Diesen Kartoffeln wird es gleich etwas warm. Laut Euro-Norm darf ich gar nicht 195°. Aber nur so werden's Fritten. Erstaunlich dass auch die Fritten-Norm aus der Pommes-Metropole Brüssel kommt. Die Euro-Norm erlaubt nämlich beim ersten Frittiergang nur Temperaturen, die die Stäbchen nicht wirklich versiegeln, bevor sie garen. Weswegen hausgemachte Fritten dann oft wabbelige Triefstäbchen werden. Nicht so diese hier. Har, har.
Die Ernte 2014 verschlägt den Atem. Echt jetzt. Kein Clickbait. (Wie T-Online dazu kommt, Open-Graph dazu mit dem Foto einer singenden Schuhverkäuferin zu füttern, ist mir ein Rätsel.)
https://www.facebook.com/sven.knoch/posts/10207747738192129
http://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_67215328/tid_embedded/sid_40612672/si_1/todesfaelle-2014.html
Charles Debureau
https://www.facebook.com/museedorsay/photos/a.206771492666543.57151.170924542917905/1049697648373919/?type=1&fref=nf&pnref=story
Adrien Tournachon fotografiert Charles Debureau. Lauter Pioniere. 160 Jahre her.
Vor 160 Jahren hat jemand diesem Mann die Kostümhosen gebügelt, die er frisch vom Brett angezogen hat um lange stillzustehen für dieses Foto, denn das mußte man damals, weil die Belichtungszeiten lang waren.
Hach.
80 Jahre nach dem Foto hat Jean-Louis Barrault Debureau in Die Kinder des Olymp gespielt, ein Film, der noch mal 50 Jahre später einen Pantomimeboom auslöste, der Teil einer entstehenden Variete- und Kleinkunstszene war, die ein Teil der Basis der heutigen Comedylandschaft ausmacht.
Ich will jetzt nicht sagen, dass es in der heutigen Szene Phänomene wie Cindy aus Marzahn gibt, weil Charles Debureau vor 160 Jahren stillgestanden hat. Nicht doch. Dafür lebe ich den Respekt für die Tradition und damit Debureau und alles, wofür er steht, viel zu sehr.
