• Don't le me be misunderstood

    Vom 14. Juli 20092552 Mal gelesen

  • Malaika

    Vom 13. Juli 20092011 Mal gelesen

    [ Angelique Kidjo, 12. März 2005, Dakar. ]
  • miles away

    Vom 12. Juli 20092363 Mal gelesen
  • Vintage Possen

    Vom 8. Juli 20091867 Mal gelesen

  • Garfield Minus Garfield

    Vom 6. Juli 20091922 Mal gelesen

    Im Weglassen, so sagt man, läge die Kunst. Der irische Künstler und Musiker Dan Walsh hätte sicher eigene Comics zeichnen können. Stattdessen machte er 2008 ein Blog auf und postet dort seidem jeden Tag einen eingescannten Garfield-Comic. Ach ja: nachdem er den gefräßigen Kater daraus entfernt hat. So dass nur noch sein Besitzer Jon in den Kästen herumturnt und nunmehr Selbstgespräche führt. Offensichtlich ist die kreative Fallhöhe dieser Aktion hoch genug, dass das Resultat dieses so dreisten wie genialen Konzepts unter dem Titel „Garfield minus Garfield“ zu Besprechungen im New Yorker, der New York Times, dem Rolling Stone Magazine und der Washington Post sowie, jawoll, einer Buchveröffentlichung führte. Ich… mir fehlen die Worte. Aber es ist auch lustig. Aber mir fehlen die Worte.

  • Grillsaison

    Vom 2. Juli 20092580 Mal gelesen
  • Das Vaterunser der Cartoonisten

    Vom 30. Juni 200968616 Mal gelesen

    Heben wir unser Glas auf Robert Gernhardt, denn heute ist sein drittes Jahresgedächtnis. Und jetzt alle:

    Danke. Weitermachen.

  • Lass jucken, Kumpel!

    Vom 30. Juni 20092230 Mal gelesen

  • Muss der wo das hier komponiert hat…

    Vom 29. Juni 20092278 Mal gelesen

    …eigentlich auch erst sterben, damit ihn wieder wer wieder hört?

    Immerhin hat der Komponist all dieser sehr geilen Scheiße, der jeden verklagt, der sich ein Abbild von ihm macht (als Extremmasochist verklagt er besonders gerne seine Fans), mittlerweile eine lustige Homepage – die allerdings so unintuitiv zu bedienen ist, dass man versteht, warum er das Web nicht versteht (ach, ja: der Eintritt kostet 77 Dollar, ausziehen kostet extra und auf den Mund küssen ist verboten):

    www.lotusflow3r.com

  • Gefangene des Pop

    Vom 29. Juni 20092236 Mal gelesen

    In der Trauer geht die Morgengymnastik im Hochsicherheitsgefängnis doch gleich viel lockerer von der Hüfte.

    [ Die Gefangenen des Cebu Provincial Detention and Rehabilitation Center verneigen sich gymnastisch vor einem toten Sänger. ]
  • Krumme Dinger

    Vom 28. Juni 20091916 Mal gelesen
  • The New York Times: “One in 8 Million”

    Vom 28. Juni 20091638 Mal gelesen

    Man kann schon zum Grantler werden…

    …wenn man das hier sieht:

    The New York Times: “One in 8 Million”
    “One in 8 Million” („Einer von 8 Millionen”) erzählt die Geschichten von New Yorker Originalen in Bild und Ton. Eine Reihe von Sarah Kramer und Alexis Mainland mit den Fotos von Todd Heisler, interaktiv in Szene gesetzt vom Grafiker Tom Jackson.

    http://www.nytimes.com/packages/html/nyregion/1-in-8-million/index.html

  • The Inventor Of Moonwalk

    Vom 27. Juni 20092469 Mal gelesen

    (Ach ja: nein, der Ton Deines Computers ist nicht kaputt.)

