der Stadt am Rhein an die Spree folgen wollte (ja, auch der prätentiöse Berlinumzug gehörte zum letalen Brushup der Popkomm). Mit dem Verkauf an die Berlin Messe hat Gründer Dieter Gorny in medialem Größenwahn der Messe, die auch ein Festival war, schon 2004 den Garaus gemacht. Das Scheitern dieses konzeptionellen Sockenschusses jetzt mal ganz pauschal der Musikpiraterie in die Schuhe zu schieben ist charakterlose Augenwischerei.
Publizistisches Posing
Dachte gerade, es wäre schön, würde man um journalistische Anerkennung buhlendes Geblogge und Getwittere in ein Zentralblog schreiben. Oder besser noch: alle Blogeinträge mit bestimmten Schlüsselworten würden sich von selbst aus ihren Blogs entfernen und in das große Zentralblog einstellen.
Nur noch in diesem Zentralblog stünde dann die ganze Nabelschau mit Titeln von „Ist der Journalismus tot?“ über: „Jesus war der erste Blogger“ und „Würde Jesus als Blogger auch sagen, Twittern sei das neue Bloggen und welche Bedeutung hat in dem Zusammenhang das neue iPhone?“ bis zu Twittermeldungen von enbeddes tourists wie: „Wahnsinn, hier sterben Leute und ich bin mittendrin.“ Nur im Zentralblog noch würde man jeden Tag genervt vom nervigen Konterfei Ursula von der Leyens, und nur im Zentralblog klappte einem noch aus jeder Bildschirmecke die geflashte Nuschelschnute von Wolfgang Schäuble entgegen.
Das Zentralblog wäre quasi die digitale Muckibude für publizistisches Posing. Man geht rein, brüllt ein paar Mal: „Iran! China! Nordkorea! Grausam! Twittern ist Journalismus! Vorratsdatenspeicherung! Furchtbar! Big Brother!“ – „Komm, einen schaffst du noch!“ – „Netzstrümpfe statt Netzsperre!!!“ – „Aaaaaah!“ Und dann ginge man raus, sichtlich befreit und könnte im Blog wieder entspannt Geschichten erzählen, Rezepte austauschen und Musikrezensionen schreiben. Und dann würde es wieder Spaß machen, Blogs zu lesen.
Die momentane Situation erinnert mich an ein Cartoon, das ich vor Jahren sah: Unfallstelle, Regen, zwei verkeilte Autos, Gaffer, Schwerverletzte. Es sieht übel aus. Ein Mann im weißen Kittel mit einer Trockenhaube kommt angerannt, drängt sich durch den Pulk, brüllt: „Lassen Sie mich durch, ich bin Frisör!“
Charlie Mariano (*12.11.1923, †16.06.2009)
Picassos geiler Pinsel
[ Manfred Schwarz für die Süddeutsche Zeitung zu Diana Widmeier-Picasso: „Kunst ist immer erotisch“. ]Trost
you’ll be given love / you’ll be taken care of / you’ll be given love / you have to trust it / maybe not from the sources / you have poured yours / maybe not from the directions / you are staring at / trust your head around / it’s all around you / all is full of love / all around you / all is full of love / you just aint receiving / all is full of love / your phone is off the hook / all is full of love / your doors are all shut / all is full of love! / all is full of love.
[ Björk, „All Is Full Of Love“ , 1999. ]Die Verkündigungen des zeitreisenden Nerds im Siebzigerjahre-Wohnzimmer
[mit bestem Dank an den Spreeblick-Podcast.]Lhasa De Sela: Who By Fire
Gottseidank ist Atmen ein Reflex.
