• Palim, palim!

    Vom 23. Juni 20091639 Mal gelesen

    Jeder zweite Marketinghorst sagt mir: „Eine Botschaft, die gut ist wird, automatisch verbreitet.“ Diese Marketing-Binse ist meiner persönlichen Erfahrung nach Blödsinn, denn sie setzt voraus, dass der Motor des Markts Begeisterung sei. Maß der Dinge sind jedoch Begeisterungsanalysen auf der Basis von selektiv erhobenen Uraltdaten, die von zaudernden Strategen so lange geglättet wurden, bis sie theoretisch das Rezept für garantiertes Gelingen wurden, die Legierungsformel des heiligen Grals, der tödliche Witz, das Perpetuum Mobile programmierbarer Multimedialextase.

    Theoretisch.

    Komisch, dass das Ergebnis nur immer wieder an Science-Fiction-Filme erinnert, in denen sich Menschen auf Basis des angeblich perfekten Genmaterials wieder und wieder klonen, bis der Genpool nur noch eine kraftlose sieche Suppe ist.

    Nein, die wirklich gute Botschaft verbreitet sich nicht, denn ihr Wesen und das des Mainstreams schließen sich aus. Erst der tote Künstler verliert seinen Vorsprung und wird vom Mainstream überholt: wie viele erzielen ihre Höchstpreise posthum!

    Nein, Marketinghorst. Echte Originalität ist viel zu wenig steuerbar und lässt sich daher nicht verkaufen. Wer sie trotzdem anbietet, lügt entweder oder er arbeitet nicht im Marketing, weil er als genial aber tja-leider-unberechenbar gilt.

    Ich verzichte auf die Mediadaten und nehme stattdessen noch eine Flasche Pommes Frites.

  • Im so glad there is you (In This World of Ordinary People)

    Vom 22. Juni 20091853 Mal gelesen

    In this world of ordinary people
    Extraordinary people
    I’m glad there is you

    In this world of overrated pleasures
    Of underrated treasures
    I’m so glad there is you

    I live to love, I love to live with you beside me
    This role so new, I’ll muddle through with you to guide me

    In this world where many, many play at love
    And hardly any stay in love
    I’m glad there is you

    More than ever, I’m glad there is you

    „I’m So Glad There Is You (In This World of Ordinary People)“
    Musik: Jimmy Dorsey, Text: Paul Madeira. Decca 18799, 1941.

  • Youporn für Mediengestalter

    Vom 22. Juni 20093113 Mal gelesen

    www.designenlassen.de

    Hier ein lesenswerter Artikel zum Thema.

  • Working on it

    Vom 21. Juni 20092232 Mal gelesen

    “What’s the thing people remember about the Gulf War? A bomb falling down a chimney. Let me tell you something: I was in the building where we filmed that with a 10-inch model made out of Legos.” – “Is that true?” – “Who the hell’s to say?” (Wag The Dog, 1997.)

  • Neue iranische Oppositionsführerin

    Vom 21. Juni 20091908 Mal gelesen

    Jetzt haben die Ajatollahs bestimmt mächtig Angst.

  • Und? Wie war isch?

    Vom 21. Juni 20092304 Mal gelesen

    Groß.

    [ Anke Engelke und Hinrich Franck. ]
  • Hinterm Mond

    Vom 21. Juni 20091967 Mal gelesen

    „Um mich klar auszudrücken: Wir können unsere Führungsrolle im Weltraum nicht aufs Spiel setzen. Wir brauchen eine umfassende Vision für die nächsten Schritte bei der Erforschung des Weltraums.“ (Barack Obama)

    „Der Mensch muss auf den Mars – do muss er hi.“ (Haindling)

  • Hinterm Mond

    Vom 21. Juni 20091444 Mal gelesen
  • Poppt nicht

    Vom 19. Juni 20091514 Mal gelesen

    Die diesjährige Popkomm ist abgesagt. Die was? Die Popkomm. Bis zum Umzug nach Berlin war das ein lebendiges Musikfestival, das in ganz Köln die Clubs vibrieren ließ: jeder Laden präsentierte etablierte und neue Bands. Die großen Labels und die in Köln ansässigen TV-Sender verwandelten die Kölner Ringe auf Tage in eine Partymeile voller Musik. Dann wandten sich die Festivalorganisatoren vom Publikum ab und entwickelten ein neues Konzept für die Musikmesse, ein Konzept, das so elitär war, dass niemand der Popkomm aus der Stadt am Rhein an die Spree folgen wollte (ja, auch der prätentiöse Berlinumzug gehörte zum letalen Brushup der Popkomm). Mit dem Verkauf an die Berlin Messe hat Gründer Dieter Gorny in medialem Größenwahn der Messe, die auch ein Festival war, schon 2004 den Garaus gemacht. Das Scheitern dieses konzeptionellen Sockenschusses jetzt mal ganz pauschal der Musikpiraterie in die Schuhe zu schieben ist charakterlose Augenwischerei.

