Jeanne Moreau: Le vrai scandale c’est la mort (Auszug)
Le vrai scandale c’est la mort
Les membres, la tête, le corps
La destruction de l’innocence
Le règne obscur de la souffrance
Pourquoi mépriser, torturer?
Pourquoi s’acharner à tuer?Tous ces enfants, ces mains en fleurs
Les regards clairs si vite en pleurs
Les ventres doux comme des oiseaux
Les doigts maladroits, légers
Les mouvements vifs comme l’eau
Leurs rires, leurs jeux, leurs baisersPourquoi? Pourquoi?
Pourquoi? Pourquoi?Wer heute versucht, etwas Bewahrenswertes zu bewahren, der muss schon fast ein Revolutionär sein.
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Politik besteht zu einem beträchtlichen Teil in dem Bemühen, die Leute zu verstehen, die einem widersprechen, die das Gegenteil für richtig halten. Wer hier nicht verstehen will, muss den Gegner für böse halten. Wenn aber zwei wissen, wie der andere tickt, können sie nachher zusammen ein Glas Wein trinken. Sie sind gefeit gegen jenes moralinsaure Geschwätz, das aus jedem Interessenskonflikt einen Kampf zwischen gut und böse macht.
Erhard Eppler
Seite 2: Mit der Leica im Anschlag und ohne Schiss – WZ.de
Ende 2011 übergab Axel Gayk alle Negative – geschätzt eine Million – dem Stadtarchiv, in Filmdosen gerollt, nummeriert, mit Monat und Jahr ausgezeichnet.
Seite 2: Mit der Leica im Anschlag und ohne Schiss
Er habe damals vielleicht einen Film für drei Termine gehabt, erzählt der 80-Jährige. „Da musste man genau überlegen, was man fotografiert.“ Und dann die Spannung, wenn das Motiv in der Dunkelkammer langsam zum Vorschein kam. „Man wusste ja nie, ob es gelungen war.“Axel Gayk, Pressefotograf in den 1970ern
Rehearsing War
Actionkino und brutale TV-Serien haben für Eines sicher gesorgt: Zum ersten Mal seit Douglas Fairbanks und Errol Flynn sind sauber choreografierte Kampfszenen wieder echt angesagt und die Schauspieler hängen sich diesbezüglich so rein, dass es eine Freude ist, Ihnen dabei zuzuschauen. Wenn sich jetzt bitte alle Kriegstreiber die Waffen in die Ecke schmeißen und sich vor den Fernseher setzen würden.
Pick your side and relax. Make popcorn not war.
#FBF The great #MichelleYeoh and a drunk man with newly transplanted limbs walk the first half of their epic fight. At half-speed, I swear.#StarTrekDiscovery #JustAddLeather pic.twitter.com/bp2y5GCbRi
— Jason Isaacs (@jasonsfolly) February 9, 2018
(2) Nadia Zaboura – In der Warteschlange bei der Post. Der Mann…
In der Warteschlange bei der Post.
Der Mann schräg links hinter mir packt nach 3 Minuten sein Handy aus, wählt und beglückt mein Ohr aus 10 Zentimetern Abstand mit diesem Diskurs (urkölschen Dialekt dazudenken):
„Ja, Tach. Sie hatten für diesen Freitag die 10. Etage des Pascha gemietet.“
„… (unverständliches Gebrabbel am anderen Ende) …“
„Wie viele Personen kommen denn dieses Mal?“
„…“
„Okay, 15 Männer. Dann sag ich mal, wir machen 30 Frauen, das müsste passen.“
„…“
„Aha. Dieses Mal wieder alles Anwälte?“
„…“
„Dann machen wir 30 Frauen und 2 Transvestiten.“
What you wähl is what you get
Nein, ihr habt sehr wohl GroKo gewählt. Gegen die sogenannte Alternative für Deutschland gibt es nämlich keine Alternative dazu, dass alle wirklichen Demokraten eine Koalition eingehen, um die Horrorvorstellung einer Regierungsbeteiligung des tumben Populismus zu verhindern. Lindner, die Sissy, hat sich nicht getraut, Verantwortung zu übernehmen und wer, sei es in SPD oder CDU, jetzt Mimimi macht spielt ein gefährliches Spiel: Eine Große Koalition ist immer ein Kompromiss aber momentan wirklich alternativlos. Eine echte Alternative wäre, wenn wir uns alle wieder mehr in die Politik einbrächten statt immer mehr Klein- und Kleinstparteien zu gründen um uns in eine Art Neo-Weimar zu verwählen, in dem es den Demokraten nicht mehr möglich ist, ein Bollwerk gegen die Idioten zu bilden. Politik ist keine Comedyveranstaltung und Protestwahl ist nicht witzig sondern gefährlich, denn sie gefährdet unsere Demokratie, indem sie jenseits der Diktaturen ohne Not der Dummheit und ihren menschenverachtenden, dilettantischen Protagonisten eine Bühne bereiten. In den USA, in Polen, in Ungarn, in Frankreich, Großbritannien, Holland und in Deutschland. Nein, ich wollte, wie viele, keine große Koalition. Aber sie ist momentan alternativlos und ich wünsche allen Beteiligten gutes Gelingen (und der SPD-Basis, besonders den Jusos, den Mut zum Sprung über den eigenen Schatten) auf dem Weg, die politische Kultur unseres Landes und der Welt wieder soweit in geordnete Bahnen zu lenken, dass wir alle wieder daran arbeiten können gemeinsam auf unserem Planeten zu leben anstatt gegeneinander. Mit 17.000 Atomwaffen am Start macht jedes wie auch immer geartete Gegeneinander nämlich nicht wirklich Sinn. Aber das ist ein anderes Thema. Weiter mit Musik. Ihr Dödel.