[ Lhasa de Sela: Who By Fire, Musik & Text: Leonard Cohen (1974). ]Mal Sondock (*04.07.1934, † 09.06.2009)
Seems to me, can’t turn back the hands of time
Oh it seems to me, can’t turn back the hands of time
Seems to me, history was left behind
(Richie Havens: „Hands Of Time“)In den 1970ern gab es in der täglichen „Radiothek“ von WDR2 jeden Abend ein anderes integriertes Format, mittwochs war es „Discothek im WDR mit Mal Sondock“ (1967-1980). Am Mittwoch starb Mal Sondock, der mit seinem Format und mit seinem starken amerikanischen Akzent und seinem humorig-kompetenten Moderationsstil lange Zeit stilbildender Radio-DJ war. Don Dahlmann hat einen innigen Nachruf auf ihn geschrieben, den ich wärmstens zur Lektüre anempfehle – hier nur zwei kurze Auszüge:
„Mal war ein begnadeter Radio-Mann. Und er hatte ein großes Herz. Irgendwann hatte ich einen Engpass und musste sparen, verzichtete aufs Mittagessen, irgendwann auch aufs Frühstück. Gemeinerweise musste ich mittags immer das Essen für Mal holen und irgendwann quittierte mein Körper die Hungerkur mit einem Schwindelanfall. Als Mal davon hörte, warum ich mittags nicht mit den anderen essen würde, bezahlte er ohne ein weiteres Wort darüber zu verlieren für den Rest meiner Zeit bei ihm mein Mittagessen.“
„Warum Mal nie zu einem Privatsender gegangen ist? Weil man dort kein Radio machte, sondern, wie er es sagte, nur simulierte. Die Musik wurde nicht mehr vom Sprecher ausgesucht, dazu die Werbung und man durfte nicht mehr sagen, was man wollte. Dazu hatte er keine Lust, also ließ er es konsequenterweise auch sein. Bedauerlich, dass niemand mehr einen Mann wie Mal Sondock wieder ins Radio und vor ein großes Publikum gelassen hat. Der Niedergang des Radios – an Mals Karriere konnte man ihn schön ablesen.“
[ Ganzer Nachruf: Don Dahlmann: Meine Zeit mit Mal Sondock. ]
Michael Jackson: Erstes Probenfoto
Auf einem ersten Probenfoto zu seinen Londoner Farewell-Auftritten im Juli in London sieht Popstar Michael Jackson seltsam angespannt aus: hier das Bild bei Spiegel Online.
Möhrenwischer
Carrotmob – Shoppen aus Protest: am 13. Juni kaufen Öko-Nerds in Berlin-Kreuzberg einen Kiosk leer, damit der Besitzer vom Gewinn seinen Laden aufhübscht: die Krise ist definitv noch nicht beim Volk angekommen.
Carrotmob ist das OPEL-Rettungsprinzip in der Version für Öko-Kids.
Auch KARSTADT bewirbt sich um den nächsten Carrotmob: „Kauft ganz ganz dolle goldene Türklinken und Kloschüsseln von Rosenthal für den Erhalt von Luxuskaufhäusern! Dafür reduzieren unsere Manager auch den CO2-Ausstoß ihrer Yachten um ganz dolle viel. Echt voll versprochen, ey.“
Ene, mene, miste
Das ist mein Freund Jürgen Urig. Laut Facebook war er ein paar Tage lang nicht mehr mein Freund, laut Facebook existierte er eine Woche lang überhaupt nicht.
Laut Facebook hatte Jürgen nicht seine kauzige Website http://www.urig.de, die Agentur Allendorf ( http://www.allendorf-riehl.de/sites/kuenstler/main.html ) führte ihn nicht in den Management-Referenzen. XING war wohl auch einem Phantom aufgesessen ( https://www.xing.com/profile/Juergen_Urig ). Die IMDb log wahrscheinlich, indem sie auflistete ( http://www.imdb.com/name/nm1583737/ ), dass Jürgen der Autoren-Mastermind hinter der Urmutter der deutschen Comedysendungen „RTL Samstag Nacht“ war und momentan sehr erfolgreich zum Beispiel Comedians wie Wigald Boning bespaßt.
Die Betreiber des Online-Kontaktnetzwerks Facebook hatte Jürgen jetzt in der bekannten zurzeit dort um sich greifenden automatisierten Willkür zur Fake-Person erklärt und kommentarlos seinen Account gelöscht. Diese Spielart des digitalen Totalitarismus ist sicher nicht mit Repressionen der realen Welt zu vergleichen, aber stumpfe Willkür ist irgendwie immer zum kotzen. Im Fall von Facebook, mir passiert das jetzt zum zweiten Mal mit einem Freund dort, kommt man sich vor, als würde während der Party der Vermieter die Wohnung stürmen und Leute von der Party entfernen, behauptend, das seien keine echten Freunde.
Jürgen ist mittlerweile zurück auf der Party. Ein wenig zerzaust sieht er aus, denn sicherheitshalber hat er sein Personalausweisfoto ins Profil gesetzt.
Geht’s noch, Fatzebuch?