    [ Marcel Marceau in „Silent Movie“, Mel Brooks 1976. ]
  • R.I.P. Michael Jackson

    Vom 26. Juni 20092071 Mal gelesen

    Let us offer prayers for all souls leaving as well as those staying. (LeVar Burton)

    Michael Jackson ist tot. Die Welt hat eine Ikone im Bereich der Bier- und Whiskyverkostung und den Autor verschiedener Standardwerke zum Thema verloren. 1994 erhielt er die Glenfiddich Trophy. Jackson hatte im englischen Sprachraum großen Einfluss auf die Kategorisierung von Biersorten, vor allem sein 1977 erschienenes Buch „The World Guide to Beer“ setzte hier neue Standards. Sein Spitzname war beerhunter. Michael Jackson lebt weiter in seinen Werken wie „Complete Guide to Single Malt Scotch“ oder „The World Guide to Beer“. Michael Jackson starb am 30. August 2007. Heben wir unser Glas auf ihn.

    (mehr …)

  • Palim, palim!

    Vom 23. Juni 20091622 Mal gelesen

    Jeder zweite Marketinghorst sagt mir: „Eine Botschaft, die gut ist wird, automatisch verbreitet.“ Diese Marketing-Binse ist meiner persönlichen Erfahrung nach Blödsinn, denn sie setzt voraus, dass der Motor des Markts Begeisterung sei. Maß der Dinge sind jedoch Begeisterungsanalysen auf der Basis von selektiv erhobenen Uraltdaten, die von zaudernden Strategen so lange geglättet wurden, bis sie theoretisch das Rezept für garantiertes Gelingen wurden, die Legierungsformel des heiligen Grals, der tödliche Witz, das Perpetuum Mobile programmierbarer Multimedialextase.

    Theoretisch.

    Komisch, dass das Ergebnis nur immer wieder an Science-Fiction-Filme erinnert, in denen sich Menschen auf Basis des angeblich perfekten Genmaterials wieder und wieder klonen, bis der Genpool nur noch eine kraftlose sieche Suppe ist.

    Nein, die wirklich gute Botschaft verbreitet sich nicht, denn ihr Wesen und das des Mainstreams schließen sich aus. Erst der tote Künstler verliert seinen Vorsprung und wird vom Mainstream überholt: wie viele erzielen ihre Höchstpreise posthum!

    Nein, Marketinghorst. Echte Originalität ist viel zu wenig steuerbar und lässt sich daher nicht verkaufen. Wer sie trotzdem anbietet, lügt entweder oder er arbeitet nicht im Marketing, weil er als genial aber tja-leider-unberechenbar gilt.

    Ich verzichte auf die Mediadaten und nehme stattdessen noch eine Flasche Pommes Frites.

  • Im so glad there is you (In This World of Ordinary People)

    Vom 22. Juni 20091825 Mal gelesen

    In this world of ordinary people
    Extraordinary people
    I’m glad there is you

    In this world of overrated pleasures
    Of underrated treasures
    I’m so glad there is you

    I live to love, I love to live with you beside me
    This role so new, I’ll muddle through with you to guide me

    In this world where many, many play at love
    And hardly any stay in love
    I’m glad there is you

    More than ever, I’m glad there is you

    „I’m So Glad There Is You (In This World of Ordinary People)“
    Musik: Jimmy Dorsey, Text: Paul Madeira. Decca 18799, 1941.

  • Youporn für Mediengestalter

    Vom 22. Juni 20093069 Mal gelesen

    www.designenlassen.de

    Hier ein lesenswerter Artikel zum Thema.

  • Working on it

    Vom 21. Juni 20092193 Mal gelesen

    “What’s the thing people remember about the Gulf War? A bomb falling down a chimney. Let me tell you something: I was in the building where we filmed that with a 10-inch model made out of Legos.” – “Is that true?” – “Who the hell’s to say?” (Wag The Dog, 1997.)

  • Neue iranische Oppositionsführerin

    Vom 21. Juni 20091866 Mal gelesen

    Jetzt haben die Ajatollahs bestimmt mächtig Angst.

  • Und? Wie war isch?

    Vom 21. Juni 20092262 Mal gelesen

    Groß.