Adel: Die Töchter Anhalts | MZ.de
Manchmal ist es besser, „Prinzessin“ wegzulassen. Da bin ich vorsichtig geworden. Viele Leute reagieren voreingenommen. Julia Eilika Prinzessin von Anhalt
Donald Trump für Friedensnobelpreis nominiert – SPIEGEL ONLINE
Trump für Friedensnobelpreis nominiertSPIEGEL ONLINE
Nicht erstaunlich. Auch Adolf Hitler war mal nominiert. Im selben Jahr wie Gandhi übrigens.
Bundestag: Wann die AfD beim Gedenken an Auschwitz-Befreiung nicht klatschte – SPIEGEL ONLINE
„Hass ist ein Gift. Und letztendlich vergiftet man sich selbst.“ Anita Lasker-Wallfisch
Klaus Staeck
Und ich dachte, er sei weg. Er ist immer noch da: Klaus Staeck. Wie schön. wie bös. Wie gehabt! Danke!
Karneval: Der fröhliche Bestatter | ZEIT ONLINE
Ist es also das Gleiche, ob er eine Beerdigung plant oder den Rosenmontagszug? »Im Prinzip ja.«Christoph Kuckelkorn
Geiselsituation
Las, ein nuklearer Weltkrieg könne jederzeit „zufällig“ ausbrechen. Leben, wie zu Zeiten des Kalten Kriegs, jederzeit nur Minuten jenseits globaler Auslöschung. 1983 rettete ein sowjetischer Diensthabender die Welt vor dieser zufälligen Auslöschung. Wir erfuhren es erst Jahrzehnte später. Der Mann starb 2017.
Potenzial half der Menschheit noch nie gegen die Unfähigkeit ihrer Herrscher. So ging schon vor tausenden Jahren die Bibliothek von Alexandria verloren, das Zeugnis tausender Jahre. Die Menschheit kotzt mich an. Wir sind Geiseln. Wie die meisten Menschen immer schon Geiseln waren, seit Jahrtausenden. Nur selten profitiert die Menschheit von der Gnade weiser Herrscher.
How the Doomsday Clock Could Help Trigger the Armageddon It Warns of – Scientific American
The crux of the problem is that the [doomsday] clock—or indeed any clock—is an exceedingly poor metaphor for the level of global threat. Its “time” is devoid of any real meaning. It was only initially set at seven minutes to midnight, because this “looked good to the eye” of the artist who drew it.Scientific American
‘Fargo’s David Thewlis On Sinking His Teeth Into V.M. Varga | Deadline
I like the term “gaslighting” and it comes from classic [Patrick] Hamilton, I understand. I think I’ve heard it in reference to Trump, in terms of gaslighting the whole f*cking country.David Thewlis
Guter Vorsatz für 2018: Erkennen, wie unwichtig man ist
Wir gammeln vor uns hin, verrotten, verwesen, verenden, und keinen interessiert’s. (…) Die Weltherrschaft wird man nicht bekommen, und wenn doch – was macht man damit? Wer will dieses anstrengende Gebilde von acht Milliarden, die nicht sterben wollen, schon leiten, und wenn doch, auch dann ist irgendwann Schicht.Sibylle Berg
Im Ernstfall wäre der Krieg hier gleich nach dem Ausbruch vorbei gewesen: Historiker gehen davon aus, dass die Planspiele des Warschauer Paktes wie auch der Nato vorsahen, die Inseln Lolland und Falster aus taktischen Gründen mit Atomwaffen plattzubomben, um sie für den Gegner unzugänglich zu machen.Die Küste der Spione
If you can dream — and not make dreams your master; if you can think — and not make thoughts your aim; if you can meet with Triumph and Disaster and treat those two impostors just the same. Ruyard Kipling
Daily Cartoon: Monday, December 18th https://t.co/A2XYDWLf8R
— New Yorker Cartoons (@nyercartoons) December 18, 2017
Wichtig
In Hamburg ermittelt eine Marketingagentur mittels des „Blogger-Relevanzindex“ die „relevantesten Bloggerinnen Deutschlands“. Die zwanzig Namen sagen mir nichts (vor zwanzig Jahren wäre das anders gewesen), also schau ich mir die Themen dieser Elite an, die, so die Agentur, „überdurchschnittlich gut informiert“ ist, „öfter den Leitmilieus angehört“ und „eine Ansammlung wichtiger Multiplikatoren darstellt“. Hauptthemen der relevantesten Bloggerinnen Deutschlands sind:
Lifestyle, Mode, Reise.