  • IKEA für Monarchie und Diktatur

    Vom 19. Juni 20091795 Mal gelesen

    [ Sven K. „Ikea Thron“, TV-Grafik, 1998. ]
  • Publizistisches Posing

    Vom 18. Juni 20092293 Mal gelesen

    Dachte gerade, es wäre schön, würde man um journalistische Anerkennung buhlendes Geblogge und Getwittere in ein Zentralblog schreiben. Oder besser noch: alle Blogeinträge mit bestimmten Schlüsselworten würden sich von selbst aus ihren Blogs entfernen und in das große Zentralblog einstellen.

    Nur noch in diesem Zentralblog stünde dann die ganze Nabelschau mit Titeln von „Ist der Journalismus tot?“ über: „Jesus war der erste Blogger“ und „Würde Jesus als Blogger auch sagen, Twittern sei das neue Bloggen und welche Bedeutung hat in dem Zusammenhang das neue iPhone?“ bis zu Twittermeldungen von enbeddes tourists wie: „Wahnsinn, hier sterben Leute und ich bin mittendrin.“ Nur im Zentralblog noch würde man jeden Tag genervt vom nervigen Konterfei  Ursula von der Leyens, und nur im Zentralblog klappte einem noch aus jeder Bildschirmecke die geflashte Nuschelschnute von Wolfgang Schäuble entgegen.

    Das Zentralblog wäre quasi die digitale Muckibude für publizistisches Posing. Man geht rein, brüllt ein paar Mal: „Iran! China! Nordkorea! Grausam! Twittern ist Journalismus! Vorratsdatenspeicherung! Furchtbar! Big Brother!“ – „Komm, einen schaffst du noch!“ – „Netzstrümpfe statt Netzsperre!!!“ – „Aaaaaah!“ Und dann ginge man raus, sichtlich befreit und könnte im Blog wieder entspannt Geschichten erzählen, Rezepte austauschen und Musikrezensionen schreiben. Und dann würde es wieder Spaß machen, Blogs zu lesen.

    Die momentane Situation erinnert mich an ein Cartoon, das ich vor Jahren sah: Unfallstelle, Regen, zwei verkeilte Autos, Gaffer, Schwerverletzte. Es sieht übel aus. Ein Mann im weißen Kittel mit einer Trockenhaube kommt angerannt, drängt sich durch den Pulk, brüllt: „Lassen Sie mich durch, ich bin Frisör!“

  • Gefiederpfütze

    Vom 18. Juni 20092238 Mal gelesen

    Egal, dass damals alle dachten, das Stück sei von Madness und Pjotr Iljitsch Tschaikowski eine Infektionskrankheit aus Russland. I loved it.

    [ Madness: „Swan Lake“. Album: „One Step Beyond“ (1979). ]
  • Dummes Zeug

    Vom 17. Juni 20094348 Mal gelesen

  • Charlie Mariano (*12.11.1923, †16.06.2009)

    Vom 17. Juni 200917379 Mal gelesen

    „Sleep, my love.

    [Charlie Mariano, Foto: Arno Winkelmann.]

    (mehr …)

  • Picassos geiler Pinsel

    Vom 17. Juni 20091922 Mal gelesen

    [ Manfred Schwarz für die Süddeutsche Zeitung zu Diana Widmeier-Picasso: „Kunst ist immer erotisch“. ]
  • Keyser Sozen

    Vom 16. Juni 20092282 Mal gelesen

    „Who is Keyser Soze? Nobody believed he was real. Nobody ever saw him or knew anybody that ever worked directly for him, but  anybody could have worked for Soze. You never knew.“ (The Usual Suspects, USA 1994.)

    Ach, ja – und dann hatten wir ja noch diesen hier:

  • Trost

    Vom 16. Juni 20092245 Mal gelesen

    you’ll be given love / you’ll be taken care of / you’ll be given love / you have to trust it / maybe not from the sources / you have poured yours / maybe not from the directions / you are staring at / trust your head around / it’s all around you / all is full of love / all around you / all is full of love / you just aint receiving / all is full of love / your phone is off the hook / all is full of love / your doors are all shut / all is full of love! / all is full of love.