    [ Anke Engelke und Hinrich Franck. ]
  • Hinterm Mond

    Vom 21. Juni 20091933 Mal gelesen

    „Um mich klar auszudrücken: Wir können unsere Führungsrolle im Weltraum nicht aufs Spiel setzen. Wir brauchen eine umfassende Vision für die nächsten Schritte bei der Erforschung des Weltraums.“ (Barack Obama)

    „Der Mensch muss auf den Mars – do muss er hi.“ (Haindling)

  • Hinterm Mond

    Vom 21. Juni 20091406 Mal gelesen
  • Poppt nicht

    Vom 19. Juni 20091479 Mal gelesen

    Die diesjährige Popkomm ist abgesagt. Die was? Die Popkomm. Bis zum Umzug nach Berlin war das ein lebendiges Musikfestival, das in ganz Köln die Clubs vibrieren ließ: jeder Laden präsentierte etablierte und neue Bands. Die großen Labels und die in Köln ansässigen TV-Sender verwandelten die Kölner Ringe auf Tage in eine Partymeile voller Musik. Dann wandten sich die Festivalorganisatoren vom Publikum ab und entwickelten ein neues Konzept für die Musikmesse, ein Konzept, das so elitär war, dass niemand der Popkomm aus der Stadt am Rhein an die Spree folgen wollte (ja, auch der prätentiöse Berlinumzug gehörte zum letalen Brushup der Popkomm). Mit dem Verkauf an die Berlin Messe hat Gründer Dieter Gorny in medialem Größenwahn der Messe, die auch ein Festival war, schon 2004 den Garaus gemacht. Das Scheitern dieses konzeptionellen Sockenschusses jetzt mal ganz pauschal der Musikpiraterie in die Schuhe zu schieben ist charakterlose Augenwischerei.

  • IKEA für Monarchie und Diktatur

    Vom 19. Juni 20091750 Mal gelesen

    [ Sven K. „Ikea Thron“, TV-Grafik, 1998. ]
  • Publizistisches Posing

    Vom 18. Juni 20092256 Mal gelesen

    Dachte gerade, es wäre schön, würde man um journalistische Anerkennung buhlendes Geblogge und Getwittere in ein Zentralblog schreiben. Oder besser noch: alle Blogeinträge mit bestimmten Schlüsselworten würden sich von selbst aus ihren Blogs entfernen und in das große Zentralblog einstellen.

    Nur noch in diesem Zentralblog stünde dann die ganze Nabelschau mit Titeln von „Ist der Journalismus tot?“ über: „Jesus war der erste Blogger“ und „Würde Jesus als Blogger auch sagen, Twittern sei das neue Bloggen und welche Bedeutung hat in dem Zusammenhang das neue iPhone?“ bis zu Twittermeldungen von enbeddes tourists wie: „Wahnsinn, hier sterben Leute und ich bin mittendrin.“ Nur im Zentralblog noch würde man jeden Tag genervt vom nervigen Konterfei  Ursula von der Leyens, und nur im Zentralblog klappte einem noch aus jeder Bildschirmecke die geflashte Nuschelschnute von Wolfgang Schäuble entgegen.

    Das Zentralblog wäre quasi die digitale Muckibude für publizistisches Posing. Man geht rein, brüllt ein paar Mal: „Iran! China! Nordkorea! Grausam! Twittern ist Journalismus! Vorratsdatenspeicherung! Furchtbar! Big Brother!“ – „Komm, einen schaffst du noch!“ – „Netzstrümpfe statt Netzsperre!!!“ – „Aaaaaah!“ Und dann ginge man raus, sichtlich befreit und könnte im Blog wieder entspannt Geschichten erzählen, Rezepte austauschen und Musikrezensionen schreiben. Und dann würde es wieder Spaß machen, Blogs zu lesen.

    Die momentane Situation erinnert mich an ein Cartoon, das ich vor Jahren sah: Unfallstelle, Regen, zwei verkeilte Autos, Gaffer, Schwerverletzte. Es sieht übel aus. Ein Mann im weißen Kittel mit einer Trockenhaube kommt angerannt, drängt sich durch den Pulk, brüllt: „Lassen Sie mich durch, ich bin Frisör!“

  • Gefiederpfütze

    Vom 18. Juni 20092197 Mal gelesen

    Egal, dass damals alle dachten, das Stück sei von Madness und Pjotr Iljitsch Tschaikowski eine Infektionskrankheit aus Russland. I loved it.

