Nerd-Wunsch des Tages: dass nicht nur SiFi-Klassik…
Nerd-Wunsch des Tages: dass nicht nur SiFi-Klassiker wie STAR WARS digital aufgehübscht werden, sondern auch andere Filmklassiker – ich verlange zum Beispiel digitales Remastering von 1) Fantomas fliegt mit dem Auto weg, 2) Der Clan der Sizilianer: ein großes Verkehrsflugzeug landet auf der Autobahn und im übrigen die kompletten Vögel von Hitchcock.
Asterix bei den Pikten
Didier Conrad, dem Albert Uderzo gerade den Zeichner-Staffelstab übergeben hat, muss noch zu seinem Asterix-Strich finden; sein oft grober Pinsel erinnert an vielen Stellen mehr an Lucky-Luke-Zeichner Morris, als an Uderzo und so wirken besonders die bei Uderzo filigran blitzenden Augen von Asterix, zu zögerlich hingetuscht, etwas lebensleer. Wahrscheinlich würde es helfen, wenn Conrad einfach seine Originale etwas größer anlegte um in der Detailzeichnung freier zu werden.
Ansonsten kann man „Asterix bei den Pikten“ wieder lesen, zumindest im Original – wenn auch es selbst dort wieder peinlich ist, wenn Rock’n’Roll- und Beatles-Titel zitiert werden; platte Aktualitätsbezüge passen einfach nicht in die Reihe und wirken peinlich, auch wenn sie, wie hier die Beatles, selbst schon 40 Jahre Geschichte sind.
In der französischen Version stimmt auch das Lettering, auch wenn es nicht mehr die Handschrift von Uderzo ist, aber immerhin ist es Handlettering und kein nachlässig zusammengezimmertes Computerlettering, wie in der deutschen Version.
Aber, trotz allem: ein unerwartet Hoffnung erweckendes Reboot; bin neugierig, was für Geschichten das neue Duo zu erzählen hat, sobald es vom Erwartungsdruck des Publikums und der Gängelung der Erbengemeinschaft Uderzo/Goscinny befreit ist. Denn Asterix war, als er gut war, das Werk zweier Rebellen der französischen Comicindustrie und keine Konfektionsware.
SKETCH CLASH! Das Neukölln-Zeichen-Battle
15. Juni 2013 – Es war wieder so weit! Der 2. »Sketch Clash« stand an und wieder traten acht der ganz und gar großartigsten Zeichner der Welt an, um sich im spannenden Eins-gegen-Eins-Overhead-Projektor-Battle zeichnerisch mal so richtig die Fresse zu polieren. Wie immer zählte nur der Sieg, denn es ging um nichts weniger als den renommierten Titel des Neuköllner Zeichenkönigs! Dieses Mal stiegen in den Ring: ANAIS EDELY (http://www.anaisedely.fr/) ANSELM HIRSCHHÄUSER (http://www.anselmhirschhaeuser.com/) BENEDIKT RUGAR (http://benediktrugar.de/) CLÈMENTINE GUICHARD (http://borntobefruit.free.fr/) FRANK HÖHNE (http://frankhoehne.de/) SANDRA BRANDSTÄTTER (http://sandrasskizzenblock.blogspot.de/) STEPHAN LOMP (http://www.lomp.de/) und ich, eingesprungen für den großartigen Till Laßmann.
Nachdem ich als Alterspräsident nach der ersten Runde ausgeschieden war, habe ich den Fotoapparat übernommen, den bis dahin meine wunderbare Frau Maryvonne bedient hatte.
Sekundärliteratur: https://www.facebook.com/events/312985775502008/
Romeo and Juliet, Dance of The Knights (at the masquerade party) with Alessandra Ferri and Angel Corella
# YOUTUBE-Kommentar: „Do you know that this music was taken from the intro of Muse at the Wembley Stadium in 2007?“ Jaaa, Sergei Sergejewitsch, der alte Progrocker!