    [ Björk, „All Is Full Of Love“ , 1999. ]
  • The Muse Of Knacki Deuser

    Vom 16. Juni 20091915 Mal gelesen

    [ Pigeon Drop Comedy Company: „The Russian Ballet“, Bremen, 1984. ]
  • Die Verkündigungen des zeitreisenden Nerds im Siebzigerjahre-Wohnzimmer

    Vom 15. Juni 20092505 Mal gelesen

    [mit bestem Dank an den Spreeblick-Podcast.]
  • Lhasa De Sela: Who By Fire

    Vom 12. Juni 20092230 Mal gelesen

    Gottseidank ist Atmen ein Reflex.

    [ Lhasa de Sela: Who By Fire, Musik & Text: Leonard Cohen (1974). ]
  • Ich bin doch nicht blöd! Christel Peters (*15.01.1916, † 11.06.2009)

    Vom 12. Juni 200923446 Mal gelesen

  • Mal Sondock (*04.07.1934, † 09.06.2009)

    Vom 11. Juni 200918034 Mal gelesen

    Seems to me, can’t turn back the hands of time


    Oh it seems to me, can’t turn back the hands of time
    Seems to me, history was left behind
    (Richie Havens: „Hands Of Time“)

    In den 1970ern gab es in der täglichen „Radiothek“ von WDR2 jeden Abend ein anderes integriertes Format, mittwochs war es „Discothek im WDR mit Mal Sondock“ (1967-1980). Am Mittwoch starb Mal Sondock, der mit seinem Format und mit seinem starken amerikanischen Akzent und seinem humorig-kompetenten Moderationsstil lange Zeit stilbildender Radio-DJ war. Don Dahlmann hat einen innigen Nachruf auf ihn geschrieben, den ich wärmstens zur Lektüre anempfehle – hier nur zwei kurze Auszüge:

    „Mal war ein begnadeter Radio-Mann. Und er hatte ein großes Herz. Irgendwann hatte ich einen Engpass und musste sparen, verzichtete aufs Mittagessen, irgendwann auch aufs Frühstück. Gemeinerweise musste ich mittags immer das Essen für Mal holen und irgendwann quittierte mein Körper die Hungerkur mit einem Schwindelanfall. Als Mal davon hörte, warum ich mittags nicht mit den anderen essen würde, bezahlte er ohne ein weiteres Wort darüber zu verlieren für den Rest meiner Zeit bei ihm mein Mittagessen.“

    „Warum Mal nie zu einem Privatsender gegangen ist? Weil man dort kein Radio machte, sondern, wie er es sagte, nur simulierte. Die Musik wurde nicht mehr vom Sprecher ausgesucht, dazu die Werbung und man durfte nicht mehr sagen, was man wollte. Dazu hatte er keine Lust, also ließ er es konsequenterweise auch sein. Bedauerlich, dass niemand mehr einen Mann wie Mal Sondock wieder ins Radio und vor ein großes Publikum gelassen hat. Der Niedergang des Radios – an Mals Karriere konnte man ihn schön ablesen.“

    [ Ganzer Nachruf: Don Dahlmann: Meine Zeit mit Mal Sondock. ]

  • Michael Jackson: Erstes Probenfoto

    Vom 11. Juni 20091881 Mal gelesen

    Auf einem ersten Probenfoto zu seinen Londoner Farewell-Auftritten im Juli in London sieht Popstar Michael Jackson seltsam angespannt aus: hier das Bild bei Spiegel Online.

  • Möhrenwischer

    Vom 11. Juni 20092600 Mal gelesen

    Carrotmob – Shoppen aus Protest: am 13. Juni kaufen Öko-Nerds in Berlin-Kreuzberg einen Kiosk leer, damit der Besitzer vom Gewinn seinen Laden aufhübscht: die Krise ist definitv noch nicht beim Volk angekommen.

    Carrotmob ist das OPEL-Rettungsprinzip in der Version für Öko-Kids.