    [ Madness: „Swan Lake“. Album: „One Step Beyond“ (1979). ]
  • Dummes Zeug

    Vom 17. Juni 20094304 Mal gelesen

  • Charlie Mariano (*12.11.1923, †16.06.2009)

    Vom 17. Juni 200917326 Mal gelesen

    „Sleep, my love.

    [Charlie Mariano, Foto: Arno Winkelmann.]

    (mehr …)

  • Picassos geiler Pinsel

    Vom 17. Juni 20091888 Mal gelesen

    [ Manfred Schwarz für die Süddeutsche Zeitung zu Diana Widmeier-Picasso: „Kunst ist immer erotisch“. ]
  • Keyser Sozen

    Vom 16. Juni 20092239 Mal gelesen

    „Who is Keyser Soze? Nobody believed he was real. Nobody ever saw him or knew anybody that ever worked directly for him, but  anybody could have worked for Soze. You never knew.“ (The Usual Suspects, USA 1994.)

    Ach, ja – und dann hatten wir ja noch diesen hier:

  • Trost

    Vom 16. Juni 20092203 Mal gelesen

    you’ll be given love / you’ll be taken care of / you’ll be given love / you have to trust it / maybe not from the sources / you have poured yours / maybe not from the directions / you are staring at / trust your head around / it’s all around you / all is full of love / all around you / all is full of love / you just aint receiving / all is full of love / your phone is off the hook / all is full of love / your doors are all shut / all is full of love! / all is full of love.

    [ Björk, „All Is Full Of Love“ , 1999. ]
  • The Muse Of Knacki Deuser

    Vom 16. Juni 20091874 Mal gelesen

    [ Pigeon Drop Comedy Company: „The Russian Ballet“, Bremen, 1984. ]
  • Die Verkündigungen des zeitreisenden Nerds im Siebzigerjahre-Wohnzimmer

    Vom 15. Juni 20092461 Mal gelesen

    [mit bestem Dank an den Spreeblick-Podcast.]
  • Lhasa De Sela: Who By Fire

    Vom 12. Juni 20092192 Mal gelesen

    Gottseidank ist Atmen ein Reflex.

    [ Lhasa de Sela: Who By Fire, Musik & Text: Leonard Cohen (1974). ]
  • Ich bin doch nicht blöd! Christel Peters (*15.01.1916, † 11.06.2009)

    Vom 12. Juni 200923383 Mal gelesen

  • Mal Sondock (*04.07.1934, † 09.06.2009)

    Vom 11. Juni 200917980 Mal gelesen

    Seems to me, can’t turn back the hands of time


    Oh it seems to me, can’t turn back the hands of time
    Seems to me, history was left behind
    (Richie Havens: „Hands Of Time“)

    In den 1970ern gab es in der täglichen „Radiothek“ von WDR2 jeden Abend ein anderes integriertes Format, mittwochs war es „Discothek im WDR mit Mal Sondock“ (1967-1980). Am Mittwoch starb Mal Sondock, der mit seinem Format und mit seinem starken amerikanischen Akzent und seinem humorig-kompetenten Moderationsstil lange Zeit stilbildender Radio-DJ war. Don Dahlmann hat einen innigen Nachruf auf ihn geschrieben, den ich wärmstens zur Lektüre anempfehle – hier nur zwei kurze Auszüge:

    „Mal war ein begnadeter Radio-Mann. Und er hatte ein großes Herz. Irgendwann hatte ich einen Engpass und musste sparen, verzichtete aufs Mittagessen, irgendwann auch aufs Frühstück. Gemeinerweise musste ich mittags immer das Essen für Mal holen und irgendwann quittierte mein Körper die Hungerkur mit einem Schwindelanfall. Als Mal davon hörte, warum ich mittags nicht mit den anderen essen würde, bezahlte er ohne ein weiteres Wort darüber zu verlieren für den Rest meiner Zeit bei ihm mein Mittagessen.“