Thomas Fersen: Die Fledermaus
Es war mal eine Fledermaus, die liebte einen Regenschirm. Einen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht. Ab da war sie verzweifelt, völlig durch den Wind, die Fledermaus.
Es war mal eine Fledermaus, die liebte einen Regenschirm. Einen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht. Verzweifelt war sie fortan, völlig durch den Wind, die Fledermaus. Sie war verliebt in einen Regenschirm! Sie flog auf Autopilot, konnte nicht mehr schlafen, wollte sich nur noch besaufen, sich in irgendeinen Brunnen stürzen – sie liebte einen Regenschirm! Diesen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht.
Und der Regenschirm? Er glitt, ohne groß von der Fledermaus Notiz zu nehmen, aus seinem Etui um eine Bordsteinschwalbe zu beschirmen die am Straßenrand im Regen stand. Dann begab sich das imposante Accessoire in seiner schicken pechschwarzen Kluft auf Reisen. Nach kurzer Debatte steckte ihn, um aufzuschneiden, ein Säbelschlucker in seinen Schlund. Er diente einem Seiltänzer als Balanceinstrument, und eine Zeitlang war er sogar Sozius eines Krawattenhändlers. Auch entfaltete er sich über einer Dauerwelle, damals, am Tag als der Regen kam, lang ersehnt, heiß erfleht.
Während all der Zeit hörte die Fledermaus, die Nachschwärmerin, nicht auf, diesen Regenschirm zu lieben. Wohl suchte sie das Vergessen in einem verlassenen Landsitz aber dort starb sie fast vor Langweile – während der Regenschirm sich mittlerweile auf einem Friedhof hin- und hertragen ließ.
Eines Tages war das Begräbniswetter wirklich schlecht und ein brüsker Windstoß drehte ihn abrupt auf links. Man warf ihn in die Gosse und überließ ihn kopfunter seinem Schicksal. Kurz danach fand sie sein Skelett, während sie sich grad für die Nacht aufhübschte. Sie sah sie ihn da im Müll liegen und rief: „Oh, was für ein Glück! So lange dachte ich, er sei verloren – aber da ist er ja! Der alte Knüppel! Er ist zurück!“ Sie lachte und heulte wie ein Schlosshund, die Fledermaus, die immer verliebt geblieben war in diesen Regenschirm. Und dann, auf dem Dachboden des Rathauses, versprachen sie sich, sich ewig zu lieben, die Fledermaus und der Regenschirm, der Regenschirm und die Fledermaus.
[ Thomas Fersen, « La chauve-souris ». ]Serge Gainsbourg & Jane Birkin: Comic Strip
Komm Kleines, komm in meinen Comic Strip.
Komm, süße Frau, komm in meinen Comic Strip. Comics sind… Blasen…. Komm, peitsch’ mich WHIP! Und mach CLIP! CRAP! Und BANG! Und VLOP! Und auch ZIP! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! Ich konter’ dann mit swings und mit uppercuts… Das macht VLAM! SPLATCH! und CHTUCK! Oder auch BOMP! Oder HMMMPF! Und sogar PFFFF! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! Komm, du liebe, komm in meinen Comic Strip Komm schon, Comics sind… Blasen, komm peitsch mich, WHIP! Und CLIP! CRAP! Und BANG! Und VLOP! Und auch ZIP! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! Flieg mit mir dann weit über die buildings Das macht WHIN! Beim Abflug und dann macht’s KLING! Und dann mach’ ich TILT! Und das macht BOING! SHEBAM! POW! BLOP! WIZ! Komm, du Geile, komm in meinen Comic Strip… Komm… Blasen, und peitsch mich WHIP! Und CLIP! CRAP! Und BANG! Und VLOP! Und auch ZIP! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! Kleine! Keine Angst – halt an mir fest CHRACK! Ich bin da CRASH! Beschütz’ Dich garantiert TCHLAK! Schließ’ die Augen CRACK! Und küsse mich SMACK! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZZZZ!