    Auch KARSTADT bewirbt sich um den nächsten Carrotmob: „Kauft ganz ganz dolle goldene Türklinken und Kloschüsseln von Rosenthal für den Erhalt von Luxuskaufhäusern! Dafür reduzieren unsere Manager auch den CO2-Ausstoß ihrer Yachten um ganz dolle viel. Echt voll versprochen, ey.“

    http://carrotmobberlin.com/

  • Große Gehiemnisse udn anderes

    Vom 11. Juni 20092026 Mal gelesen

    Die ARD nimmt den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag sehr erst, nach dem sie keine presseähnlichen Inhalte mehr veröffentlichen soll: so konnte die Rechtschreibfehler-Taktung in der Mediathek bereits signifikant gesteigert werden:

  • Ene, mene, miste

    Vom 10. Juni 20093041 Mal gelesen

    Das ist mein Freund Jürgen Urig. Laut Facebook war er ein paar Tage lang nicht mehr mein Freund, laut Facebook existierte er eine Woche lang überhaupt nicht.

    Laut Facebook hatte Jürgen nicht seine kauzige Website http://www.urig.de, die Agentur Allendorf ( http://www.allendorf-riehl.de/sites/kuenstler/main.html ) führte ihn nicht in den Management-Referenzen. XING war wohl auch einem Phantom aufgesessen ( https://www.xing.com/profile/Juergen_Urig ). Die IMDb log wahrscheinlich, indem sie auflistete ( http://www.imdb.com/name/nm1583737/ ), dass Jürgen der Autoren-Mastermind hinter der Urmutter der deutschen Comedysendungen „RTL Samstag Nacht“ war und momentan sehr erfolgreich zum Beispiel Comedians wie Wigald Boning bespaßt.

    Die Betreiber des Online-Kontaktnetzwerks Facebook hatte Jürgen jetzt in der bekannten zurzeit dort um sich greifenden automatisierten Willkür zur Fake-Person erklärt und kommentarlos seinen Account gelöscht. Diese Spielart des digitalen Totalitarismus ist sicher nicht mit Repressionen der realen Welt zu vergleichen, aber stumpfe Willkür ist irgendwie immer zum kotzen. Im Fall von Facebook, mir passiert das jetzt zum zweiten Mal mit einem Freund dort, kommt man sich vor, als würde während der Party der Vermieter die Wohnung stürmen und Leute von der Party entfernen, behauptend, das seien keine echten Freunde.

    Jürgen ist mittlerweile zurück auf der Party. Ein wenig zerzaust sieht er aus, denn sicherheitshalber hat er sein Personalausweisfoto ins Profil gesetzt.

    Geht’s noch, Fatzebuch?

  • Thomas Fersen: Die Fledermaus

    Vom 10. Juni 20092552 Mal gelesen

    Es war mal eine Fledermaus, die liebte einen Regenschirm. Einen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht. Ab da war sie verzweifelt, völlig durch den Wind, die Fledermaus.

    Es war mal eine Fledermaus, die liebte einen Regenschirm. Einen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht. Verzweifelt war sie fortan, völlig durch den Wind, die Fledermaus. Sie war verliebt in einen Regenschirm! Sie flog auf Autopilot, konnte nicht mehr schlafen, wollte sich nur noch besaufen, sich in irgendeinen Brunnen stürzen – sie liebte einen Regenschirm! Diesen großen schwarzen Regenschirm, der herausstach aus der Nacht.

    Und der Regenschirm? Er glitt, ohne groß von der Fledermaus Notiz zu nehmen, aus seinem Etui um eine Bordsteinschwalbe zu beschirmen die am Straßenrand im Regen stand. Dann begab sich das imposante Accessoire in seiner schicken pechschwarzen Kluft auf Reisen. Nach kurzer Debatte steckte ihn, um aufzuschneiden, ein Säbelschlucker in seinen Schlund. Er diente einem Seiltänzer als Balanceinstrument, und eine Zeitlang war er sogar Sozius eines Krawattenhändlers. Auch entfaltete er sich über einer Dauerwelle, damals, am Tag als der Regen kam, lang ersehnt, heiß erfleht.

    Während all der Zeit hörte die Fledermaus, die Nachschwärmerin, nicht auf, diesen Regenschirm zu lieben. Wohl suchte sie das Vergessen in einem verlassenen Landsitz aber dort starb sie fast vor Langweile – während der Regenschirm sich mittlerweile auf einem Friedhof hin- und hertragen ließ.