    „Warum Mal nie zu einem Privatsender gegangen ist? Weil man dort kein Radio machte, sondern, wie er es sagte, nur simulierte. Die Musik wurde nicht mehr vom Sprecher ausgesucht, dazu die Werbung und man durfte nicht mehr sagen, was man wollte. Dazu hatte er keine Lust, also ließ er es konsequenterweise auch sein. Bedauerlich, dass niemand mehr einen Mann wie Mal Sondock wieder ins Radio und vor ein großes Publikum gelassen hat. Der Niedergang des Radios – an Mals Karriere konnte man ihn schön ablesen.“

    [ Ganzer Nachruf: Don Dahlmann: Meine Zeit mit Mal Sondock. ]

  • Michael Jackson: Erstes Probenfoto

    Vom 11. Juni 20091836 Mal gelesen

    Auf einem ersten Probenfoto zu seinen Londoner Farewell-Auftritten im Juli in London sieht Popstar Michael Jackson seltsam angespannt aus: hier das Bild bei Spiegel Online.

  • Möhrenwischer

    Vom 11. Juni 20092565 Mal gelesen

    Carrotmob – Shoppen aus Protest: am 13. Juni kaufen Öko-Nerds in Berlin-Kreuzberg einen Kiosk leer, damit der Besitzer vom Gewinn seinen Laden aufhübscht: die Krise ist definitv noch nicht beim Volk angekommen.

    Carrotmob ist das OPEL-Rettungsprinzip in der Version für Öko-Kids.

    Auch KARSTADT bewirbt sich um den nächsten Carrotmob: „Kauft ganz ganz dolle goldene Türklinken und Kloschüsseln von Rosenthal für den Erhalt von Luxuskaufhäusern! Dafür reduzieren unsere Manager auch den CO2-Ausstoß ihrer Yachten um ganz dolle viel. Echt voll versprochen, ey.“

    http://carrotmobberlin.com/

  • Große Gehiemnisse udn anderes

    Vom 11. Juni 20091981 Mal gelesen

    Die ARD nimmt den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag sehr erst, nach dem sie keine presseähnlichen Inhalte mehr veröffentlichen soll: so konnte die Rechtschreibfehler-Taktung in der Mediathek bereits signifikant gesteigert werden:

  • Ene, mene, miste

    Vom 10. Juni 20092993 Mal gelesen

    Das ist mein Freund Jürgen Urig. Laut Facebook war er ein paar Tage lang nicht mehr mein Freund, laut Facebook existierte er eine Woche lang überhaupt nicht.

    Laut Facebook hatte Jürgen nicht seine kauzige Website http://www.urig.de, die Agentur Allendorf ( http://www.allendorf-riehl.de/sites/kuenstler/main.html ) führte ihn nicht in den Management-Referenzen. XING war wohl auch einem Phantom aufgesessen ( https://www.xing.com/profile/Juergen_Urig ). Die IMDb log wahrscheinlich, indem sie auflistete ( http://www.imdb.com/name/nm1583737/ ), dass Jürgen der Autoren-Mastermind hinter der Urmutter der deutschen Comedysendungen „RTL Samstag Nacht“ war und momentan sehr erfolgreich zum Beispiel Comedians wie Wigald Boning bespaßt.

    Die Betreiber des Online-Kontaktnetzwerks Facebook hatte Jürgen jetzt in der bekannten zurzeit dort um sich greifenden automatisierten Willkür zur Fake-Person erklärt und kommentarlos seinen Account gelöscht. Diese Spielart des digitalen Totalitarismus ist sicher nicht mit Repressionen der realen Welt zu vergleichen, aber stumpfe Willkür ist irgendwie immer zum kotzen. Im Fall von Facebook, mir passiert das jetzt zum zweiten Mal mit einem Freund dort, kommt man sich vor, als würde während der Party der Vermieter die Wohnung stürmen und Leute von der Party entfernen, behauptend, das seien keine echten Freunde.

    Jürgen ist mittlerweile zurück auf der Party. Ein wenig zerzaust sieht er aus, denn sicherheitshalber hat er sein Personalausweisfoto ins Profil gesetzt.

    Geht’s noch, Fatzebuch?