Magazin 2018-01-21T06:22:28+00:00
2012, 2017

20. Dezember 2017|Kategorien: Kultur|0 Kommentare

„Selbstverständlich können wir es uns nicht leisten, aber wenn ich darauf warten will, dass ich mir etwas leisten kann, werde ich nie etwas bekommen.“ Edgar Wallace

1912, 2017

Wichtig

19. Dezember 2017|Kategorien: Da draußen|0 Kommentare

In Hamburg ermittelt eine Marketingagentur mittels des „Blogger-Relevanzindex“ die „relevantesten Bloggerinnen Deutschlands“. Die zwanzig Namen sagen mir nichts (vor zwanzig Jahren wäre das anders gewesen), also schau ich mir die Themen dieser Elite an, die, so die Agentur, „überdurchschnittlich gut informiert“ ist, „öfter den Leitmilieus angehört“ und „eine Ansammlung wichtiger Multiplikatoren darstellt“. Hauptthemen der relevantesten Bloggerinnen Deutschlands sind:

Lifestyle, Mode, Reise.

Ich sehe Berichte von Abenteuerreisen durch Shoppingmalls mit Abstechern in Shishabars und weiß, warum ich euch nicht kenne, relevanteste Bloggerinnen Deutschlands. Während sich Eure Zungen in den schamhaarartigen Bärten juveniler Toyboys verlieren, werde ich mit denen anstoßen, die schon immer zu cool waren, um sich der Relevanz von Shoppingmalls oder Shishabars zu ergeben.

Weiter mit Musik.

www.faktenkontor.de/blogger-relevanzindex/das-sind-die-relevantesten-bloggerinnen-deutschlands/

1612, 2017

16. Dezember 2017|Kategorien: Witzelsucht|0 Kommentare

Wenn man Baum heißt und dann Brennholzverkäufer wird – ist das fatalistisch?

1012, 2017

Buchstabensuppe

10. Dezember 2017|Kategorien: Da draußen, Kultur|0 Kommentare

Ich hab der taz in den frühen Neunzigern jahrelang eine Chance gegeben. Ich fand, es braucht guten, linken und auch grünen Journalismus. Wegen solcher Hinrotzschreibe wie in dem Artikel hier drunter (nicht wegen der ständigen als Bettelaufrufe daherkommenden Abopreiserhöhungen oder der dämlichen Cartoons von Thomas „TOM“ Körner) hab ich allerdings – auch schon in den Neunzigern – mein taz-Abo wieder gekündigt: Da wird nix analysiert und als Kommentar ist das Teil auf Stammtischniveau. Menno, ihr Doofs. Chance vertan, seit Jahrzehnten.

www.taz.de/!5464508/

1012, 2017

Sujet jitt et (nit) nur in Kölle

10. Dezember 2017|Kategorien: Da draußen|0 Kommentare

Der Umgang mit dem Denkmalschutz sagt eine Menge über die Haltung gegenüber Ästhetik und dem Respekt vor künstlerischem Erbe.

In Köln-Deutz, in der Nachbarschaft der dortigen Veranstaltungs-Arena, gibt es beispielsweise eine Arena-Tankstelle, die heißt so nicht wegen der monumentalen Nachbarschaft, sondern wegen ihres charakteristsch geschwungenen, einer rautenförmigen Zeltplane nachempfundenen Betonvordachs. Schön, dass sich vor Jahren ein Pächter fand, der das Bauwerk aus dem Jahr 1959 durch Restauration vor dem Verrottungsschicksal erlöste.

Leider errichtete der neue Pächter auch links und rechts der weißen geschwungenen Beton-Plane zwei pseudo-futuristisch profane Glasdächer. Nicht daneben, nein, überlappend drunter. Der Kölner will halt keine Kunst, er will beim Tanken nicht nass werden, da kennt der Kölner nichts. Wahrscheinlich ist der Kölner sich auch keiner Schuld bewusst: Die Tanke hatte ein Dach, datt war zu klein, also hat er flott angebaut. Und watt Modernes, man ist ja nicht von gestern.

Das ist aus Sicht des Tankstellenpächters in Ordnung, der Mann tut ja nur, was er gelernt hat: er denkt serviceorientiert. Mit dem Denkmalschützer könnte man jetzt schon über Vernachlässigung der Dienstpflicht reden, aber was will man dem Beamten einer Verwaltung sagen, die durch Mauschelei das eigene Stadtarchiv einstürzen lässt, was zum unwiederbringlichen Verlust aller wesentlichen Dokumente aus hunderten von Jahren Stadtgeschichte führt?

Tempus fugit, die Welt ist aus den Fugen.

Weiter mit Musik.

Bilder von der lustigen Tankstelle: www.kuladig.de/Objektansicht/O-40303-20120229-2

Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwefen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.Unbekannt

Wir gammeln vor uns hin, verrotten, verwesen, verenden, und keinen interessiert’s. (…) Die Weltherrschaft wird man nicht bekommen, und wenn doch – was macht man damit? Wer will dieses anstrengende Gebilde von acht Milliarden, die nicht sterben wollen, schon leiten, und wenn doch, auch dann ist irgendwann Schicht.Sibylle Berg

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