    Eines Tages war das Begräbniswetter wirklich schlecht und ein brüsker Windstoß drehte ihn abrupt auf links. Man warf ihn in die Gosse und überließ ihn kopfunter seinem Schicksal. Kurz danach fand sie sein Skelett, während sie sich grad für die Nacht aufhübschte. Sie sah sie ihn da im Müll liegen und rief: „Oh, was für ein Glück! So lange dachte ich, er sei verloren – aber da ist er ja! Der alte Knüppel! Er ist zurück!“ Sie lachte und heulte wie ein Schlosshund, die Fledermaus, die immer verliebt geblieben war in diesen Regenschirm. Und dann, auf dem Dachboden des Rathauses, versprachen sie sich, sich ewig zu lieben, die Fledermaus und der Regenschirm, der Regenschirm und die Fledermaus.

    [ Thomas Fersen, « La chauve-souris ». ]
  • Serge Gainsbourg & Jane Birkin: Comic Strip

    Vom 10. Juni 20092611 Mal gelesen

    Komm Kleines, komm in meinen Comic Strip.

    Komm, süße Frau, komm in meinen Comic Strip. Comics sind… Blasen…. Komm, peitsch’ mich WHIP! Und mach CLIP! CRAP! Und BANG! Und VLOP! Und auch ZIP! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! Ich konter’ dann mit swings und mit uppercuts… Das macht VLAM! SPLATCH! und CHTUCK! Oder auch BOMP! Oder HMMMPF! Und sogar PFFFF! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! Komm, du liebe, komm in meinen Comic Strip Komm schon, Comics sind… Blasen, komm peitsch mich, WHIP! Und CLIP! CRAP! Und BANG! Und VLOP! Und auch ZIP! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! Flieg mit mir dann weit über die buildings Das macht WHIN! Beim Abflug und dann macht’s KLING! Und dann mach’ ich TILT! Und das macht BOING! SHEBAM! POW! BLOP! WIZ! Komm, du Geile, komm in meinen Comic Strip… Komm… Blasen, und peitsch mich WHIP! Und CLIP! CRAP! Und BANG! Und VLOP! Und auch ZIP! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! Kleine! Keine Angst – halt an mir fest CHRACK! Ich bin da CRASH! Beschütz’ Dich garantiert TCHLAK! Schließ’ die Augen CRACK! Und küsse mich SMACK! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZ! SHEBAM! POW! BLOP! WIZZZZZ!

    [ Serge Gainsbourg, 1969. ]
  • Nemesis

    Vom 9. Juni 20091852 Mal gelesen

    [ Internet-Fundstück ]
  • Gegen eine generelle Vorverurteilung ds Nationalsozialismus

    Vom 9. Juni 20092010 Mal gelesen

    Nicht wenige Menschen stehen Nazis ablehnend gegenüber. Sie sagen: „Ohne generell etwas gegen die Nazis zu haben, so hege ich doch geweisse Vorbehalte dagegen, die Hand meiner Tochter einem Mitglied der nationalsozialistischen Partei zu versprechen.“ Die Töchter sagen dazu generell: „Das ist gut, Papa.“ Gleichzeitig wurde noch längst nicht alles über die Grausamkeit und die Abscheulichkeit dieser Leute enthüllt! Nehmen Sie nur Herrn Hitler, der sich wie immer dumm stellt und fragt: „Worum geht’s?“. Ganz einfach! Wußten sie, dass Hitler nicht nur Nazi war, sondern dass er sogar im Urlaub, heimlich ins Meer Pipi gemacht hat? Und was sagt Herr Hitler dazu? Er sagt: „Naja, klar… Wer ist schon perfekt?…“ Unglaublich!? NEIN?!?…

    [ Pierre Desproges, « La minute nécessaire du monsieur Cyclopède » , deutsch von Sven K. ]
  • Vorm Glück weglaufen

    Vom 9. Juni 20092574 Mal gelesen

    Vom Glück wegzulaufen vor lauter Angst dass es wegläuft, dass das Himmelblau jäh umschlagt ins Grau in Grau… Hör doch auf, Themawechsel. Vorm Glück wegzulaufen vor lauter Angst dass es wegläuft, sich zu sagen, dass over the rainbow immer noch ein Himmel wartet, der höher ist als above, wo die Götter und der Himmel strahlender sind… Selbst wenn alles scheiße aussieht, selbst wenn uns das Herz blutet und verbrennt – was ist das denn, vor dem Glück wegzulaufen vor lauter Angst dass es wegläuft, abzuhauen wie eine Maus der Bettnische, von der man nur noch kurz die rosa Schwanzspitze und die fiebrigen Augen sieht? Vorm Glück wegzulaufen aus lauter Angst dass es wegläuft, immer wieder zu brüllen „rette sich wer kann“, überzeugt dass es letztendlich nur Unglück gibt? Vorm Glück wegzulaufen vor lauter Angst dass es wegläuft… Sag mir, dass Du mich noch liebst, wenn Du es bringst. Wie froh wäre ich, fändest du was Besseres als vorm Glück wegzulaufen vor lauter Angst dass es dir wegläuft, dir zu sagen, dass over the rainbow immer noch ein Himmel wartet, höher als above, wo die Götter und der Himmel noch strahlender sind.