Ich sehe Berichte von Abenteuerreisen durch Shoppingmalls mit Abstechern in Shishabars und weiß, warum ich euch nicht kenne, relevanteste Bloggerinnen Deutschlands. Während sich Eure Zungen in den schamhaarartigen Bärten juveniler Toyboys verlieren, werde ich mit denen anstoßen, die schon immer zu cool waren, um sich der Relevanz von Shoppingmalls oder Shishabars zu ergeben.
Weiter mit Musik.
www.faktenkontor.de/blogger-relevanzindex/das-sind-die-relevantesten-bloggerinnen-deutschlands/
Sujet jitt et (nit) nur in Kölle
Der Umgang mit dem Denkmalschutz sagt eine Menge über die Haltung gegenüber Ästhetik und dem Respekt vor künstlerischem Erbe.
In Köln-Deutz, in der Nachbarschaft der dortigen Veranstaltungs-Arena, gibt es beispielsweise eine Arena-Tankstelle, die heißt so nicht wegen der monumentalen Nachbarschaft, sondern wegen ihres charakteristsch geschwungenen, einer rautenförmigen Zeltplane nachempfundenen Betonvordachs. Schön, dass sich vor Jahren ein Pächter fand, der das Bauwerk aus dem Jahr 1959 durch Restauration vor dem Verrottungsschicksal erlöste.
Leider errichtete der neue Pächter auch links und rechts der weißen geschwungenen Beton-Plane zwei pseudo-futuristisch profane Glasdächer. Nicht daneben, nein, überlappend drunter. Der Kölner will halt keine Kunst, er will beim Tanken nicht nass werden, da kennt der Kölner nichts. Wahrscheinlich ist der Kölner sich auch keiner Schuld bewusst: Die Tanke hatte ein Dach, datt war zu klein, also hat er flott angebaut. Und watt Modernes, man ist ja nicht von gestern.
Das ist aus Sicht des Tankstellenpächters in Ordnung, der Mann tut ja nur, was er gelernt hat: er denkt serviceorientiert. Mit dem Denkmalschützer könnte man jetzt schon über Vernachlässigung der Dienstpflicht reden, aber was will man dem Beamten einer Verwaltung sagen, die durch Mauschelei das eigene Stadtarchiv einstürzen lässt, was zum unwiederbringlichen Verlust aller wesentlichen Dokumente aus hunderten von Jahren Stadtgeschichte führt?
Tempus fugit, die Welt ist aus den Fugen.
Weiter mit Musik.
Bilder von der lustigen Tankstelle: www.kuladig.de/Objektansicht/O-40303-20120229-2
Badass German
Rammstein makes German sound so bad ass. And then you come live here and it’s all about "tschüssi" and "bitte schön". Enttäuschung!
— ✨ Phil Calçado (@pcalcado) May 4, 2014
Wolfgang Herrndorf – Der Kampf gegen die Zeit, der Kampf gegen den Tod
„Der Kampf gegen die Zeit, der Kampf gegen den Tod, der sinnlose Kampf gegen die Sinnlosigkeit eines idiotischen, bewusstlosen Kosmos, und mit einem Faustkeil in der erhobenen Hand steht man da auf der Spitze des Berges, um dem herabstürzenden Asteroiden noch mal richtig die Meinung zu sagen.“Wolfgang Herrndorf (nach Diktat verreist)