[ Serge Gainsbourg, 1969. ]Gegen eine generelle Vorverurteilung ds Nationalsozialismus
Nicht wenige Menschen stehen Nazis ablehnend gegenüber. Sie sagen: „Ohne generell etwas gegen die Nazis zu haben, so hege ich doch geweisse Vorbehalte dagegen, die Hand meiner Tochter einem Mitglied der nationalsozialistischen Partei zu versprechen.“ Die Töchter sagen dazu generell: „Das ist gut, Papa.“ Gleichzeitig wurde noch längst nicht alles über die Grausamkeit und die Abscheulichkeit dieser Leute enthüllt! Nehmen Sie nur Herrn Hitler, der sich wie immer dumm stellt und fragt: „Worum geht’s?“. Ganz einfach! Wußten sie, dass Hitler nicht nur Nazi war, sondern dass er sogar im Urlaub, heimlich ins Meer Pipi gemacht hat? Und was sagt Herr Hitler dazu? Er sagt: „Naja, klar… Wer ist schon perfekt?…“ Unglaublich!? NEIN?!?…
[ Pierre Desproges, « La minute nécessaire du monsieur Cyclopède » , deutsch von Sven K. ]Vorm Glück weglaufen
Vom Glück wegzulaufen vor lauter Angst dass es wegläuft, dass das Himmelblau jäh umschlagt ins Grau in Grau… Hör doch auf, Themawechsel. Vorm Glück wegzulaufen vor lauter Angst dass es wegläuft, sich zu sagen, dass over the rainbow immer noch ein Himmel wartet, der höher ist als above, wo die Götter und der Himmel strahlender sind… Selbst wenn alles scheiße aussieht, selbst wenn uns das Herz blutet und verbrennt – was ist das denn, vor dem Glück wegzulaufen vor lauter Angst dass es wegläuft, abzuhauen wie eine Maus der Bettnische, von der man nur noch kurz die rosa Schwanzspitze und die fiebrigen Augen sieht? Vorm Glück wegzulaufen aus lauter Angst dass es wegläuft, immer wieder zu brüllen „rette sich wer kann“, überzeugt dass es letztendlich nur Unglück gibt? Vorm Glück wegzulaufen vor lauter Angst dass es wegläuft… Sag mir, dass Du mich noch liebst, wenn Du es bringst. Wie froh wäre ich, fändest du was Besseres als vorm Glück wegzulaufen vor lauter Angst dass es dir wegläuft, dir zu sagen, dass over the rainbow immer noch ein Himmel wartet, höher als above, wo die Götter und der Himmel noch strahlender sind.
[ Serge Gainsbourg, « Fuir le bonheur », Deutsch von Sven K. ]Musik ohne Text von Alex:
Wenn Sie stark genug sind für Jane Birkin, die stark genug war, diesen Text ihres Lovers zu singen, klicken Sie HIER!
Kurz darauf schickte Gainbourg Jane Birkin übrigens tatsächlich in die Wüste, nicht ohne ihr ein Lied zu widmen: « Je suis venu te dire que je m’en vais » – „Ich bin gekommen um dir zu sagen, dass ich geh“ und es gibt sogar ein Musikvideo mit ihr und ihm, wo sie an einem Kniepentisch sitzen und das sie durchweint, während er Kette raucht und diesen seinen Text absondert. HIER die Live-Version von Gainsbourg, die später aufgenommen wurde und wo ich versucht bin, mich zu fragen: warum bist du vor deinem Glück weggelaufen? Vielleicht hat es mit dem Künstlerleben zu tun, wie es Léo Ferré HIER beschreibt.
Coole Sau
Immer wieder schön zu sehen, wie Chesley „Sully“ Sullenberger am 15. Januar 2009 Flug 1549 sauber in den Hudson runterbringt. Hier in der animierten Versiion von Scene Systems, einer Firma, die sich auf gerichtsverwertbare Animationen spezialisiert hat:
Und hier die Sichtweise von Lavid Letterman und Steve Martin aus der „Late Show“ vom 2. Februar 2009:
Inspector Columbo, Frank Sinatra and Dean Martin
David Carradine (* 08.12.1936, † 03.06.2009)
Der zeichnende Detektiv
„You take a pencil and you make a dark line, then you make a light line and together it’s a good line. There’s so many good things!” (Peter Falk, „Der Himmel über Berlin“, 1986.)
Peter Falk kann sich nicht mehr daran erinnern, dass er Schauspieler und Zeichner war. Der Arzt, der jetzt die rasch fortschreitende Demenz der 81jährigen TV-Ikone für das Vormundschaftsgericht attestierte war besonders betroffen davon, dass Falk sich nicht mehr daran erinnern kann, jemals Columbo gewesen zu sein.