    [ Serge Gainsbourg, « Fuir le bonheur », Deutsch von Sven K. ]

    Musik ohne Text von Alex:

    Wenn Sie stark genug sind für Jane Birkin, die stark genug war, diesen Text ihres Lovers zu singen, klicken Sie HIER!

    Kurz darauf schickte Gainbourg Jane Birkin übrigens tatsächlich in die Wüste, nicht ohne ihr ein Lied zu widmen: « Je suis venu te dire que je m’en vais » – „Ich bin gekommen um dir zu sagen, dass ich geh“ und es gibt sogar ein Musikvideo mit ihr und ihm, wo sie an einem Kniepentisch sitzen und das sie durchweint, während er Kette raucht und diesen seinen Text absondert. HIER die Live-Version von Gainsbourg, die später aufgenommen wurde und wo ich versucht bin, mich zu fragen: warum bist du vor deinem Glück weggelaufen? Vielleicht hat es mit dem Künstlerleben zu tun, wie es Léo Ferré HIER beschreibt.

  • Der Elvis-Schlumpf

    Vom 9. Juni 20092653 Mal gelesen

    Das coolste Foto der Nacht.

    [ Marcel Wagner: Elvis Overtone (Walking Act) ]
  • Coole Sau

    Vom 8. Juni 20092554 Mal gelesen

    Immer wieder schön zu sehen, wie Chesley „Sully“ Sullenberger am 15. Januar 2009 Flug 1549  sauber in den Hudson runterbringt. Hier in der animierten Versiion von Scene Systems, einer Firma, die sich auf gerichtsverwertbare Animationen spezialisiert hat:

    Und hier die Sichtweise von Lavid Letterman und Steve Martin aus der „Late Show“ vom 2. Februar 2009:

  • Harfen

    Vom 8. Juni 20092511 Mal gelesen

  • Gewissheitsschwund

    Vom 7. Juni 20091815 Mal gelesen

    Es gehen so wenige zur Wahl, wie sie nicht wissen, was die da im Europaparlament eigentlich für sie machen – im Gegensatz zur Bundestagswahl, zu der so wenige gehen, weil sie nicht wissen, was die da im Bundestag eigentlich für sie machen.

  • Inspector Columbo, Frank Sinatra and Dean Martin

    Vom 7. Juni 20092178 Mal gelesen
  • David Carradine (* 08.12.1936, † 03.06.2009)

    Vom 6. Juni 20092396 Mal gelesen

    Mach’s gut, kleiner Grashüpfer. Time for you to leave.

    (mehr …)

  • David Letterman versteht das mit Twitter nicht

    Vom 6. Juni 20092275 Mal gelesen

    [ The Late Show, 24. April 2009 ]
  • Er tot, sie dement

    Vom 5. Juni 20091802 Mal gelesen

    Er tot, sie dement – und nur ein knappes Vierteljahrhundert nachdem dieses Foto entstand. Ewigkeiten nicht gesehen, honey. Ewigkeiten, sagt man. US-Präsident Ronald Reagan und die birtische Premierministerin Margaret Thatcher in den 1980ern. EDIT, Juli 2013: beide tot.

  • Der zeichnende Detektiv

    Vom 4. Juni 20091936 Mal gelesen

    „You take a pencil and you make a dark line, then you make a light line and together it’s a good line. There’s so many good things!” (Peter Falk, „Der Himmel über Berlin“, 1986.)

    Peter Falk kann sich nicht mehr daran erinnern, dass er Schauspieler und Zeichner war. Der Arzt, der jetzt die rasch fortschreitende Demenz der 81jährigen TV-Ikone für das Vormundschaftsgericht attestierte war besonders betroffen davon, dass Falk sich nicht mehr daran erinnern kann, jemals Columbo gewesen zu sein.

    (mehr …)